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Alt 15.05.2009, 15:55   #1   Druckbare Version zeigen
kingz  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 2
Verdrängung von Säuren aus ihren Salzen- Säurestärke

Also kann mir jemand erklären was passiert wenn ich auf Kaliumphosphat K3PO4
konz. Schwefelsäure H2SO4 gebe. Es gibt eine Blasenbildung. Aber mein Chemielehrer sagte mir, dass Phosphorsäure nicht als Gas frei wird. also stimmt nich:
2K3PO4 + 6H(+) + 3SO4(2-) -> 2 H3PO4 (Gasförmig) + 6 K(+) + 3SO4(2-)

Aber was dann?
kingz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2009, 16:25   #2   Druckbare Version zeigen
stefang Männlich
Mitglied
Beiträge: 27
AW: Verdrängung von Säuren aus ihren Salzen- Säurestärke

doch, doch, deine Gleichung stimmt schon weitestgehend (außer, dass Phosphorsäure wirklich nicht gasförmig ist).
Vermutlich habt ihr KEIN wasserfreies K3PO4 verwendet. Hast du das Reagenzglas mal angefasst? Warm?
stefang ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 15.05.2009, 16:31   #3   Druckbare Version zeigen
kingz  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 2
AW: Verdrängung von Säuren aus ihren Salzen- Säurestärke

nein ich habe es ncih angefasst. kann sein das es schon kristallwasser gebildet hat? es war steinhart und ich musste es aus der flasche mit nem spatel kratzen^^ war aber eine eindeutige blasenbildung zu sehen unter der sich das salz aufgelöst hat?
kingz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2009, 16:42   #4   Druckbare Version zeigen
stefang Männlich
Mitglied
Beiträge: 27
AW: Verdrängung von Säuren aus ihren Salzen- Säurestärke

ich gehe davon aus, dass das Salz (K3PO4) Kristallwasser enthalten hat. Das ist dann durch die freiwerdende Lösungswärme verdampft.
stefang ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2009, 18:01   #5   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Verdrängung von Säuren aus ihren Salzen- Säurestärke

Es war mit Sicherheit Wasser, was da geblubbert hat. Phosphorsäure kann überhaupt nicht verdampft werden. Wenn man sie kräftig erhitzt (>200 °C), spaltet sie Wasser unter Bildung von Polyphosphorsäuren ab.

Gruß,
Franz
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