Allgemeine Chemie
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Alt 22.10.2009, 18:03   #1   Druckbare Version zeigen
Dixiklo  
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Themenersteller
Beiträge: 60
Erster Labortag-Unklarheiten

Hallo,

Ich hab morgen meinen allerersten Labortag und will keinenfalls irgendetwas falsch machen, das skriptum haben wir shcon bekommen, umsetzten müssen wir es selbst, hab schon so eine leise Vorahnung wie, aber leider bin ich halt unerfahren. Außerdem gibts auch Sachen von dnen ich noch überhaupt keine Ahnung habe, darum würe ich mich auf eure Tipps für meine Praktische Durchführung freuen!

Bsp1.:
Stellen Sie in einem Reagensglas eine Suspension aus ca. 3 mL Ethanol und einer Spatelspitze Schwefel her. Diese Aufschlämmung wird einige Sekunden erhitzt. Man filtriert und lässt das Filtrat in etwa 30 mL Wasser laufen. Es entsteht eine opalisierende „Lösung“ von kolloidem Schwefel.
Wie unterscheidet sich diese „Kolloidlösung“ von einer echten Lösung?

-Auf wie viel Grad würdet ihr dies erhitzen, bis zum sieden, oder nicht?
- Welche Filtration eignet sich besser? Gravitationsfiltration, oder Saugfiltration 8ich würde ja auf Gravitationsfiltration tippen)
-Man lässt das filtrat in etwa 30ml Wasser laufen, sprich Becherglas/Erlenmeyer unter dden Trichter mit bereits 30mal Waser drin?
-Was bedeutet oplaisierend? kann man es mit "leuchtend" Übersetzen?
-Wie unterscheidet sich diese „Kolloidlösung“ von einer echten Lösung?

Bsp 2.:
Löslichkeit von NaCl in H2O:
Pipettieren Sie 10 mL Wasser in eine Eprouvette. Wiegen Sie 3 und 5g NaCl ab und führen Sie damit Löslichkeitsversuche bei Raumtemperatur durch. Schätzen Sie die Löslichkeit und geben Sie diese in g NaCl auf 100g H2O und auch in mol/L an. (MG NaCl: 58,45 g/mol)
Untersuchen Sie die Löslichkeit von NaCl in Toluol (C7H8) und Ethanol (C2H5OH). Vergleichen Sie die unterschiedlichen Löslichkeiten und die unterschiedlichen Dipolmomente der Lösungsmittel. Was fällt Ihnen dabei auf?

-Hab ichs richtig verstanden: Einfach Nacl auflösen in Wasser, bzw. Toluol, bzw. Ethanol? Einmal mit 3 gramm und einmal mit 5 Gramm durchführen?
-Wie kann ich die Löslichkeit schätzen, und wie geb ich diese in g NaCl auf 100g H2O an?
-Wie vgl. ich Dipolmomente?

3.Bsp.:
Zuerst ist der Hahn des Scheidetrichters zu fetten. Dann werden 3 g eines Gemisches von CuSO4.5H2O und Benzil in den Scheidetrichter gegeben, in dem sich bereits 30 mL Wasser und 30 mL Toluol befinden. Die zweiphasige Lösung wird geschüttelt. Von Zeit zu Zeit wird der Scheidetrichter belüftet. Nach dem Schütteln wird der Scheidetrichter in einem an einem Stativ befestigten Ring gegeben. Es ist der mit einem PVC-Schlauch überzogene Stativring zu verwenden.
Nach dem Einstellen einer scharfen Grenzfläche zwischen der wässrigen und der organischen Phase, wird die wässrige Phase (Wasser ist schwerer als Toluol) in einen 100 ml Erlenmeyerkolben abgelassen. Die im Scheidetrichter verbleibende organische Phase wird mit 7 mL Wasser versetzt und ausgeschüttelt. Nach dem Abtrennen der wässrigen Phase - wässrige Phase in den Erlenmeyerkolben ablassen - wird dieser Vorgang nochmals unter Verwendung von weiteren 7 mL Wasser wiederholt.
Die organische Phase wird im Erlenmeyerkolben mit festem, wasserfreien Calciumchlorid getrocknet, dekantiert oder filtriert und in einer Standflasche mit Schliffstoppel aufgehoben.
Die gesammelten wässrigen Phasen werden in dem mit einem Gummistoppel verschlossenen Erlenmeyerkolben zur Weiterverarbeitung aufbewahrt.

