Allgemeine Chemie
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F. Budde, U.-H. Felcht, H. Frankemölle
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Alt 21.08.2009, 13:58   #1   Druckbare Version zeigen
NoraS weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 219
Elektronegativität

Hallo allerseits,
hab hier schon etwas gestöbert,aber nicht so richtig die Antwort auf meine Frage gefunden...
Nun,wenn ich die Oxidationszahl bestimme,schaue ich ja zunächst einmal nach,wie viele Elektronen das Atom "zu sich zieht".Aber wie groß muss denn die Elektronegativitäts- Differenz der beiden Atome sein,damit das eine Atom ganz klar das Elektronenpaar an sich zieht?

Denn bei Hexacyanoferrat z.B.,ist die Oxidationszahl II,bei einer EN von Fe:1,6 und einer EN von C(N): 2,5.Daraus resultiert eine EN- Differenz von 0,9 und trotzdem teilen sie sich die Elektronenpaare brüderlich,weshalb die OX.zahl ja II ist.
Also nochmal meine Frage: Wie sind die EN- Grenzen gezogen, damit das Elektronenpaar brüderlich geteilt wird bzw. das Elektronenpaar deutlich zu einem Atom hin gezogen wird (so wie z.B. bei O-H).
Bitte antwortet mir,ich danke euch schonmal.
Liebe Grüße,eure Nora
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Alt 21.08.2009, 14:15   #2   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Elektronegativität

Es gibt keine scharfe Grenze bez. der EN-Differenz, ab der eine Verbindung ionisch bzw. kovalent ist.
Und die Größe der EN-Differenz entscheidet nicht über die Oxidationszahl, nur das Vorzeichen - das Element mit der höheren EN bekommt die negative OZ, was häufig nur purer Formalismus ist - die Reaktivität kann den formalen Oxidationszahlen durchaus widersprechen.
Ein sehr gutes Beispiel sind die Carbonylmetallhydride, in denen der Wasserstoff die OZ -1 hat, aber als Proton abgespalten wird.

Gruß,
Franz
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Alt 21.08.2009, 14:24   #3   Druckbare Version zeigen
NoraS weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 219
AW: Elektronegativität

Danke für die Antwort!
Wie aber berechnet sich dann die Oxidationszahl von (II) für Eisen bei Hexacyanoferrat?
Gruß,Nora
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