Allgemeine Chemie
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Arbeitsbuch Chemie für Mediziner und Biologen
D. Röbke, U. Wolfgramm
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Alt 04.08.2009, 21:17   #1   Druckbare Version zeigen
DaliaK weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 24
Standardelektrodenpotenziale (Vorhersage für die Richtung des Reaktionsablaufs; Normalwasserstoffelektrode)

Hallo,

ich lerne grad fürs Abitur und bin auf diesen Punkt gestoßen:

Standardelektrodenpotenziale (Vorhersage für die Richtung des Reaktionsablaufs; Normalwasserstoffelektrode)

Weiß jemand was darüber? Was muss ich dafür lernen? Unser Lehrer hat uns leider nicht viel beigebracht. Hoffe es kann mir jemand helfen.
Danke erstmal!
DaliaK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2009, 21:37   #2   Druckbare Version zeigen
Joern87 Männlich
Mitglied
Beiträge: 7.390
AW: Standardelektrodenpotenziale (Vorhersage für die Richtung des Reaktionsablaufs; Normalwasserstoffelektrode)

Zitat:
Zitat von DaliaK Beitrag anzeigen
Hallo,

ich lerne grad fürs Abitur und bin auf diesen Punkt gestoßen:

Standardelektrodenpotenziale (Vorhersage für die Richtung des Reaktionsablaufs; Normalwasserstoffelektrode)

Weiß jemand was darüber? Was muss ich dafür lernen? Unser Lehrer hat uns leider nicht viel beigebracht. Hoffe es kann mir jemand helfen.
Danke erstmal!
- Oxidation und Reduktion
- Verhalten eines Redoxpaares bezüglich der Standardwasserstoffelektrode
- Spannungsreihe
- Nernst-Gleichung
- ...

Hat euer Lehrer dies besprochen?
Es hilft evtl. auch mal ein Blick in ein Lehrbuch...
__________________
mfg Jörn
Chemiker haben für alles eine Lösung!

Was macht Salz, wenn es pleite ist? Es geht in-Solvenz
Joern87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2009, 21:55   #3   Druckbare Version zeigen
DaliaK weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 24
AW: Standardelektrodenpotenziale (Vorhersage für die Richtung des Reaktionsablaufs; Normalwasserstoffelektrode)

Ja, also die meisten Punkte da hat er mit uns besprochen, aber mit dem 2. Punkt kann ich nichts anfangen. Unser Lehrbuch ist nicht ganz hilfreich, weil das Fehler enthält und schwer geschrieben ist.
DaliaK ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 05.08.2009, 09:30   #4   Druckbare Version zeigen
Sponk Männlich
Mitglied
Beiträge: 966
AW: Standardelektrodenpotenziale (Vorhersage für die Richtung des Reaktionsablaufs; Normalwasserstoffelektrode)

Zitat:
Zitat von DaliaK Beitrag anzeigen
mit dem 2. Punkt kann ich nichts anfangen
Der Betrag des Wikipedia reference-linkNormalpotenzials eines Wikipedia reference-linkRedoxpaares ist die Spannung, die sich aus der entsprechenden Wikipedia reference-linkStandardelektrode des Redoxpaares gegenüber der Wikipedia reference-linkStandardwasserstoffelektrode ausbildet.

Das Vorzeichen gibt die Richtung des Elektronenflusses an. Bei negativem Vorzeichen fließen die Elektronen zur Standardwasserstoffelektrode, d. h. Wasser wird zu Wasserstoff reduziert. Ist das Vorzeichen dagegen positiv, so fließen die Elektronen in umgekehrter Richtung, Wasserstoff wirkt dann als Reduktionsmittel.

Allgemein gilt:
Je niedriger das Elektrodenpotenzial eines Redoxpaares, desto stärker die Reduktionswirkung der reduzierten Form.
Je höher das Elektrodenpotenzial eines Redoxpaares, desto stärker die Oxidationswirkung der oxidierten Form.
Die Richtung einer Redoxreaktion kann nun wie folgt vorhergesagt werden: Eine Redoxreaktion läuft (thermodynamisch/prinzipiell) dann ab, wenn das Wikipedia reference-linkReduktionsmittel das niedrigere Elektrodenpotenzial aufweist und umgekehrt das Wikipedia reference-linkOxidationsmittel damit das höhere Elektrodenpotenzial besitzt.

Beispiel: Welche der folgenden beiden Reaktionen läuft unter Wikipedia reference-linkStandardbedingungen ab?
  1. Cu + Zn2+ {\longrightarrow} Cu2+ + Zn
  2. Zn + Cu2+ {\longrightarrow} Zn2+ + Cu
Die Wikipedia reference-linkelektrochemische Spannungsreihe liefert die folgenden Normalpotenziale für die obigen Redoxpaare:
Zn2+/Zn: E0 = −0,76 V
Cu2+/Cu: E0 = +0,35 V
In der ersten Reaktion ist Kupfer das Reduktionsmittel und Zink(II)-Ionen dienen als Oxidationsmittel. Da jedoch Kupfer als Reduktionsmittel das höhere Potenzial hat als die Zink(II)-Ionen als Oxidationsmittel läuft die Reaktion unter Normalbedingungen so nicht ab. In der zweiten Reaktion ist Zink das Reduktionsmittel und Kupfer(II)-Ionen dienen als Oxidationsmittel. Da Zink als Reduktionsmittel auch das niedrigere Potenzial aufweist als die Kupfer(II)-Ionen als Oxidationsmittel, läuft die Reaktion unter Normalbedingungen ab.

(Das ganze lässt sich auch noch mathematischer Beschreiben, aber ich denke diese Erklärung ist für Deinen Zweck ausreichend.)
__________________
Alle Verallgemeinerungen sind falsch, immer und überall.
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