-Wie viel Gramm meiner Edukte habe ich?
3g CuSo4, ?g/ml H20, ?ml Benzil
-Warum mische ich CuSo4 zuerst mit Wasser, wenn es dann sowieso nochmal zu 30ml Wasser hinzugefügt wird?
-Was heißt von Zeit zur Zeit belüften, alle 5Minuten, 10, 20? Wie lange bleibt die Lösung generell drinnen?
-Hab ich es Richtig verstanden, dass ich 3mal auschüttle? Zuerst mit 30ml Toluol und H2O und dann zweimal mit je 7ml wasser? Warum? wie lange?
- Na was mach ich jetzt mit der organischen Phase, filtrieren, dekantieren oder trocknen? Was ist das beste und welche Durchführung eignet sich gut für einen Anfänger?


Bsp 4.:

In einem Reagenzglas stellt man 10 mL einer etwa 0,1 M Calciumchloridlösung her (MG CaCl2·6H2O 219g/mol). Versetzen Sie diese Lösung mit wässriger Ammoniumcarbonatlösung (NH4)2CO3.
Versetzen Sie die CaCl2-Lösung mit wässriger Ammoniumoxalatlösung (NH4)2C2O4.
Formulieren Sie die Reaktionsgleichungen und unterstreichen Sie darin den ausgefällten Stoff.
Geben Sie Art und Farbe der Niederschläge an.

-Jetzt hab ich überhaupt keine Ahnung mehr....Vielleicht kann mir jemand den ganzen ersuch vereinfacht inklusive aller Umrechnungen erklären!


Bsp. 5.:

Halten Sie eine außen trockene, innen mit Wasser befüllte Porzellanschale in diese Flamme und beobachten Sie die Abscheidung von Ruß. Was geschieht, wenn die Gaszufuhr langsam reduziert wird? Welchen Sinn hat die verbleibende Zündflamme?
Tragen Sie Ihre Beobachtungen sofort in Ihr Laborjournal ein. Tragen Sie dort auch die Reaktionsgleichungen der vollständigen und der unvollständigen Verbrennung (unter Russbildung) des Methans ein.

-Ok der anfang scheint ja ganz normal zu sein, jeder hat shcon mal beobachtet wie etwas rußt, aber:
-Was geschieht, wenn die Gaszufuhr langsam reduziert wird? Welchen Sinn hat die verbleibende Zündflamme?... Ich nehm mal an, dassdie Rußbildung gmeinsam mit der Gaszufuhr abnimmt, aber was für einen sinn hat die verbleibende Flamme wirklich?
-Weiters nehme ich an, dass bei der vollständigen Verbrennung, jene mit mehr gas gemeint ist, und dementsprechend jene mit wenig Gas die unvollständige ist... aber:
-Wie kann ichdie Reaktionsgleichung formulieren?

Bsp6.:Was geschieht, wenn die Gaszufuhr langsam reduziert wird? Welchen Sinn hat die verbleibende Zündflamme?
-Kann mich bitte jemand vorwarnen und sagen was passiert?- Stichflamme?

