Allgemeine Chemie
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Alt 29.03.2003, 09:30   #1   Druckbare Version zeigen
ankh  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 130
Frage Abstände der Schalen im PSE zueinander

kann man die Abstände der Schalen im PSE zueinander feststellen und wenn wie groß sind sie zueinader?
lg annette
__________________
"die meißten menschen legen ihre kindheit ab wie einen alten hut. sie vergessen sie wie eine telefonnummer, die nicht mehr gilt. früher waren sie kinder, dann wurden sie erwachsene, aber was sind sie nun? nur wer erwachsen wird und ein kind bleibt, ist ein mensch!" ( erich kästner)
ankh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2003, 10:15   #2   Druckbare Version zeigen
Curie weiblich 
Moderatorin
Beiträge: 3.599
Das Schalenmodell ist nur ein Modell. Es gibt ein weiteres, und zwar das mit den Atomorbitalen. Da gibt es zusätzlich noch Unterschalen.

Die Abstände der Atomorbitale kann man berechnen...schau mal hier haben wir es an einem Beispiel gemacht http://www.studenten-city.de/forum/showthread.php?s=&threadid=12725&highlight=antiproton+proton+atom

Allerdings ist das so eine Näherung, denn für das erste Elektron soll sie ganz genau sein, bei 2., 3., 4., etc soll das ganze schon ungenauer werden...(soweit ich weiss)

MfG Curie
__________________
Viele Grüße,
Curie
Curie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2003, 11:07   #3   Druckbare Version zeigen
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nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
Zitat:
Originalnachricht erstellt von Curie
Allerdings ist das so eine Näherung, denn für das erste Elektron soll sie ganz genau sein, bei 2., 3., 4., etc soll das ganze schon ungenauer werden...(soweit ich weiss)
Ja. Die Ergebisse treffen nur auf Ein-Elektronen-Systeme zu.
(Und die Zahlenwerte müssen natürlich für ein Protonen/Elektron-System passend eingestzt werden.)

Und ich würde nicht beahaupten, dass wir "Abstände von Atomorbitalen" berechnet haben... sondern nur die Radien der strahlungsfreien Kreisbahnen auf Basis der Bohrschen Postulate.
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Alt 02.04.2003, 23:17   #4   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
So viel ich weiß, ist der Abstand zwischen den Schalen von der Stärke der Anziehungskraft im Atomkern abhängig. Also je höher die Ordnungszahl um so stärker werden die Elektronen an den Kern gezogen. Da man jedoch noch nicht die genaue äußere Begrenzung der Elektronenhülle eines Atoms ermitteln kann, bedient man sich des kovalenten Radius eines Atoms. Der kovalente Radius ist die Hälfte der Bindungslänge einer Elektronenpaarbindung.
Der Radius steht im großen Zusammenhang zu der Ionisierungsenergie und Elektronenaffinität eines Elementes.
Bei einem großem Radius ( I. und II. Hauptgruppe ) ist die elektrostatische Anziehung zwischen Atomkern und Außenelektronen relativ gering. --> eine geringe Ionisierungsenergie.
Bei einem kleinen Radius ( VII. und VI. Hauptgruppe ) ist die elektrostatische Anziehung zwischen Atomkern und Außenelektronen sehr stark. --> eine hohe Ioniesierungsenergie.

Grüße vom See
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Alt 03.04.2003, 09:37   #5   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
Zitat:
Originalnachricht erstellt von Reprosil
Da man jedoch noch nicht die genaue äußere Begrenzung der Elektronenhülle eines Atoms ermitteln kann, bedient man sich des kovalenten Radius eines Atoms.
Eine solche "Begrenzung" existiert nich, daher kann man sie auch nicht ermitteln.
Die Aufenthaltswahrscheinlichkeit der Elektronen geht erst für einen gegen unendlich strebenden Abstand vom Atomkern gegen Null.
D.h. es besteht eine endlich große Wahrscheinlichkeit (>0!), Elektronen der Atome Deines Schreibtisches z.B. im Wohnzimmer oder auch auf der anderen Seite der Erde anzutreffen.
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Alt 08.04.2003, 00:55   #6   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine unendlich große Aufenthalts-Wahrscheinlichkeit besteht, wobei mir der mathematische Hintergrund fehlt.
Doch worauf beruht dann der Zusammenhalt der Materie? Erklärt uns nicht der kovalente Radius eines Atom sämtliche chemische Reaktionen!?
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