Allgemeine Chemie
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Alt 27.03.2003, 17:10   #1   Druckbare Version zeigen
C. Iulius Caesar Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.008
Hägg-Diagramm

Hi Leute,

ich hab eine Frage zum Hägg-Diagramm bei zweiprotonigen Säuren. Ich habe eine Titration von Kohlensäure (H2CO3) mit Natronlauge durchgeführt. Dannach habe ich das Hägg Diagramm erstellt. Kann mir jedand erklären, warum am ersten Äquivalenzpunkt, also, wenn alles H2CO3 zu HCO3- umgesetzt wurde die Konzentration der Carbonat-Ionen glei der Konzentration der Kohlensäure ist?

MfG
DCK
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"Nihil tam difficile est, quin quaerendo investigari possiet."
Terenz
Für Nicht-Lateiner:
"Nichts ist so schwer, dass es nicht durch Forschen gefunden werden könnte."
C. Iulius Caesar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2003, 22:05   #2   Druckbare Version zeigen
C. Iulius Caesar Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.008
Bitte antwortet!

*verzweifel*

MfG
DCK
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Terenz
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Alt 30.03.2003, 22:29   #3   Druckbare Version zeigen
Tino Männlich
Uni-Scout
Beiträge: 370
Hi,

verzeih mir die vielleicht blöde Frage:

Was ist ein Hägg-Diagramm? (Vielleicht kenne ich auch nur einfach diesen Namen nicht!)

Alles Liebe,

Tino
__________________
Es ist die hohe Bestimmung des Menschen, mehr zu dienen als zu herrschen. [Albert Einstein]
Tino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2003, 22:41   #4   Druckbare Version zeigen
Conan Männlich
Mitglied
Beiträge: 700
Also beim ersten Äq-punkt müssen wir ja davon ausgehen, daß ausschließlich HCO3- in der Lösung vorliegt. Die Maximale Konzentration ist aber dort gegeben, wenn die Konzentration von Kohlensäure und Carbonat gleich ist, da wenn man weiter ins alkahlische geht, nimmt die Konzentration des Carbonates zu und hydrogencarbonat ab und wenn man ins saure Millieu geht, nimmt Kohlensäurekonzentration zu und hydrogencarbonat ab. Ideal ist also dort, wo demnach beide Konzentrationen gleich sind.
--------------------------------------
Nachtrag:
Es liegt ja ein dynamisches Gleichgewicht vor, so daß von jedem Molekül eine bestimmte Konzentration bei einem bestimmten pH-Wert vorliegt. Beim ersten ÄP sind somit nicht nur hydrogencarbonate da, sondern dieses zerfällt (disproportioniert) aber nur in ganz ganz geringen Mengen auch zu Carbonat und Kohlensäure. Deren Konzentrationen bei diesem pH sind aber zu gering als daß man sie meiner Meinung nach wirklich messen könnte. Sie sind aber nützlich um beim Häggdiagramm den ÄP zu finden.

Hoffe es hat ein wenig geholfen.
---------------------------------------
Und noch ein Nachtrag:
@Tino:
Häggdiagramme ist ein doppelt logarythmischaufgetragenes Diagramm, daß einem nützliche Dienste bei der Abschätzung einer Titration leistet. Sehr gut nachzulesen im Kunze.
__________________
Bis denn,
Conan

---------------

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(Heinz Eggert)

"Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen, ein Werdender wird immer dankbar sein."
(Goethe)

Geändert von Conan (30.03.2003 um 22:55 Uhr)
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Alt 30.03.2003, 22:53   #5   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
Hägg-Diagramme waren wohl in meiner Jugend nicht üblich...

Hier eins mit Phosphorsäure:
http://home.zhwin.ch/~gae/Studiengang/Lehre/AnC/UnterlagenAnCI/phtitr.xls

Auch hier sieht man, dass die Konzentrationen an Phosphorsäure/Hydrogenphosphat bzw. Dihydrogenphosphat/Phosphat an den entsprechenden Äquivalenzpunkten gleich sind.

Müsste sich über die Protolysegleichungen aber ausrechnen lassen...

Gruß,
Franz
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