Allgemeine Chemie
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Alt 20.03.2003, 20:27   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Valenzelektronen

Hallo!

Hab mal eine kleine Frage: Woher weiß ich, wieviele Valenzelektronen ein Übergangsmetall hat? Muss ich da nur die s-Elektronen betrachten oder spielen die d-Elektronen auch eine Rolle?

Vielen Dank im Voraus,

Claudi
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Alt 20.03.2003, 21:27   #2   Druckbare Version zeigen
Penthesilea  
Mitglied
Beiträge: 593
Ja, die d-Elektronen spielen eine Rolle.

Gruß,

P.
__________________
Ich mache Nichts.....und das oberflächlich!
Penthesilea ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2003, 21:35   #3   Druckbare Version zeigen
lena weiblich 
Mitglied
Beiträge: 618
Re: Valenzelektronen

Zitat:
Originalnachricht erstellt von ca123
Hallo!

Hab mal eine kleine Frage: Woher weiß ich, wieviele Valenzelektronen ein Übergangsmetall hat? Muss ich da nur die s-Elektronen betrachten oder spielen die d-Elektronen auch eine Rolle?

Vielen Dank im Voraus,

Claudi
aber achtung: zwischen den s- und den d- Orbitalen gibts noch die p - Orbitale!
lena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2003, 22:46   #4   Druckbare Version zeigen
Conan Männlich
Mitglied
Beiträge: 700
Frage

@lena:
Sicher? glaub ich nämlich nicht.
(Beispiel: 3d 4s)
__________________
Bis denn,
Conan

---------------

"Scheitern ist nicht so schlimm - schlimm ist, nichts versucht zu haben."
(Heinz Eggert)

"Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen, ein Werdender wird immer dankbar sein."
(Goethe)
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Alt 20.03.2003, 22:57   #5   Druckbare Version zeigen
lena weiblich 
Mitglied
Beiträge: 618
@conan

ja ok war nicht so gemeint
nur: 1. periode: s - orbitale
2. perioder: s + p orbitale
3. periode s + p + d orbitale

hab nur gemeint dass er auf die nicht vergessen soll
lena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2003, 23:10   #6   Druckbare Version zeigen
Conan Männlich
Mitglied
Beiträge: 700
Grinsen

Jop

obwohl, in der Dritten Periode sind keine Übergangsmetalle.
Das beginnt erst in der 4.Periode. Das 4 s wird also vor dem 3d aufgefüllt. Meiner Meinung nach sollte man also die p's nicht berücksichtigen.
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Alt 20.03.2003, 23:31   #7   Druckbare Version zeigen
lena weiblich 
Mitglied
Beiträge: 618
@conan das weiß ich auch
aber trotzdem kann zb. phpsphor im gegensatz zum Stickstoff in einer Koordinativen verbindung eine rückbindung in die d - orbitale eingehen.
lena ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 20.03.2003, 23:36   #8   Druckbare Version zeigen
Conan Männlich
Mitglied
Beiträge: 700
Grinsen

Phosphor? In wiefern ist das ein Übergangsmetall, oder stehe ich gerade irgendwie auf dem Schlauch?
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Bis denn,
Conan

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Alt 20.03.2003, 23:47   #9   Druckbare Version zeigen
lena weiblich 
Mitglied
Beiträge: 618
tu mich nicht ärgern, du weißt eh was ich mein:
der phosphor ist natürlihc kein übergangsmetall, er kann aber seine leeren d-orbitale zur rückbindung in komplexen heranziehen
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Alt 20.03.2003, 23:56   #10   Druckbare Version zeigen
Conan Männlich
Mitglied
Beiträge: 700
Dich ärgern, ich könnte doch sowas gar nicht.
Zitat:
du weißt eh was ich mein:
Zitat:
der phosphor ist natürlihc kein übergangsmetall, er kann aber seine leeren d-orbitale zur rückbindung in komplexen heranziehen
Er benutzt seine d-Orbitale in der Tat.

