Allgemeine Chemie
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Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

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Alt 01.09.2009, 11:32   #16   Druckbare Version zeigen
malbi Männlich
Mitglied
Beiträge: 388
AW: Angstfach Chemie

In gewisser Weise hast du recht, dass man es lernen kann, allerdings finde ich, dass es dann immer noch einen Unterschied gibt. Den merkt man selbst im Studium noch relativ stark. Und zwar dass es Leute gibt, die, um mal bei deinem Vergleich zu bleiben, die Vokabeln auswenig lernen, um dann mit ihnen umgehen zu können, und die, die die Hintergründe verstehen, und danach nicht mehr auswendig lernen müssen, zumindest nicht in einem solchen Umfang. Und dieser Unterschied ist in der Schule noch viel größer. Und meiner Meinung nach auch das, was viele an diesen Fächern abschreckend finden, denn wenn man die Sachen nicht relativ zügig versteht, muss man sie mehr oder weniger auswendig lernen, und das schreckt viele Schüler ab.

Und Biologie ist sicherlich kein Fach, dass mit Religion, Deutsch und so zu vergleichen ist, aber von denen auf den Schulen angebotenen Naturwissenschaften ist es meiner Meinung nach das, mit dem stärksten "Labercharakter". Das kommt aber auch auf das gerade behandelte Thema an. Bei Genetik ist es sicherlich nicht so, aber Evolution oder Ökologie geht schon deutlich in die Richtung.

Nach meiner Erfahrung ist es aber mit den typischen Laberfächern nicht anders. Also beispielsweise Deutsch oder Geschichte. Das ist auch etwas, was einem entweder liegt oder nicht. Und ich finde es bedeutend schwieriger, sich solche Laberfächer anzueignen, als die Naturwissenschaften. Das hab ich zu meiner Schulzeit auch oft genug mitbekommen. Leute, deren Versetzung bedroht war, und die dies verhinder wollten und sich oftmals den Ar*** aufgerissen haben, hatten in den Naturwissenschaften oder Mathe meistens mehr Erfolg als in Deutsch, Religion, Geschichte, etc...
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Alt 01.09.2009, 12:42   #17   Druckbare Version zeigen
Daos Männlich
Mitglied
Beiträge: 351
AW: Angstfach Chemie

Mathematik, Physik und Chemie bringen eine Vielzahl an Anforderungen mit sich.
Ich sitze oft mehrere Stunden mit einigen Akademikern im Büro und wir unterhalten uns über verschiedene Verfahrensweisen, wie man ein Problem am einfachsten lösen kann. Wenn alles nichts hilft, frag ich hier im Forum.
Eben aufgrund der Tatsache, dass Chemie so komplex und vielseitig ist, erweckt in mir den Reiz weiter hinein zu sehen, wobei es anderen schon wieder zuviel ist.

In diesem Sinne muss ich auch wieder weiter.

Grüße, Matthäus
__________________
Planung ist der Ersatz des Zufalls durch den Irrtum. Aber Planung ist besser, da man aus dem Irrtum lernen kann.

Manche Männer beschäftigen sich ihr halbes Leben damit, Frauen zu begreifen. Andere befassen sich mit weniger komplizierten Dingen, wie zum Beispiel der Relativitätstheorie. (Albert Einstein)
Daos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2009, 13:11   #18   Druckbare Version zeigen
Jascha Männlich
Mitglied
Beiträge: 151
AW: Angstfach Chemie

Zitat:
Zitat von Alchymist Beitrag anzeigen
Etwa so eine?...
Ja der Spruch war auf dem T-Shit welches die GDCh bei der letztten Analytika verkauft hatte, dieser ist so wunnderbar 2 deutig finde ich.
Gefällt mir daher sehr gut.

zum Thema hab ich mcih bereits geäußert.

Zu dem Bio ein Laberfach muss ich sagen, es ist mehr laberfach wie die anderen anturwissenschaften finde ich.
Rechnen muss man nciht so viel wie in den andren fächern aber, dennoch kann auch die Biologie sehr komplex werden.

