Allgemeine Chemie
Buchtipp
Chemie macchiato
K. Haim, J. Lederer-Gamberger, K. Müller
14,95 €

Buchcover

Anzeige
Stichwortwolke
forum

Zurück   ChemieOnline Forum > Naturwissenschaften > Chemie > Allgemeine Chemie

Hinweise

Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

Anzeige

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 02.06.2009, 18:29   #1   Druckbare Version zeigen
Kristian  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 14
Aufgabe-Zinksulfatlösung

Hi liebe Community

Haben in Chemie eine aufgabe bekommen,bei der ich leider überhaupt nicht weiter komme ,wäre ganz nett wenn mir das jmd. erklären könnte wie das geht.

Aufgabe: Wieviel g Zink werden bei einer Stromstärke von 15A in 2h44min aus einer Zinksulfatlösung durch Elektrolyse abgeschieden?


Ich danke schon mal im voraus

Mfg
Kristian
Kristian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2009, 18:46   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Aufgabe-Zinksulfatlösung

Stromstärke I ist definiert als I=Q/t, Q=Ladungsmenge und t Zeit.
Du kannst also aus I und t die Ladungsmenge Q berechnen. Pro Zinkion Zn2+ brauchst du 2 Elektronen um das Ion zu reduzieren.
Hilft das ?
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2009, 18:52   #3   Druckbare Version zeigen
Kristian  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 14
AW: Aufgabe-Zinksulfatlösung

Zitat:
Zitat von ricinus Beitrag anzeigen
Stromstärke I ist definiert als I=Q/t, Q=Ladungsmenge und t Zeit.
Du kannst also aus I und t die Ladungsmenge Q berechnen. Pro Zinkion Zn2+ brauchst du 2 Elektronen um das Ion zu reduzieren.
Hilft das ?
Danke für die nette antwort,jedoch kann ich leider damit ncihts anfangen , wie wäre den die lösung für dummies

Mfg
Kristian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2009, 19:04   #4   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Aufgabe-Zinksulfatlösung

Wenn du für die Reduktion eines Zinkions:
Zn2+ + 2e- --> Zn
2 Elektronen brauchst,
welcher Ladungsmenge (in Coulomb) entspricht denn das ?

lg

PS Wir liefern keine abgabefertigen Lösungen für Hausaufgaben, sondern sind bei der Lösung behilflich. Schliesslich sollst du was dabei lernen
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2009, 20:12   #5   Druckbare Version zeigen
Kristian  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 14
AW: Aufgabe-Zinksulfatlösung

Ok ,habe nun die ladungsmenge As ausgerrechnet.

I=Q:t
Q=t*I
Q=15A*9840s=147600As

Verstehe es jedoch nicht wie ich aus der Ladungsmenge jetzt das Zink rausbekomme bzw. wie ich das mit den Zinkionen verwenden kann.

Mfg
Kristian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2009, 20:25   #6   Druckbare Version zeigen
Kristian  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 14
AW: Aufgabe-Zinksulfatlösung

Wäre also die gleichung.


15A......9840s
g? ......147600As
____________________

Also 225g Zink ?

Mfg
Kristian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2009, 20:32   #7   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Aufgabe-Zinksulfatlösung

Die Ladungsmenge hast du richtig gerechnet.
Diese Ladungsmenge geteilt durch 2 Mal die Ladung eines Elektrons ergibt die Zahl der reduzierten Zinkionen (da du für jedes Zinkion 2 Elektronen brauchst).
Die so ermittelte Zahl der Zinkionen geteilt durch die Avogadrokonstante ergibt die Stoffmenge des Zinks. Diese multipliziert mit der molaren Masse von Zink ergibt die Masse des abgeschiedenen Zn.

lg
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2009, 20:49   #8   Druckbare Version zeigen
Jascha Männlich
Mitglied
Beiträge: 151
AW: Aufgabe-Zinksulfatlösung

man könnte doch auch einfach über die Faradaysche Gleichung zur Elektrolyse gehen.

m=Q* M/(z*F)

hierbei ist z die Ladung des Ions. In diesem Fall 2.
und F die Faradaykonstante mit 96485,3399 C/mol

da du Q ja bereits rrichtig ausgrerechnetz hast mit 147600 C müsste der Rest dann das kleinste Problem sein.
__________________
Chemiker haben für alles eine Lösung!
Jascha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2009, 21:11   #9   Druckbare Version zeigen
Kristian  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 14
AW: Aufgabe-Zinksulfatlösung

Nachdem gerrechnetie Ladungsmenge hast du richtig gerechnet.
Diese Ladungsmenge geteilt durch 2 Mal die Ladung eines Elektrons ergibt die Zahl der reduzierten Zinkionen (da du für jedes Zinkion 2 Elektronen brauchst).
Die so ermittelte Zahl der Zinkionen geteilt durch die Avogadrokonstante ergibt die Stoffmenge des Zinks. Diese multipliziert mit der molaren Masse von Zink ergibt die Masse des abgeschiedenen Zn.



Ok,dann habe ich das mal ausgerechnet und hoffe das es so stimmt.