SO UND LETZE AUFGABE:

Bsp 7.:

Die Spitze eines Magnesiastäbchens (Magnesiumoxidstäbchen) wird im heißesten Teil der rauschenden Brennerflamme zur Rotglut erhitzt und schnell in eine kleine Menge Borax (Natriumtetraborat, Na2B4O7) – das sich zweckmäßigerweise auf einem Uhrglas befindet - getaucht. Die dabei aufgenommene Menge Borax wird vorsichtig zu einer Perle (Boraxperle) geschmolzen, deren Größe einem kleinen Wassertropfen entsprechen soll. Mit der geschmolzenen Perle nimmt man eine sehr kleine Menge von einem Schwermetallsalz auf und verteilt diese Substanz gleichmäßig innerhalb der Boraxperle durch Drehen in der Flamme.
Durch Drehen des Stäbchens im oxidierenden Teil der Flamme erhält man ebenso wie durch Drehen in der Reduktionszone charakteristische Farben der Boraxperle, welche zur qualitativen Analyse verwendet werden können. Es ist wesentlich, die heiße, reduzierend behandelte Perle im kalten Innenkegel der Flamme auskühlen zu lassen bevor man sie aus der Flamme nimmt, um eine Reoxidation an der Luft zu verhindern.
Führen Sie diesen Versuch mit Salzen von Fe, Mn, Ni, Co, Cr und Cu durch. Beschreiben Sie möglichst übersichtlich in einer Tabelle sowohl die Farben der heißen und der kalten oxidierend behandelten Perlen als auch jene der heißen und der kalten reduzierend behandelten Perlen. Vor allem die Reduktion ist
Chemische Grundlagen EXTRAKTION
sorgfältig durchzuführen. Einige Schwermetallkationen zeigen keine unterschiedliche Färbung in den beiden Flammenzonen.
Der durch die Boraxperle verunreinigte Teil des erkalteten Magnesiastäbchens wird mit einer Pinzette oder Tiegelzange abgebrochen. Das Stäbchen kann dann neuerlich verwendet werden.

- So hab ichdas richtig verstanden: Magnesiastäbchen wird erhitzt, dann in NA2B4O7 getaucht, dabei entsteht automatisch eine Art PErle, diese "tauche" ich sozusagen wiederum in Schwermetallsalz und halte sie erneut in die Fallem
- was ist mit PErle "schmelzen" gemeint?
-Vor allem die Reduktion ist
Chemische Grundlagen EXTRAKTION
sorgfältig durchzuführen.- Den Satz versteh ich überhaupt nicht, hat wer eine Ahnung wasdamit gemeint sein könnte?

-Was muss ich generell ei allen Versuchen, bezüglich den Chemikalien beachten?

So das wars.... ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen, ich würde mich auf jeden Fall freuen, morgen mit guten Gewissen und vor allem gut Vorbereitet ins Labor zu gehen ;-)

Falls jemand meint, ich stell zu viele Fragen, musse r ja nicht antworten und nur auf einen Teil!

Danke Lg Anna
-
Dixiklo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2009, 19:09   #2   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 13.694
AW: Erster Labortag-Unklarheiten

Zitat:
Zitat von Dixiklo Beitrag anzeigen
Hallo,

Ich hab morgen meinen allerersten Labortag und will keinenfalls irgendetwas falsch machen, das skriptum haben wir shcon bekommen, umsetzten müssen wir es selbst, hab schon so eine leise Vorahnung wie, aber leider bin ich halt unerfahren. Außerdem gibts auch Sachen von dnen ich noch überhaupt keine Ahnung habe, darum würe ich mich auf eure Tipps für meine Praktische Durchführung freuen!

Bsp1.:
Stellen Sie in einem Reagensglas eine Suspension aus ca. 3 mL Ethanol und einer Spatelspitze Schwefel her. Diese Aufschlämmung wird einige Sekunden erhitzt. Man filtriert und lässt das Filtrat in etwa 30 mL Wasser laufen. Es entsteht eine opalisierende „Lösung“ von kolloidem Schwefel.
Wie unterscheidet sich diese „Kolloidlösung“ von einer echten Lösung?

