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Alt 14.04.2009, 14:54   #1   Druckbare Version zeigen
fj Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 161
Oberflächenspannung verstehen

Obwohl ich die Oberflächenspannung bezüglich Definition und diverser Anwendungen (Dampfdruck von Tröpfchen etc.) ganz gut "kenne", habe ich sie vielleicht doch nicht so richtig verstanden. Folgende Überlegung kann ich nicht befriedigend abschließen:
Die O. des reinen Wassers kommt durch die anziehende Wechselwirkung der Moleküle zustande, sie ziehen die Oberflächenmoleküle nach innen und "versuchen" die Oberfläche dadurch "klein" zu halten. Wenn hingegen Tensidmoleküle auf die Oberfläche gelangen, so sinkt diese Oberflächenspannung. Ich habe mir bisher nie viel dazu überlegt (mir reichte wohl der Gedanke, dass die van der Waals kräfte schwächer sind, als die H-Brücken) - aber bei Seife etc. sind die hydrophoben Schwänze doch so lang, dass die hydrophoben Wechselwirkungen sogar noch stärker sein können, als die von Wasser: Die entsprechenden Fettsäuren etc. sieden doch z.T. erheblich über 100 C. Warum soll es nun leichter sein, die Oberfläche zu vergrößern? Bzw. warum ist jetzt die zum Tropfenmittelpunkt gerichtete Kraft jetzt kleiner?
Wie funktioniert die Sache "anschaulich"?

Gruß, fj
fj ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2009, 20:40   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Oberflächenspannung verstehen

Wasser hat eine starke Dipol-Dipol-Anziehungkraft, die versucht die Oberfläche so klein wie möglich zu halten. Tröpfchenbildung.

Mit Tensiden wird diese Wechselwirkung gestört. Folge ist, dass Wasser keine Tröpfchen bildet, sondern einen Film.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2009, 22:39   #3   Druckbare Version zeigen
fj Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 161
AW: Oberflächenspannung verstehen

Danke bm für Deine Antwort,
sie bringt mich aber momentan nicht weiter ... die Tensidmoleküle
ersetzen die Wassermoleküle an der Oberfläche. Aber die gegenseitige Tensidmol.
Wechselwirkung ist doch ebenfalls groß (ansonsten wären sie flüchtig).

Die Phänomene sind klar. Die modellmäßige Veranschaulichung funktioniert (für mich) nicht.

Gruß, fj
fj ist offline   Mit Zitat antworten
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