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Alt 14.06.2009, 18:25   #1   Druckbare Version zeigen
der_D  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 6
Redoxreaktion in basischer Lösung

Heho, bin grad über ne meiner meinung nach ziemlich alberne Beispielaufgabe im Mortimer gestollpert.

in basischer Lösung reagieren Permanganat und Hydrazin zu Mangandioxyd und Stickstoff...

MnO2- + N2H4 --> MnO2 + N2

Nach dem Buch lautet die richtige Gleichung:

2 MnO2- + 3/2 N2H4 --> 2 MnO2 + 3/2 N2 + 2 H2O + 2OH-

Wo bitte kommen denn aber in der basischen Lösung die zwei Protonen her.
der_D ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.06.2009, 18:35   #2   Druckbare Version zeigen
Joern87 Männlich
Mitglied
Beiträge: 7.390
AW: Redoxreaktion in basischer Lösung

Permanganat ist MnO4-
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mfg Jörn
Chemiker haben für alles eine Lösung!

Was macht Salz, wenn es pleite ist? Es geht in-Solvenz
Joern87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.06.2009, 18:52   #3   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Redoxreaktion in basischer Lösung

Ich sehe auch nicht direkt irgendwelche Protonen auf der linken Seite.

Gruß,
Franz
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Alt 14.06.2009, 22:20   #4   Druckbare Version zeigen
der_D  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 6
AW: Redoxreaktion in basischer Lösung

Oh, ja sry, da muss natürlich MnO4 auf der linken seite stehen
also die richtige Formel is:
2MnO4- + 3/2 N2H4-->MnO2 + 3/2N2 + 2H2O + 2OH-

also nochma, wo kommt da das Proton(H-) her, wenn wir uns doch in Basischer lösung befinden??
der_D ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2009, 12:13   #5   Druckbare Version zeigen
der_D  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 6
AW: Redoxreaktion in basischer Lösung

Das Proton, welchehs ich, damit es gleich auffällt, rot hervorgehoben habe.
der_D ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2009, 12:18   #6   Druckbare Version zeigen
der_D  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 6
AW: Redoxreaktion in basischer Lösung

Ok, danke für eure tolle hilfe, seh grad selber, das ja in 3/2N2H4 6Protonen dirn sind... also passt es ja
als denn schöö
der_D ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2009, 23:22   #7   Druckbare Version zeigen
der_D  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 6
AW: Redoxreaktion in basischer Lösung

Durch meine falsche Annahme, auf der linken Seite der Gleichung gäbe es nur 4 positiv geladene Wasserstoffionen, welche soweit ich weiß üblicherweise als Protonen bezeichnet werden, fehlten also 2H+. dem zu Folge sind 2H+ spontan aufgetaucht, was mich ziemlich irritiert hat.

Aber warum soll ich das H+-Ion im Hydroxyd nich als Proton bezeichnen, es ist doch nunmal eins, ähnlich sehe ich das im N2H4. nur weil es sich in gesellschaft von einem anderem Atom befindet ist es doch trotzdem noch das gleiche.

Grüße der D.
der_D ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2009, 00:08   #8   Druckbare Version zeigen
laborleiter Männlich
Moderator
Beiträge: 6.322
Blog-Einträge: 11
AW: Redoxreaktion in basischer Lösung

@ehemaliges Mitglied:

erzählen sie das mal den spektroskopisten. in der nmr hat es sich eingebürgert, wasserstoffe, die unzweifelhaft kovalent gebunden sind (an benzol zum beispiel), als protonen zu bezeichnen...
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Alt 16.06.2009, 07:25   #9   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Redoxreaktion in basischer Lösung

Zitat:
Zitat von laborleiter Beitrag anzeigen
@ehemaliges Mitglied:

erzählen sie das mal den spektroskopisten. in der nmr hat es sich eingebürgert, wasserstoffe, die unzweifelhaft kovalent gebunden sind (an benzol zum beispiel), als protonen zu bezeichnen...
Da man sich bei NMRs in erster Linie mit den Kernen befasst, ist das nichts Ungewöhnliches.
Aber das ist eine andere Baustelle...

Zitat:
Aber warum soll ich das H+-Ion im Hydroxyd
Es gibt da kein H+-Ion.

Gruß,
Franz
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Alt 29.06.2009, 14:43   #10   Druckbare Version zeigen
search  
Mitglied
Beiträge: 167
AW: Redoxreaktion in basischer Lösung

Ich bin gerade dabei eine ähnliche Aufgabe zu bearbeiten.

Bei den Edukten steht bei mir KALIUMpermanganat statt Permanganat. Ansonsten ist die Aufgabenstellung die gleiche.

Jedoch habe ich eine leicht andere Reaktionsgleichung "entwickelt" als die aus dem Mortimer:

2KMnO4 + 3 N2H4 + 4OH --> 2MnO2 + 3 N2 + 8H2O (/2)

KMnO4 + (3/2)N2H4 + 2OH --> MnO2 + (3/2)N2 + 4H2O

Meine zwei Fragen dazu:

1. Bei dieser Aufgabe habe ich zusätzlich das Kalium auf der Eduktseite. Muss ich das zum Ausgleich der Reaktionsgleichung auch auf der Produktseite schreiben? Wenn ja, wie? Einfach durch ein K(plus)?

2. Im Mortimer war die Aufgabe ebenfalls in alkalischer Lösung. Aber es wurden sowohl OH als auch H20 auf die Produktseite geschrieben.
Ich hingegen habe es "aufgeteilt" (OH auf Eduktseite und H20 auf Produktseite). Ist das egal (=beides möglich)?
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