-Auf wie viel Grad würdet ihr dies erhitzen, bis zum sieden, oder nicht?
- Welche Filtration eignet sich besser? Gravitationsfiltration, oder Saugfiltration 8ich würde ja auf Gravitationsfiltration tippen)
-Man lässt das filtrat in etwa 30ml Wasser laufen, sprich Becherglas/Erlenmeyer unter dden Trichter mit bereits 30mal Waser drin?
-Was bedeutet oplaisierend? kann man es mit "leuchtend" Übersetzen?
-Wie unterscheidet sich diese „Kolloidlösung“ von einer echten Lösung?

Bsp 2.:
Löslichkeit von NaCl in H2O:
Pipettieren Sie 10 mL Wasser in eine Eprouvette. Wiegen Sie 3 und 5g NaCl ab und führen Sie damit Löslichkeitsversuche bei Raumtemperatur durch. Schätzen Sie die Löslichkeit und geben Sie diese in g NaCl auf 100g H2O und auch in mol/L an. (MG NaCl: 58,45 g/mol)
Untersuchen Sie die Löslichkeit von NaCl in Toluol (C7H8) und Ethanol (C2H5OH). Vergleichen Sie die unterschiedlichen Löslichkeiten und die unterschiedlichen Dipolmomente der Lösungsmittel. Was fällt Ihnen dabei auf?

-Hab ichs richtig verstanden: Einfach Nacl auflösen in Wasser, bzw. Toluol, bzw. Ethanol? Einmal mit 3 gramm und einmal mit 5 Gramm durchführen?
-Wie kann ich die Löslichkeit schätzen, und wie geb ich diese in g NaCl auf 100g H2O an?
-Wie vgl. ich Dipolmomente?

3.Bsp.:
Zuerst ist der Hahn des Scheidetrichters zu fetten. Dann werden 3 g eines Gemisches von CuSO4.5H2O und Benzil in den Scheidetrichter gegeben, in dem sich bereits 30 mL Wasser und 30 mL Toluol befinden. Die zweiphasige Lösung wird geschüttelt. Von Zeit zu Zeit wird der Scheidetrichter belüftet. Nach dem Schütteln wird der Scheidetrichter in einem an einem Stativ befestigten Ring gegeben. Es ist der mit einem PVC-Schlauch überzogene Stativring zu verwenden.
Nach dem Einstellen einer scharfen Grenzfläche zwischen der wässrigen und der organischen Phase, wird die wässrige Phase (Wasser ist schwerer als Toluol) in einen 100 ml Erlenmeyerkolben abgelassen. Die im Scheidetrichter verbleibende organische Phase wird mit 7 mL Wasser versetzt und ausgeschüttelt. Nach dem Abtrennen der wässrigen Phase - wässrige Phase in den Erlenmeyerkolben ablassen - wird dieser Vorgang nochmals unter Verwendung von weiteren 7 mL Wasser wiederholt.
Die organische Phase wird im Erlenmeyerkolben mit festem, wasserfreien Calciumchlorid getrocknet, dekantiert oder filtriert und in einer Standflasche mit Schliffstoppel aufgehoben.
Die gesammelten wässrigen Phasen werden in dem mit einem Gummistoppel verschlossenen Erlenmeyerkolben zur Weiterverarbeitung aufbewahrt.

-Wie viel Gramm meiner Edukte habe ich?
3g CuSo4, ?g/ml H20, ?ml Benzil
-Warum mische ich CuSo4 zuerst mit Wasser, wenn es dann sowieso nochmal zu 30ml Wasser hinzugefügt wird?
-Was heißt von Zeit zur Zeit belüften, alle 5Minuten, 10, 20? Wie lange bleibt die Lösung generell drinnen?
-Hab ich es Richtig verstanden, dass ich 3mal auschüttle? Zuerst mit 30ml Toluol und H2O und dann zweimal mit je 7ml wasser? Warum? wie lange?
- Na was mach ich jetzt mit der organischen Phase, filtrieren, dekantieren oder trocknen? Was ist das beste und welche Durchführung eignet sich gut für einen Anfänger?


