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Alt 17.10.2009, 11:55   #1   Druckbare Version zeigen
Jharkendar  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 11
Stöchiometrie

Hallo ihr,

habe gerade mein Chemie Sutdium aufgenommen und hab aber mit einer Aufgabe ein Problem, ich komme einfach ned auf den Ansatz zu der Aufgabe, weil mir die Art der Aufgabe vollkommen unbekannt ist vllt könnt ihr mir ja helfen.

Die Analyse einer Verbindung lieferte folgende prozentuale Anteile 21,6 % Natrium,
33 % Chlor und 45,1 % Sauerstoff. Ermitteln Sie die empirische Formel! Benutzen Sie
die abgerundeten Atomgewichte Na = 23 g/mol; Cl = 35,3 g/mol und O = 16 g/mol
.

Ganz toll wäre es wenn ihr nur den Ansatz zu der Aufgabe oder nen Denkanstoß liefern könntet^^. Will ja Chemie nicht studieren m irgendwas zu machen.
Jharkendar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2009, 12:07   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Stöchiometrie

21,6 Na / 23 g/mol | = 0,94 / 0,935 = 1,01
33,0 Cl / 35,3 g/mol | = 0,935 / 0,935 = 1,00
45,1 O / 16 g/mol | = 2,82 / 0,935 = 3,01

=> (Na1Cl1O3)n
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2009, 13:11   #3   Druckbare Version zeigen
Jharkendar  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 11
AW: Stöchiometrie

dankeschön für die antwort^^
Jharkendar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2009, 17:54   #4   Druckbare Version zeigen
Elfe weiblich 
Mitglied
Beiträge: 40
AW: Stöchiometrie

Ich bin gerade wegen der gleichen Aufgabe hierher gekommen :-)

Wie man auf die Werte 0,94, 0,935 und 2,82 kommt, kann ich nachvollziehen. Aber weshalb müssen diese nochmal durch 0,935 geteilt werden? Und warum teilt man einfach einen prozentualen Anteil durch die molare Masse?
Elfe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2009, 17:57   #5   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Stöchiometrie

Man teilt durch die kleinste Zahl um zunächst eine Zahl ganzzahlig zu machen.

Wie sähe die Rechnung für H 6.43% C 76.57% O 17.00% aus?

Zitat:
Und warum teilt man einfach einen prozentualen Anteil durch die molare Masse?
21,6% Na = 21,6 g/100g Na

21,6 g/100g Na / 23 g/mol = 0,94 mol/100g Na

-> Man kommt so auf die molaren Relationen.

Geändert von bm (17.10.2009 um 18:11 Uhr)
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2009, 18:05   #6   Druckbare Version zeigen
Elfe weiblich 
Mitglied
Beiträge: 40
AW: Stöchiometrie

H: 6,43 / 1 = 6,43 | 6,43/1,06 = 6
C: 76,57 / 12 = 6,38 | 6,38 / 1,06 = 6
O: 17 / 16 = 1,06 | 1,06 / 1,06 = 1
--> C6H6O
Es kommt Phenol raus.

Ok, das Prinzip funktioniert. Könnten Sie mir bitte erklären, warum es funktioniert? Das ist mir doch eigentlich am wichtigsten
Elfe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2009, 18:08   #7   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Stöchiometrie

Siehe oben:

Zitat:
Man kommt so auf die molaren Relationen.
Zitat:
Es kommt Phenol raus.
Nicht zwingend. Man erhält nur (C6H6O1)n. Also nur das Verhältnis.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2009, 18:11   #8   Druckbare Version zeigen
Elfe weiblich 
Mitglied
Beiträge: 40
AW: Stöchiometrie

Ich glaube, ich hab es verstanden. Vielen Dank!
Elfe ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 17.10.2009, 18:13   #9   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Stöchiometrie

H 6.63 C 75.42 N 8.38 O 9.57 :

Welche Summenformel und welche Struktur hat die Verbindung?
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2009, 18:24   #10   Druckbare Version zeigen
Elfe weiblich 
Mitglied
Beiträge: 40
AW: Stöchiometrie

[C11H11O1N1]n
Die Strukturformel weiß ich leider nicht.
Elfe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2009, 18:40   #11   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Stöchiometrie

Zitat:
Zitat von Elfe Beitrag anzeigen
[C11H11O1N1]n
Die Strukturformel weiß ich leider nicht.
Macht nichts. Der Nobelpreis wurde hierfür eh schon vergeben: http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Robinson

Und ganz stimmt die Verhältnisformel auch nicht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Strychnin
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