Weiß nciht was oberstufenstoff ist aber wir hatten in der Realschule aufbau von Skeletten organinfunktionen und ähnliches.

hatte jetzt ind er ausbildung aber proteine und ähnliches also eher biochemie und das ist wirklich komplex.
__________________
Chemiker haben für alles eine Lösung!
Jascha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2009, 13:22   #19   Druckbare Version zeigen
DaTei Männlich
Mitglied
Beiträge: 995
AW: Angstfach Chemie

Ich denke eine weitere Ursache warum Chemie nicht gerade große Beliebtheit bei Schülern erfährt ist die Distanz zwischen den Dimensionen von Theorie und Experiment.
Einfache chemische Schulversuche werden makroskopisch durchgeführt, dessen Erklärung es aber einer mikroskopische Betrachtungsweise bedarf. Und da fehlt es letzendlich an Interesse und Vorstellungsvermögen. Das dann noch didaktisch umzusetzen stellt eine Kunst für sich dar, wie ich bei meiner Arbeit als Nachhilfelehrer oft beobachten konnte.
Was den Unterschied zur Physik angeht. Die Beschreibung der Natur in der Schulphysik ist eine ganz andere. Sie ist viel enger mit Mathematik verknüpft und es werden vorallem makroskopische Eigenschaften beschrieben (mal abgesehen von der Atom- und Kernphysik). Es gibt konkrete Formeln, mit denen man handlich umgehen kann. Z.B. die Berechnung von Geschwindigkeiten. Weg und Zeit sind für Schüler gut vorstellbar, leicht zu messen und realitätsnah. Ganz anders sieht es aus, wenn die Knallgasreaktion mit einer Gleichung beschrieben werden soll.
Zum Unterschied zwischen Naturwissenschaften und anderen Fächern. Mathematik und Naturwissenschaften sind in der Regel gnadenlos objektiv. Es gibt nicht viel Spielraum für eine richtige Antwort.
__________________
Der Beginn aller Wissenschaften ist das Staunen, dass die Dinge so sind, wie sie sind. Aristoteles
DaTei ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2009, 17:31   #20   Druckbare Version zeigen
Alchymist Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.129
AW: Angstfach Chemie

Zitat:
Zitat von DaTei Beitrag anzeigen
Das dann noch didaktisch umzusetzen stellt eine Kunst für sich dar
Das ist IMHO der entscheidende Punkt bei der Schulchemie. Faszination wecken, Zusammenhänge klar machen, Strukturen verdeutlichen. Das kann ein Chemielehrer nicht, wenn er eigentlich Biologie (Kunst, Religion...) als Hauptfach hatte und sich den Stoff selbst mit zusammengebissenen Zähnen aneignen musste.
__________________
Schöne Worte sind nicht wahr.
Wahre Worte sind nicht schön.
(Laotse)
Alchymist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2009, 19:45   #21   Druckbare Version zeigen
Rosentod Männlich
Moderator
Beiträge: 9.244
AW: Angstfach Chemie

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
Geschichte ist ja noch einigermaßen handfest. Aber Deutsch ! Z.B. Gedichtvergleich. Für mich waren das fast immer Vergleiche der Art "nachts ist es kälter als draußen ..". Wer da naturwissenschaftlich kritisch denkt, dem fällt da wenig ein . Am liebsten hätte ich dann einen Aufsatz darüber geschrieben, warum es da meiner Ansicht nach nichts sinnvoll zu vergleichen gibt. Außer den offensichtlichen Äußerlichkeiten ...
Dem kann ich nicht zustimmen. Gerade Poesie funktioniert nach festen Regeln. Die kann man sich genauso aneignen wie die naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten. Natürlich reicht das nicht, um dann selbst künstlerisch kreativ zu sein, aber ein Gedichtvergleich war für mich nie ein Problem. Ähnliches gilt für Aufsätze usw. Ich bin sogar mit Musikunterricht klar gekommen, obwohl ich dafür keine Ader habe. Aber Musik kann man wunderbar mathematisch beschreiben und ich habe mir einfach die Regeln dahinter angeeignet. Nur wenn ich eine Tonart am Gehör erkennen sollte, wurde es schwierig ...
__________________
Lohnende Lektüre: die Kunst des Fragens (engl. Original: smart questions)
Rosentod ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 01.09.2009, 22:20   #22   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.862
AW: Angstfach Chemie

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
Geschichte ist ja noch einigermaßen handfest. Aber Deutsch ! Z.B. Gedichtvergleich. Für mich waren das fast immer Vergleiche der Art "nachts ist es kälter als draußen ..". Wer da naturwissenschaftlich kritisch denkt, dem fällt da wenig ein .
Das stimmt überhaupt nicht. Wenn Sie denken, dazu "falle Ihnen nichts ein", dann haben Sie nie wirklich gelernt, mit Texten systematisch umzugehen. Denn es geht nicht darum, ob einem etwas einfällt oder nicht, man muss den Text systematisch auf bestimmte Merkmale hin durchsuchen. Die Analyse eines Gedichtes, oder auch eines Prosatextes, ist eine rein technische Übung (so wie der Kationentrennungsgang). So gibt es z.B. zuerst die Stilfiguren, die man auseinanderpflücken muss:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stilfigur
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_rhetorischer_Figuren
Und danach kommt der Inhalt, die Aussage des Textes, und seine Strukturierung.