147600/2=73800/6,022*10^-18=1,2255*10^-18*65,38=8,0126*10^-18g

Kann das ergebnis 8,0126*10^-18g stimmen?

Mfg

Geändert von Kristian (02.06.2009 um 21:18 Uhr)
Kristian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2009, 21:17   #10   Druckbare Version zeigen
Kristian  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 14
AW: Aufgabe-Zinksulfatlösung

Und einmal nachdem :
man könnte doch auch einfach über die Faradaysche Gleichung zur Elektrolyse gehen.

m=Q* M/(z*F)

hierbei ist z die Ladung des Ions. In diesem Fall 2.
und F die Faradaykonstante mit 96485,3399 C/mol

da du Q ja bereits rrichtig ausgrerechnetz hast mit 147600 C müsste der Rest dann das kleinste Problem sein.


Da kam bei mir 50,008053088695187360789926594848g raus

Was ist nun richtig?

Mfg
Kristian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2009, 21:51   #11   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Aufgabe-Zinksulfatlösung

Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Ok,dann habe ich das mal ausgerechnet und hoffe das es so stimmt.

147600/2=73800/6,022*10^-18=1,2255*10^-18*65,38=8,0126*10^-18g

Kann das ergebnis 8,0126*10^-18g stimmen?

Mfg
Du hast die Ladung der zwei Elektronen nicht in Coulomb eingesetzt.
Urteile doch mal selbst : ist 8 x 10-18 g eine irgendwie plausible Masse ?
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Anzeige
Alt 02.06.2009, 21:53   #12   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Aufgabe-Zinksulfatlösung

Zitat:
Zitat von Jascha Beitrag anzeigen
man könnte doch auch einfach über die Faradaysche Gleichung zur Elektrolyse gehen.
Natürlich kann man auch blind Werte in irgendeine Gleichung einsetzen. Ich wollte aber erreichen, dass der/die Themenersteller/in VERSTEHT, was er/sie da rechnet. Aber das scheint heutzutage ja nicht mehr erwünscht zu sein...


lg
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2009, 21:56   #13   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Aufgabe-Zinksulfatlösung

Zitat:
Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
Und einmal nachdem :
man könnte doch auch einfach über die Faradaysche Gleichung zur Elektrolyse gehen.

m=Q* M/(z*F)

hierbei ist z die Ladung des Ions. In diesem Fall 2.
und F die Faradaykonstante mit 96485,3399 C/mol

da du Q ja bereits rrichtig ausgrerechnetz hast mit 147600 C müsste der Rest dann das kleinste Problem sein.


Da kam bei mir 50,008053088695187360789926594848g raus

Was ist nun richtig?

Mfg
Nachgerechnet habe ich das nicht, aber möglich ist es schon.
Was soll übrigens die Vielzahl signifikanter Stellen ? Auf einer herkömmlichen Analysenwaage kannst Du eben noch auf 0.0001 g genau ablesen...
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2009, 22:09   #14   Druckbare Version zeigen
Jascha Männlich
Mitglied
Beiträge: 151
AW: Aufgabe-Zinksulfatlösung

Zitat:
Zitat von ricinus Beitrag anzeigen
Natürlich kann man auch blind Werte in irgendeine Gleichung einsetzen. Ich wollte aber erreichen, dass der/die Themenersteller/in VERSTEHT, was er/sie da rechnet. Aber das scheint heutzutage ja nicht mehr erwünscht zu sein...


lg
Ja dacht ich mir dass du darauf hinaus willst.
Also zumindest bei mir ist es so, dass ich gern weiß woher die Formeln kommen.
Kenne es aber von vielen aus meiner Klasse, dass sie froh sind wenn sie die Formel haben woher die stammt ist doch sch*** egal.
Daher wollt ich hier mal noch einen weiteren Weg aufzeigen, über den er/sie nun auch keinen fehler gemacht hat.
Ergebniss ist richtig soweit ichs nachgerechnet hab. aber en bischen zu viel Signifikante.
Außerdem denke ich, dass der Lehrer auch mehr die Formel von Faraday herleitet(ja weiß dass die FOrmel nciht direkt von Ihm ist.) und dann die Schüler darüber rechnen lässt.
__________________
Chemiker haben für alles eine Lösung!
Jascha ist offline   Mit Zitat antworten
Anzeige


Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Zink- und Kupferblech in Zinksulfatlösung Tabeabea Schwerpunktforum: Stöchiometrie und Redoxgleichungen 3 12.07.2009 15:27
Trigonometrie Aufgabe (alt: Mathematik aufgabe HILFE) hanneswader Mathematik 9 22.02.2008 12:35
Zink in Zinksulfatlösung Ibi Schwerpunktforum: Stöchiometrie und Redoxgleichungen 2 28.10.2007 20:46
Kupfersulfatlösung in Zinksulfatlösung Speedfight Allgemeine Chemie 12 16.11.2004 17:57
Destillieren einer Zinksulfatlösung ehemaliges Mitglied Physikalische Chemie 18 16.07.2003 21:43


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:03 Uhr.



Anzeige