Bsp 4.:

In einem Reagenzglas stellt man 10 mL einer etwa 0,1 M Calciumchloridlösung her (MG CaCl2·6H2O 219g/mol). Versetzen Sie diese Lösung mit wässriger Ammoniumcarbonatlösung (NH4)2CO3.
Versetzen Sie die CaCl2-Lösung mit wässriger Ammoniumoxalatlösung (NH4)2C2O4.
Formulieren Sie die Reaktionsgleichungen und unterstreichen Sie darin den ausgefällten Stoff.
Geben Sie Art und Farbe der Niederschläge an.

-Jetzt hab ich überhaupt keine Ahnung mehr....Vielleicht kann mir jemand den ganzen ersuch vereinfacht inklusive aller Umrechnungen erklären!


Bsp. 5.:

Halten Sie eine außen trockene, innen mit Wasser befüllte Porzellanschale in diese Flamme und beobachten Sie die Abscheidung von Ruß. Was geschieht, wenn die Gaszufuhr langsam reduziert wird? Welchen Sinn hat die verbleibende Zündflamme?
Tragen Sie Ihre Beobachtungen sofort in Ihr Laborjournal ein. Tragen Sie dort auch die Reaktionsgleichungen der vollständigen und der unvollständigen Verbrennung (unter Russbildung) des Methans ein.

-Ok der anfang scheint ja ganz normal zu sein, jeder hat shcon mal beobachtet wie etwas rußt, aber:
-Was geschieht, wenn die Gaszufuhr langsam reduziert wird? Welchen Sinn hat die verbleibende Zündflamme?... Ich nehm mal an, dassdie Rußbildung gmeinsam mit der Gaszufuhr abnimmt, aber was für einen sinn hat die verbleibende Flamme wirklich?
-Weiters nehme ich an, dass bei der vollständigen Verbrennung, jene mit mehr gas gemeint ist, und dementsprechend jene mit wenig Gas die unvollständige ist... aber:
-Wie kann ichdie Reaktionsgleichung formulieren?

Bsp6.:Was geschieht, wenn die Gaszufuhr langsam reduziert wird? Welchen Sinn hat die verbleibende Zündflamme?
-Kann mich bitte jemand vorwarnen und sagen was passiert?- Stichflamme?

SO UND LETZE AUFGABE:

Bsp 7.:

Die Spitze eines Magnesiastäbchens (Magnesiumoxidstäbchen) wird im heißesten Teil der rauschenden Brennerflamme zur Rotglut erhitzt und schnell in eine kleine Menge Borax (Natriumtetraborat, Na2B4O7) – das sich zweckmäßigerweise auf einem Uhrglas befindet - getaucht. Die dabei aufgenommene Menge Borax wird vorsichtig zu einer Perle (Boraxperle) geschmolzen, deren Größe einem kleinen Wassertropfen entsprechen soll. Mit der geschmolzenen Perle nimmt man eine sehr kleine Menge von einem Schwermetallsalz auf und verteilt diese Substanz gleichmäßig innerhalb der Boraxperle durch Drehen in der Flamme.
Durch Drehen des Stäbchens im oxidierenden Teil der Flamme erhält man ebenso wie durch Drehen in der Reduktionszone charakteristische Farben der Boraxperle, welche zur qualitativen Analyse verwendet werden können. Es ist wesentlich, die heiße, reduzierend behandelte Perle im kalten Innenkegel der Flamme auskühlen zu lassen bevor man sie aus der Flamme nimmt, um eine Reoxidation an der Luft zu verhindern.
Führen Sie diesen Versuch mit Salzen von Fe, Mn, Ni, Co, Cr und Cu durch. Beschreiben Sie möglichst übersichtlich in einer Tabelle sowohl die Farben der heißen und der kalten oxidierend behandelten Perlen als auch jene der heißen und der kalten reduzierend behandelten Perlen. Vor allem die Reduktion ist
Chemische Grundlagen EXTRAKTION
sorgfältig durchzuführen. Einige Schwermetallkationen zeigen keine unterschiedliche Färbung in den beiden Flammenzonen.
Der durch die Boraxperle verunreinigte Teil des erkalteten Magnesiastäbchens wird mit einer Pinzette oder Tiegelzange abgebrochen. Das Stäbchen kann dann neuerlich verwendet werden.

