Allgemeine Chemie
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Alt 26.04.2003, 12:56   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Elektrochemie. Galvanisches Element.

Wenn ich ein Galvanisches Element aus einer Zink-Elektrode in seiner Salzlösung und einer Graphitelektrode in Wasser habe, dann fliessen Elektroden von der Zink-Elektrode zur Graphitelektrode, sofern man sie leitend verbindet.
Das ist mir klar.
Um die Lebensdauer dieses Elementes zu verlängern, fülle ich nun z.B. Kupfer-Ionen auf Seite der Graphitelektrode ins Wasser.
Das ist mir auch klar.

Was mir nicht klar ist:
Warum müssen die Ionen, die ich jetzt bei der Graphitelektrode einfülle von Metallen sein, die edler sind, als die Zink-Elektrode ?
Ich dachte eigentlich, wenn das Metall halt wenig edel wäre, würde es die Lebensdauer nur geringfüger verlängern, als ein Metall, das weit edler ist.

Aber was hat das mit dem Zink zu tun ?
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Alt 26.04.2003, 13:05   #2   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
Worauf beruht der Effekt der "Lebensverlängerung" ?


Gruß
Adam
__________________
Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.
Adam ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 26.04.2003, 13:29   #3   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Die Graphit-Elektrode lädt sich negativ auf, da ja Elektronen von der negativ aufgeladenen Zink-Elektrode (Zink-Ionen gehen in Lösung, Elektronen bleiben in der Zink-Elektrode zurück) zur Graphit-Elektrode wandern (über einen verbindenden Draht).

Die Kupfer-Ionen nun, die sich im Wasser bei der Graphit-Elektrode befinden, scheiden sich an dieser ab.
Die Kupfer-Ionen nehmen durch das Abscheiden an der Graphit-Elektrode sozusagen Elektronen auf, was zur Folge hat, dass die Graphit-Elektrode weniger negativ geladen ist.
So kann sie dann länger Elektronen von der Zink-Elektrode aufnehmen.
Ihre Lebensdauer ist verlängert.
Kein Strom würde ja schließlich mehr fliessen, wenn Zink- und Graphit-Elektrode ungefähr gleichstark negativ geladen wären.
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