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Alt 01.12.2009, 15:55   #1   Druckbare Version zeigen
fgbRoss Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3
Polare Atombindungen

Hallo
Ich wollte fragen warum es sich bei Wassermolekülen um eine polare Atombindung handelt?
fgbRoss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2009, 16:07   #2   Druckbare Version zeigen
DaTei Männlich
Mitglied
Beiträge: 995
AW: Polare Atombindungen

Sagt dir der Begriff Elektronegativität etwas?
__________________
Der Beginn aller Wissenschaften ist das Staunen, dass die Dinge so sind, wie sie sind. Aristoteles
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Alt 01.12.2009, 16:10   #3   Druckbare Version zeigen
fgbRoss Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3
AW: Polare Atombindungen

Ja ich weiss was es ist
fgbRoss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2009, 16:19   #4   Druckbare Version zeigen
DaTei Männlich
Mitglied
Beiträge: 995
AW: Polare Atombindungen

Dann erkläre mal den Begriff. Wie groß ist die Elektronegativität von H und O? Als Faustregel kann man sagen, dass ab einer EN-Differenz von 1,7 eine polare in eine ionische Bindung übergeht, dabei gibt es natürlich auch Ausnahmen. Wie sieht das bei Wasser aus?
__________________
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Alt 01.12.2009, 16:26   #5   Druckbare Version zeigen
fgbRoss Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3
AW: Polare Atombindungen

Von H ist es 2,1 und von O=3,5 . Also hat Sauerstoff die stärkere Anziehungskraft und die Elektronenpaare begeben sich zum Sauerstoffatom. Der Sauerstoffatom hat jetzt die negative Ladung und das Wasseratom die positive Ladung. Soweit weiss ichs mehr auch nicht^^
fgbRoss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2009, 16:32   #6   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Polare Atombindungen

Wie erklären Sie es dann dem Schüler?

Gruß

arrhenius
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Alt 01.12.2009, 16:45   #7   Druckbare Version zeigen
DaTei Männlich
Mitglied
Beiträge: 995
AW: Polare Atombindungen

Zitat:
Zitat von fgbRoss Beitrag anzeigen
Von H ist es 2,1 und von O=3,5 . Also hat Sauerstoff die stärkere Anziehungskraft und die Elektronenpaare begeben sich zum Sauerstoffatom. Der Sauerstoffatom hat jetzt die negative Ladung und das Wasseratom die positive Ladung. Soweit weiss ichs mehr auch nicht^^
Genauso ist es. Die Elektronegativitäten unterscheiden sich, die Differenz mit 1,4 ist recht hoch. Das Sauerstoffatom hat den größeren EN-Wert und zieht die Bindungselektronen stärker an sich heran. Es trägt negativen Ladungscharakter, die Wasserstoffatome positiven. Die Polaritäten werden dann oft mit einem - für Sauerstoff und einem + für Wasserstoff gekennzeichnet.
__________________
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Alt 01.12.2009, 18:39   #8   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Polare Atombindungen

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
Bevor ich mich jetzt weiter verbreite : Ein von mir unterrichteter Schüler käme weder auf die Idee, dass die Bindungen im H2O - Molekül unpolar sein könnten, wie er auch nie vermuten würde, dass es eine Ionenbindung sein könnte, weil ich nämlich u.a. auch Wert darauf lege, deutlich zu machen, warum es eine Ionenbindung in "Reinkultur" gar nicht geben kann.
Mit Verlaub, das kann ich mir nicht vorstellen. Egal, wie gut Ihr Unterricht jemals war, aber dass Ihre Schüler keine Fehlvorstellungen hatten, ist unvorstellbar.

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
Im Übrigen hielte ich Vorstellungen, die man zu recht als abenteuerlich empfinden kann, selbst dann nicht für gerechtfertigt, wenn mir eine brauchbare Alternative nicht einfallen würde.
Sie haben Ihren Schülern aber sicherlich ein Rüstzeug mit an die Hand gegeben, und das kann ich mir ohen didaktische Reduktionen schwer vorstellen.
Kurz um: ich halte meine Frage für nicht beantwortet.

Gruß

arrhenius
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Alt 01.12.2009, 18:46   #9   Druckbare Version zeigen
Zauberlehrling2 weiblich 
Mitglied
Beiträge: 12
Zwinkern AW: Polare Atombindungen

hey!!
Wasser ist polar!!
lg
__________________
:D
Zauberlehrling2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2009, 14:45   #10   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Polare Atombindungen

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
Bitte keine Behauptungen unterstellen. Ich hatte von einer bestimmten Fehlvostellung gesprochen, die ich bei meinen Schülern ausgeschlossen hatte.
So hatte ich es auch gemeint, es war aber zu unpräzise ausgedrückt. Auch das kann ich für mich ausschließen: die Gruppe müsste schon sehr klein, sein, dass ich behaupten könnte, keiner meiner Schüler würde einen bestimmten Sachverhalt oder ein Konzept falsch darstellen.
Vielleicht war das aber auch früher möglich (selbst wenn ich es in meiner eigenen Schulzeit auch nie so erlebt habe). Für die heutige Zeit halte ich es für unmöglich.