lg
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2009, 22:25   #23   Druckbare Version zeigen
malbi Männlich
Mitglied
Beiträge: 388
AW: Angstfach Chemie

Ich finde beide Seiten hab in gewisser Weise recht. Man kann Literatur zwar schon nach diesen Aspekten vergleichen, aber es ist keine absolute Vergleichbarkeit wie bei den Naturwissenschaften gegeben. Etwa wie 2>1 oder EN(F) > EN(Na). Es ist zu goßen Teilen bedeutend ungenauer und schwammiger...
malbi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2009, 01:34   #24   Druckbare Version zeigen
FalconX Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.988
AW: Angstfach Chemie

Also in Deutsch bei den Interpretationen von Texten, seien es nun Gedichte oder Romane, habe ich immer nur Blödsinn von mir gegeben und unsere Lehrerin war begeistert, entweder bin ich dabei ein Genie oder es ist so unwissenschaftlich wie ich denke.

Vorallem hat es mich fasziniert, das wir an einem 8 zeiligen Gedicht ganze 50min gesessen sind und Interpretiert haben, möglicherweise zigfach so lange wie der Autor zum verfassen ebendiesen gebraucht hat, und ob der Autor wirklich diese "Hintergedanken" hatte die in jedes einzelne Wort interpretiert werden

Aber gut, wesentlich schlimmer fand ich ja, das diese Interpretationen natürlich auch benotet wird und wenn jeder etwas anderes herausliest....naja man kann sich vorstellen, das die Benotung manchmal recht willkürlich war.

Bei Romanen war man aber grundsätzlich auf der sicheren Seite wenn man auf den Konflikt des Autors mit seinem Vater gekommen ist

Nicht falsch verstehen, ich mag gute Gedichte oder Bücher, jedoch versuchen die Kunst analytisch zu betrachten ohne das man jemals herausfinden kann ob die gefundenen Daten korrekt sind, da diese Autoren oft leider schon verstorben sind, nein das ist ganz und gar nicht meines.

Da fällt mir gerade wieder ein zeitungsartikel von letzter Woche ein über Sarah Kuttners neues Buch "Mängelexemplare" bei dem die Kritiker gleich herausgelesen haben, das sie mit diesem Buch die Menschen motivieren will das Leben zu genießen und sich selbst zu akzeptieren. Als die Reporter sie darauf ansprachen meinte sie "Ja das habe ich auch schon gehört aber eigentlich waren da keinerlei solche Absichten, ich wollte einfach nur ein Buch schreiben".

Naja vielleicht verstehe ich das einfach nur nicht

lg Dennis
FalconX ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2009, 02:14   #25   Druckbare Version zeigen
Jingles Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.872
AW: Angstfach Chemie

Mein ehemaliger, von mir sehr geschätzter Lehrer (http://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Erwin_Engelmann) vertritt folgende Ansicht: "Gedichte müssen nicht kompliziert sein. Gedichte sind Momentaufnahmen und - überspitzt gesagt - man kann Gedichte über alles schreiben - auch über den Durchfall."

Die meisten seiner Kollegen waren gezwungen, uns, ihre Schüler, dies in vielen Fällen - wenn auch symbolisch - verifizieren zu lassen... und nur die wenigsten empfanden große Reue dabei.


Zum eigentlichen Thema: ich kann vieles aus eigener Erfahrung sowohl als Schüler als auch als Nachhilfelehrer bestätigen, was hier bereits berichtet wurde. Ein richtiges Angstfach wie z.B. Mathematik (ich weiss allerdings nicht ob viele mehr Angst vor dem Fach bzw. seinem Inhalt an sich oder eher vor der Lehrperson haben, wobei da u.U. arge Verbindungen bestehen) scheint Chemie nicht zu sein, es wird vielmehr als "nervend", da (auf den ersten, vielleicht auch zweiten Blick) realitätsfern, empfunden und scheint damit reine Schikane zu sein. Imageaufbesserung mit spektakulären Experimenten ist da natürlich sehr hilfreich, vor allem wegen der großen Praxisrelevanz... Mehr Aufklärung wäre da wohlmöglich hilfreicher, aber ebenso utopisch, zumindest aus meiner Sicht. Entweder wird ein falsches Bild vermittelt, oder die Realität des grauen Alltags schreckt direkt ab.


Gruß
Oliver
__________________
Tá fuisce níos measa ná beoir.
Jingles ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2009, 06:21   #26   Druckbare Version zeigen
Daos Männlich
Mitglied
Beiträge: 351
AW: Angstfach Chemie

Mathematik muss man nicht können, man muss sie nur verstehen.
Und DAMIT haben viele ein Problem...