Aber wenn ich mich recht entsinne hat der Phosphor so rein gar nichts mit der Elektronenkonfiguration bei den Übergangsmetallen zu tun. (Die eigentlich ja gefragt waren)

(Btw.: fühl dich nicht geärgert. Mein nachfragen gilt nur meiner eigenen Wissenserweiterung. )
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Conan

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Alt 21.03.2003, 00:22   #11   Druckbare Version zeigen
lena weiblich 
Mitglied
Beiträge: 618
ups stimmt, hab wirklich ein bissl am thema vorbeigeplappert.
naja macht nix, solang du mich nicht absichtlich ärgerst
lena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2003, 11:51   #12   Druckbare Version zeigen
AJ Männlich
Mitglied
Beiträge: 362
Lena hat aber schon irgendwie recht: Bei Übergangsmetallen sind zwar die nächsthöheren p-Orbitale zunächst nicht besetzt, das kann aber bei Bindungsbildung schnell passieren, z.B. bei ÜM-Komplexen.
__________________
Ich würde es wieder tun. Die Rede ist vom Studium der Chemie. Es gibt mir ein anhaltendes Verständnis der stofflichen Um- und Mitwelt, der Vielfalt in Farben und Formen und verschont mich vor geistiger Umweltverschmutzung durch Populisten.

E.A.Stadlbauer
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Alt 21.03.2003, 14:31   #13   Druckbare Version zeigen
Conan Männlich
Mitglied
Beiträge: 700
Stimmt, aber nicht von dessen Valenzelektronen, sondern von den mitgebrachten Elektronen des Liganden, soweit ich weiß.
---------------------------------------------
Ich hab mir gestern nochmal die Elektronenverteilung der ÜM genau angesehen. Und dabei habe ich etwas bemerkt, was mich ins grübeln gebracht hat und wo ich mir ziemlich lnge den Kopf zerbrochen habe. Leider bin ich nicht drauf gekommen.

Es geht ums Eisen. Eisen hat 26 Elektronen und damit besetzt es das 3d mit 6 Elektronen und das 4s mit 2 Elektronen. Soweit noch schön und gut.

Jetzt hab ich mir überlegt, was wäre, wenn ich Fe2+ vor mir hätte. Dieses Eisen Ion hat nämlich nach meinem Buch (dem Riedel) die Elektronenverteilung 6 Elektronen im 3d und keine mehr im 4s. Mit anderen Worten, es hat seine 2 Elektronen aus dem 4s Orbital entfernt.

Und genau hier befinde ich mich in einem Dilemma. Denn würde es nur ein Elektron aus seinem 4s und ein Elektron aus seinem 3d entfernen, hätte es zwei halbaufgefüllte Orbitale, wobei dieser Halbaufgefüllte Zustand doch einiges (aus energetischer Sicht) günstiger sein sollte, als diese unausgewogene Auffüllung, die vorherrscht. Mit anderen Worten, warum gibt das Eisen nicht 1 Elektron aus dem s und eines aus dem d um dann zum Beispiel die Konfiguration wir atomares Chrom zu haben. (Denn wenn man mit dem Auge aufs Chrom schielt, dann geht dieses (aus energetischer Sicht) freiwillig durch umfüllen der s4 ins d3 einen günstigeren Zustand ein.

Warum tut das das Eisen als Fe2+ nicht? (Ich hoffe ihr versteht mein Problem)
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Bis denn,
Conan

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Alt 21.03.2003, 16:21   #14   Druckbare Version zeigen
bitterlemon Männlich
Mitglied
Beiträge: 89
schaetze die spinpaarungsenergie, die im falle der d-6 konfiguration überwunden werden muss, ist beim eisen kleiner als die differenz der energieniveaux d und s.

die atomhüllen kontrahieren innerhalb einer periode, zudem ist das eisen zweifach positiv geladen, was die kontraktion noch verstärkt. daraus sollte sich eine höhere energiedifferenz als beim chrom, zwischen den s und d-orbitalen ergeben.
bitterlemon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2003, 16:50   #15   Druckbare Version zeigen
Conan Männlich
Mitglied
Beiträge: 700
Danke, bitterlemon

Hört sich sehr einleuchtend an. Muß mir das ganze mal durch den Kopf gehen lassen.
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Bis denn,
Conan

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