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Alt 17.04.2009, 14:03   #1   Druckbare Version zeigen
Marvin92 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 384
Hybridisierung

Hallo

Ich habe folgende Tabelle in der Schule bekommen, aber diese verstehe ich nicht ganz:

Hybridisierung_______________Bindungen
___sp3______________________4 Sigma-B.
___sp2______________________3 Sigma-B. + 1 pi-B
___sp_______________________2 Sigma-B. + 2 pi-B

ich verstehe daran nicht, wie die einzelnen Bindungstypen entstehen.
Ich dachte, dass bei der sp3-Hybridisierung = 1 Sigma-B. und 3 pi-B. entstehen
-bei der sp2-Hybridisierung = 1 Sigma-B. und 2 pi-B. enstehen
-bei der sp-Hybridisierung = 1 Sigma-B. und 1 pi-B. enstehen
__________________
Gruß Marvin
Marvin92 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2009, 15:15   #2   Druckbare Version zeigen
nickeloxid Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.928
AW: Hybridisierung

Nein. sp3 hybridisiert ist z.B. der Kohlenstoff im Methan. Der bildet 4 Sigma-Bindungen zu Wasserstoff aus.
nickeloxid ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 17.04.2009, 15:42   #3   Druckbare Version zeigen
Marvin92 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 384
AW: Hybridisierung

was ist bei den anderen? :S
__________________
Gruß Marvin
Marvin92 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2009, 15:53   #4   Druckbare Version zeigen
Jingles Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.872
AW: Hybridisierung

Zitat:
Zitat von Marvin92 Beitrag anzeigen
was ist bei den anderen? :S
Nun, so wie es in der Tabelle steht

Hast du das Prinzip der Hybridisierung verstanden?

Grob gesagt: bei sp3 werden ein s-Orbital und 3 p-Orbitale zu 4 sp3-Hybridorbitalen kombiniert, die äquivalent sind und somit 4 sigma-Bindungen ausbilden können (tetraedrische Anordnung der Hybridorbitale; Beispiel: Kohlenstoff im Methan).
Bei sp2 werden ein s-Orbital und 2 p-Orbitale zu 3 sp2-Hybridorbitalen kombiniert, die in einer Ebene liegen und jeweils einen 120°-Winkel einschließen. Das nicht mithybridisierte p-Orbital steht senkrecht auf der Ebene der auszubildenen sigma-Bindungen und wird für die pi-Bindung genutzt (Beispiel: Kohlenstoff im Ethen).
Bei sp wird ein s-Orbital mit einem p-Orbital kombiniert, es entstehen 2 Hybridorbitale die linear angeordnet sind. Senkrecht auf diese Hybridorbitale stehen die nicht mithybridisierten p-Orbitale, die jeweils pi-Bindungen ausbilden können (Beispiel: Kohlenstoff im Äthin).


Gruß
Oliver
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