- So hab ichdas richtig verstanden: Magnesiastäbchen wird erhitzt, dann in NA2B4O7 getaucht, dabei entsteht automatisch eine Art PErle, diese "tauche" ich sozusagen wiederum in Schwermetallsalz und halte sie erneut in die Fallem
- was ist mit PErle "schmelzen" gemeint?
-Vor allem die Reduktion ist
Chemische Grundlagen EXTRAKTION
sorgfältig durchzuführen.- Den Satz versteh ich überhaupt nicht, hat wer eine Ahnung wasdamit gemeint sein könnte?

-Was muss ich generell ei allen Versuchen, bezüglich den Chemikalien beachten?

So das wars.... ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen, ich würde mich auf jeden Fall freuen, morgen mit guten Gewissen und vor allem gut Vorbereitet ins Labor zu gehen ;-)

Falls jemand meint, ich stell zu viele Fragen, musse r ja nicht antworten und nur auf einen Teil!

Danke Lg Anna
-
Sollte man damit nicht ein bisschen frueher anfangen.

zu 1.: Unter dem Siedepunkt bleiben, denn Alkohol brennt gerne.
Normal filtrieren mit Papierfilter. Natuerlich mit Becher voll Wasser darunter.
Was sind Kolloide, mal schlau machen!

zu. 2. Mal in ein Tabellenbuch sachauen ueber die Loeslichkeit von Salz in Wasser. Dann ist der Versuch viel einfacher.
Wie unterscheiden die 3 Loesemittel sich denn?

zu 3. Die Mischung ist egal, der Versuch soll nur zeigen wie man Anorganik von Organik trennt.
Belueften (Auslass nach oben halten und Hahn oeffnen). Nach jedem Schuetteln sonst fliegt der Stopfen ab und man hat die ganze Sauerei auf dem Kittel.
Nernstsches Verteilungsgesetz ansehen!!

zu 4. Viele Calciumsalze sind schwerloeslich. Mal sich ueber das Elment Calcium und seine Verbindungen und Nachweise schlau machen.

zu 5. Die Zuendflamme dient bei erneuter Gaszufuhr erhoehung, dass der Brenner wieder weiter brennt. Bei Erloeschen wuerde sonst Gas in den Raum gelangen und es zu Unfaellen, wie Vergiftungen oder Explosionen kommen.

zu 6. Perle bilden , dann in das Schwermetallsalz und Perle wieder schmelzen. Die Neue Perle bekommt eine charakteristische Farbe.
Der Satz mit der Extraktion gehoert zu den Schuettelversuch. Ist auch kein Deutsch so wie das steht: Vor allem die Reduktion ist Chemische Grundlagen EXTRAKTION sorgfältig durchzuführen.-

Ueber saemtliche Chmikalien wuerde ich mir Informationen wie Gefaehrlichkeit R/S-Saetze etc. besorgen, damit man auch gesung wieder raus kommt, wo bei die Stoffe relativ harlos sind. Benzil, Toluol sind wohl die gefaehrlichsten.
__________________
Vena lausa moris pax drux bis totis
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Alt 23.10.2009, 09:01   #3   Druckbare Version zeigen
Dixiklo  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 60
AW: Erster Labortag-Unklarheiten

Hey Nobby....

Danke für deine Antwort(en) ich werde mir den Rest sofort raussuchen und dann ausdrucken!

Ja fürher angefangen hätt ich auch gerne, aber wenn man erst zwei Tage vorher das Thema bekommt und sich erst einen Tag vorher die PDF anschauen kann, wirds schwer ;-)

Lg Anna
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