Ähnlich ist es mit der Chemie.
__________________
Planung ist der Ersatz des Zufalls durch den Irrtum. Aber Planung ist besser, da man aus dem Irrtum lernen kann.

Manche Männer beschäftigen sich ihr halbes Leben damit, Frauen zu begreifen. Andere befassen sich mit weniger komplizierten Dingen, wie zum Beispiel der Relativitätstheorie. (Albert Einstein)
Daos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2009, 19:02   #27   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Angstfach Chemie

Mit Kunstbanausen kann ich Schritt halten - obwohl ich gerne graphisch gestalte - liegt wohl an der heutigen Definition von Kunst....

Chemie war immer mein liebstes Fach - nur im Fach Religion hatte ich einmal ein 'Genügend' zu verbuchen, so wie es einige Jahre vorher noch mit dem Betragen in der Schule in wenig zufriedenstellend gipfelte.

Angst hatte ich in der Schule nie, neben Religion war mir das Fach 'Leibesübung' immer ein Greul. Immerhin war ich der Erste, der mit einer roten Karte vom Platz ging, wenn Schüler gegen Lehrer zum Fußball antraten, wohl weil ich Fußball hasste und mich bei Schienbeinen dann auch noch als treffsicher erwies...

Immerhin konnte man sich dann zu diesen ungeliebten Sporttagen zu Schulschlusstagen unbemerkt hinterm Büfetthäuschen bis zum Bachbett robben, dem entlang in geduckter Haltung, und gegen 9:30 schon im Bus sitzen.
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Alt 03.09.2009, 18:39   #28   Druckbare Version zeigen
Jascha Männlich
Mitglied
Beiträge: 151
AW: Angstfach Chemie

Zitat:
Zitat von FalconX Beitrag anzeigen
... jedoch versuchen die Kunst analytisch zu betrachten ohne das man jemals herausfinden kann ob die gefundenen Daten korrekt sind, da diese Autoren oft leider schon verstorben sind, nein das ist ganz und gar nicht meines. ...
genau so sehe ich das auch.
wieso sollte ich etwas interpretieren, wo ich dann nichtmal die ahnung habe ob das stimmt was ich aus dessen geschrtiebenem herrausgelesen habe
du hattest ein beispiel genannt, wo die antwort war das hatte cih doch gar nciht vor.

ich denke wenn man sich anschaut was so alles aus vielen gedichten, büchern und sonsttigem schreibkrahm interpretiert wird, denke ich wenn das meins währe würde ich mich wohl fast im grab umdrehen.
wie kommen personen auf die idee genau zu interpretieren was ein anderer meinte ohne jemals genau zu wissen was er damit sagen wollte.
gerade müsterlösungen für prüfungslektüren/ gedichte find eich daher auch schwachsinnig.

und jemand meinte an einem 8 zeilen gedicht 50minuten.

hab in meiner FH-Prüfung 3h an einem 2 zeilen kommentag gehangen, und auch an wesentlich kürzeren gedichten wie 8 zeilen kann man gut mal ein paar studnen sitzten.

vieleicht ist dann ja was dabei was den lehrer zufriedenstellt.
denke aber auch nur diesen, der autor währe mit den interpretationen meiner meinung nach oft nicht zufrieden.
__________________
Chemiker haben für alles eine Lösung!
Jascha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2009, 21:09   #29   Druckbare Version zeigen
malbi Männlich
Mitglied
Beiträge: 388
AW: Angstfach Chemie

Ich vertrete auch immer noch die Meinung, dass oft bedeutend mehr in Texte hinein interpretiert wird, als der Autor sich überhaupt dabei gedacht hat. Das Problem sollte nur sein, dass die meisten Autoren von Schullektüren schon tod sind. Und bei denen, die noch leben ist es dann die Frage, ob sie zugeben würden, dass sie sich eigentlich nichts oder bedeutend weniger dabei gedacht haben.

Trotzdem würde es mich mal interessieren, was noch lebendige Autoren zu so manchen Schulinterpretation ihrer Werke sagen würden...
malbi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2009, 21:45   #30   Druckbare Version zeigen
Rosentod Männlich
Moderator
Beiträge: 9.244
AW: Angstfach Chemie

Zitat:
Zitat von malbi Beitrag anzeigen
Ich vertrete auch immer noch die Meinung, dass oft bedeutend mehr in Texte hinein interpretiert wird, als der Autor sich überhaupt dabei gedacht hat.
Ich vertrete dagegen die Meinung, dass viele Autoren sich mehr bei ihren Texten gedacht haben, als der normalgebildete Mensch (mangels Kontextwissen) hineininterpretieren kann.
__________________
Lohnende Lektüre: die Kunst des Fragens (engl. Original: smart questions)
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