Allgemeine Chemie
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Alt 03.05.2009, 15:32   #1   Druckbare Version zeigen
faulo Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 2
Frage mörteltechnologie

hallo zusammen ich hoffe, das mir hier jemand helfen kann.

Vielleicht kann mir ja jemand folgende frage sachlich fachlich beantworten.

Es geht um eine nachträgliche Verfugung:

Hierbei geht es darum das ein Gutachter behauptet das die Verfugung von selbst herausfallen würde.(diesem hat ja natürlich schon gereicht das die fehlstellen vorhanden sind)

Tatsache ist jedoch, das diese Fehlstellen von menschenhand hergestellt wurden.

Die Problematik besteht darin das das Gegenteil bewiesen werden soll...

Kann mir jemand helfen mit was für einer Methode ich dies herausfinden könnte?

Spuren von werkzeug,Winkel der Ausbrüche, irgendwelchwe analysemethoden?

Indizien gibts auch ne reihe, wie z.b nur auf Kopfhöhe, fehlstellen unter einer fensterbank, aber fensterbank noch komplett in Ordnung, Flankenhaftung gut, fugenbild sauber...

Vielleicht auch ein Techniker hier vertreten?

Würde mich sehr freuen wenn mir da jemand weiterhelfen kann...fotos und hintergrund infos sind genug vorhanden.

Wenn mir hier keiner helfen kann, wo sonst?

Vielen dank für eure meinungen,tips und ratschläge
faulo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2009, 10:09   #2   Druckbare Version zeigen
Kalomel Männlich
Mitglied
Beiträge: 948
AW: mörteltechnologie

Zitat:
Tatsache ist jedoch, das diese Fehlstellen von menschenhand hergestellt wurden.
Wieso sollte das jemand tun? Geht es hier um Vandalismus oder bautechnische Maßnahmen oder Manipulation am Bau, damit der Rechnungsbetrag nicht so hoch ausfällt?

Meiner Meinung nach ist es sehr schwierig eine Manipulation durch Menschenhand und Werkzeug nachzuweisen, da durch die Konsistenz des Mörtels die Stellen, wo das Werkzeug - z.B. Schraubendreher oder Meißel - angesetzt wurde meist zu Staub und Sand zerbröseln. Man bekommt keinen Negativabdruck oder Riefen, die für einen Schraubendreher charakteristisch sind...
Vielleicht findet man die Ansatzstelle, weil ober- oder unterhalb der Fugen befindliche Steine, Kacheln, Fliesen beschädigt wurden. Das wäre aber immer noch nur ein Indiz, kein Beweis!
Metallischer Abrieb wird vermutlich nicht in den Mengen vorhanden sein, dass er den natürlichen Eisengehalt des Mörtels oder der Umgebung einer Baustelle signifikant übersteigt.

Das ist das, was mir dazu eingefallen ist.

Den Nachweis, dass jemand da Hand angelegt hat, halte ich wie gesagt für so schwierig - wenn nicht gar unmöglich - dass Kosten und Nutzen in keinem Verhältnis zueinander stehen. Solange niemand eine Zeugenaussage oder Überwachungkamerabilder vorweisen kann...
__________________
Wissen ist gefährlich, Unwissen die Gefahr!

"Ich bin so glücklich, mein Bester, so ganz in dem Gefühle von ruhigem Dasein versunken, dass meine Kunst darunter leidet. Ich könnte jetzt nicht zeichnen, nicht einen Strich und bin nie ein größerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken."
(J.W.Goethe: Die Leiden des jungen Werther)
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