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Alt 19.05.2009, 10:44   #1   Druckbare Version zeigen
mutschekiepchen  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
HILFE! Veraschung von PEEK mit Natriummetaphosphat

Hallo!

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit in Physik soll ich ausprobieren, ob man ein medizinisches Implantat aus PEEK veraschen kann, um die Aktivität des aktivierten Phosphors zu bestimmen, das in der Folie enthalten ist.
Phosphor liegt in der Form von Natriummetaphosphat vor. Der Schmelzpinkt der Folie liegt bei 343°, laut Hersteller verschat sie ungefähr bei 550°
Genau da liegt auch der Schmelzpunkt von Natriummetaphosphat.
Da ich wenig Ahnung von Chemie hab, hoffe ich dass ihr mir ein paar Tipps geben könnt. Ziel ist es das Phosphor restlos in ein Glas-Vial zu füllen, um dann die Aktivität zu bestimmen.
Welchen Tiegel soll ich denn verwenden? Und wie bekomme ich das Salz dann am besten restlos raus? Säuren sind eher schlecht weil die die Aktivitätsmessung beeinflussen. Und wie bestimme ich am besten die Ausbeute?
ich hoffe ihr könnt mir helfen...leider dauert so eine Bachelorarbeit nur 10 Wochen und ich hätte schon gern ein gutes Ergebnis.
Liebe Grüße,
Frauke
mutschekiepchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2009, 11:27   #2   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: HILFE! Veraschung von PEEK mit Natriummetaphosphat

Das Phosphat ist in Wasser löslich; das sollte also kein Problem sein.
Eher ist es die Beständigkeit des Tiegelmaterials gegen die Phosphatschmelze...

Gruß,
Franz
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Alt 19.05.2009, 12:23   #3   Druckbare Version zeigen
mutschekiepchen  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: HILFE! Veraschung von PEEK mit Natriummetaphosphat

Was für einen Tiegel verwende ich denn da am besten? Porzellan?
mutschekiepchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2009, 10:22   #4   Druckbare Version zeigen
mutschekiepchen  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: HILFE! Veraschung von PEEK mit Natriummetaphosphat

und wir bestimmt man am besten die Ausbeute?
Würde mich wirklich sehr über eure Hilfe freuen!
Liebe grüße,
Frauke
mutschekiepchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2009, 11:52   #5   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: HILFE! Veraschung von PEEK mit Natriummetaphosphat

Weiß leider nicht, was für ein Tiegelmaterial geeignet ist. Falls es hier auch sonst keiner weiß, schlage ich vor, einen Test mit Natriummetaphosphat in einem Porzellantiegel zu machen.

Ausbeutebestimmung: mit der Waage...

Mal ne Frage:
Zitat:
um die Aktivität des aktivierten Phosphors zu bestimmen,
Das geht nicht direkt am Kunststoff?

Gruß,
Franz
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Alt 20.05.2009, 12:09   #6   Druckbare Version zeigen
mutschekiepchen  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: HILFE! Veraschung von PEEK mit Natriummetaphosphat

doch das geht schon, aber nicht so genau wie wir es gerne hätten. der flüssigszintillator ist eben auf flüssigkeiten ausgelegt und wir erreichen zwar mit den plättchen auch eine effizienz von 87% aber die theoretische von 100 wöre eben besser. da es sich um medizinische implantate handelt wollen wie die aktivität besonders genau bestimmen. deshlab ist es auch wichtig sämtlichen phosphor wieder rauszukriegen. also 9% von 6 mg. für mich hört sich das utopisch an, ist es das nicht?
mutschekiepchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2009, 12:19   #7   Druckbare Version zeigen
IamDante Männlich
Mitglied
Beiträge: 45
AW: HILFE! Veraschung von PEEK mit Natriummetaphosphat

Wenn der Porzellantiegel nicht hält besteht die Möglichkeit das ganze in einem Platintiegel ablaufen zu lassen. Der Vorteil liegt darin, dass Platintiegel einen hohen Schmelzpunkt haben und unter hohen Temperaturen auch noch stabil sind. Des Weiteren sind sie sehr beständig gegenüber aggressiven Medien.
Nachteil ist, wie du dir sicherlich vorstellen kannst, dass die Dinger nicht gerade günstig sind.

LG Dante
IamDante ist offline   Mit Zitat antworten
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