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Alt 04.09.2009, 10:16   #1   Druckbare Version zeigen
chrisone Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 17
Alternativen zum Hybridisierungsmodell?

Hallo,

unser Prof. hat letztens in einer Vorlesung etwas gesagt, dass mich zum grübeln gebracht hat. Er sagte, dass man die Hybridisierung nicht bräuchte, um beispielsweise die Vierbindigkeit des Kohlenstoffatoms zu erklären. Eine alternative hat er allerdings nicht geliefert
Mir ist klar, dass das Konzept mit der Hybridisierung nur ein Modell ist, um bestimmte Eigensschaften zu erklären. Für mich hat es sich bisher aber immer sehr elegant angehört und nun bin ich ein bisschen ratlos. Wie also erklärt man dieses klassische Problem beim Kohlenstoff, dass es zwei gepaarte s-Elektronen und nur zwei für eine Verbindung zur Verfügung stehende ungepaarte p-Elektronen hat? Und wie entsteht dann der Tetraederwinkel?

Wäre nett wenn mir jemand weiterhelfen könnte...
chrisone ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2009, 10:25   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Alternativen zum Hybridisierungsmodell?

Ein moderneres Modell stellen die Molekülorbitale (MO Theorie) dar. Ist allerdings schwieriger in der Anwendung, so dass besonders in der Organik noch die VB Theorie, aus der die Hybridorbitale stammen, gern benutzt wird.

lg
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2009, 13:52   #3   Druckbare Version zeigen
chrisone Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 17
AW: Alternativen zum Hybridisierungsmodell?

Danke für die schnelle Antwort, schlauer werde ich daraus aber leider auch irgendwie nicht.
Wie genau erkläre ich das denn mit der MO-Theorie? Hierbei habe ich doch immernoch das Problem, dass ich beim Kohlenstoff zunächst mal zwei gepaarte Elektronen auf dem 2s-Orbital und zwei ungepaarte auf den 2p-Orbitalen sitzen habe. Wenn ich mir jetzt beispielsweise ein Methanmolekül bauen will, müsste ich ja für jedes Wasserstoff das gebunden wird ein bindendes und ein antibindendes MO bilden. Mit den beiden Elektronen der 2p-Orbitale läuft das dann ja wie gehabt.
Wie aber erkläre ich die Bindung mit den beiden 2s-Elektronen? Das bindende MO müsste hierbei ja jeweils auf einem niedrigeren Energieniveau liegen als das 2s-Orbital. Ist dies der Fall und wenn ja warum?
Und wie erkläre ich dann den Tetraederwinkel? Hierzu müssten doch alle bindenden MO´s die gleiche Form haben und damit doch auch auf dem gleichen Energieniveau sitzen oder irre ich mich da? Und wenn alle bindenden MO´s auf dem gleichen Energieniveau sitzen, dann müsste sich dieses Energieniveau entweder zwischen denen des 2s-Niveaus und des 2p-Niveaus befinden, was damit aber höher wäre als das des 2s-Niveaus und somit der obigen Überlegung widersrpechen würde, oder sie liegen alle noch unter dem 2s-Niveau, was mir aber als sehr unwahrscheinlich erscheint. Fragen über Fragen...
chrisone ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 04.09.2009, 15:31   #4   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Alternativen zum Hybridisierungsmodell?

Das ist doch alles nachzulesen in Standardlehrbüchern.
Die bindenden MO's des Methans liegen übrigens nicht alle auf dem selben energetischen Niveau.
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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