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
Aus meiner Sicht habe ich Ihre Frage sehr wohl beantwortet, indem ich zumindest angedeutet habe, wie man die chemische Bindung angeht, um derartige Fragen von vorn herein obsolet zu machen.

Im Übrigen wäre es ohnehin vergebene Liebesmühe. Denn egal , was ich schreiben würde, es würde wahrscheinlich nicht eimal einen Lehramtsstudenten, geschweige denn einen Referendar oder gar einen aktiven Lehrer dazu bewegen können , seinen Elektronegativitäts - Käse in Frage zu stellen.

Bis auf ein paar Anmerkungen habe ich nicht viel gefunden. Wenn Sie nicht "missionieren" wollen, dann lassen wir es so.

Gruß

arrhenius
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Alt 02.12.2009, 14:52   #11   Druckbare Version zeigen
FabianH Männlich
Mitglied
Beiträge: 969
AW: Polare Atombindungen

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen

Im Übrigen wäre es ohnehin vergebene Liebesmühe. Denn egal , was ich schreiben würde, es würde wahrscheinlich nicht eimal einen Lehramtsstudenten, geschweige denn einen Referendar oder gar einen aktiven Lehrer dazu bewegen können , seinen Elektronegativitäts - Käse in Frage zu stellen.
Bitte versuchen Sie es doch. Erklären Sie konkret, wie Sie Ihren SuS das erklärt haben.
Ich bin nämlich auch ihrer Ansicht, dass das "EN-Konzept" Schwächen hat, sehe jedoch keine Alternative für einen Mittelstufenschüler.

Viele Grüße

Fabian
__________________
"Vielleicht ist das sogar der größte Gewinn, der bei der ganzen Gottsuche herauskommen kann: den lieben Gott zu suchen und einen lieben Menschen zu finden."

Anna,Mr. Gott und der ungläubige Thomas
FabianH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2009, 00:02   #12   Druckbare Version zeigen
DaTei Männlich
Mitglied
Beiträge: 995
AW: Polare Atombindungen

Zitat:
Zitat von FabianH Beitrag anzeigen
Bitte versuchen Sie es doch. Erklären Sie konkret, wie Sie Ihren SuS das erklärt haben.
Ich bin nämlich auch ihrer Ansicht, dass das "EN-Konzept" Schwächen hat, sehe jedoch keine Alternative für einen Mittelstufenschüler.

Viele Grüße

Fabian
Dem kann ich mich nur anschließen.
__________________
Der Beginn aller Wissenschaften ist das Staunen, dass die Dinge so sind, wie sie sind. Aristoteles
DaTei ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2009, 00:18   #13   Druckbare Version zeigen
FabianH Männlich
Mitglied
Beiträge: 969
AW: Polare Atombindungen

Nachtrag:

Im Berliner Rahmenplan kommt das Wort Elektronegativität NICHT vor. Es würde also nichts (zumindestens für Berliner Lehrer) dagegen sprechen ein anderes Erklärungskonzept zu versuchen.
__________________
"Vielleicht ist das sogar der größte Gewinn, der bei der ganzen Gottsuche herauskommen kann: den lieben Gott zu suchen und einen lieben Menschen zu finden."

Anna,Mr. Gott und der ungläubige Thomas
FabianH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2009, 09:32   #14   Druckbare Version zeigen
M.T.  
Mitglied
Beiträge: 2.306
AW: Polare Atombindungen

Es gibt keine Ionenbindung in Reinkultur? EN-Konzept wird in Frage gestellt?

Geht es kurz zu erklären wo z.B. im NaCl ein polarer Bindungsanteil ist? Ich dachte immer es liegt ein Ionengitter vor, also keine polaren NaCl Einzelmoleküle sondern Ionen, die gleichmäßig in alle Richtungen Ihre elektrostatischen Wirkungen entfalten. Beim Auflösen zerfällt der Kristall komplett in Ionen.

Hatte zu dieser Problematik noch nichts gehört, sie haben mich neugierig gemacht.

Sind Ihre Überlegungen rein ideeller Natur (evtl. ein Postulat) oder kann man anhand von Experimenten da was fest machen?
M.T. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2009, 10:40   #15   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Polare Atombindungen

Habe ich das jetzt missverstanden oder gibt es ein Konzept, polare Atombindungen zu erklären, ohne die Eletronegativität zu bemühen?
Sollte es aber nur um die Faustregel bez. EN-Differenz und Ionencharakter gehen - deren Wert ist recht begrenzt.

Gruß,
Franz
__________________
Gib einem Mann einen Fisch, und Du ernährst ihn für einen Tag.
Lehre ihn das Fischen, und Du ernährst ihn für sein ganzes Leben.

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

Stellt bitte Eure Fragen im Forum, nicht per PN oder Email an mich oder andere Moderatoren! Ich gucke nur ziemlich selten in meine PNs rein - kann also ein paar Tage dauern, bis ich ne neue Nachricht entdecke...

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