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Alt 05.04.2009, 20:38   #1   Druckbare Version zeigen
oidaaa Männlich
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Themenersteller
Beiträge: 19
fällung von gold

wie kann man eine lösung aus kupferchlorid und tetrachloridogoldsäure trennen
bzw das gold ausfällen bitte ohne elektrolyse und ohne zinnchlorid (steht im mom nicht zur verfügung) ich habe gehöhrt es soll auch mit eisen(II)sulfat gehen da bin ich aber skeptisch
falls es keine weitere möglichkeit geben sollte können auch beide metalle ausgefällt werden nur wie wird das am besten gemacht
thx im voraus
oidaaa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2009, 20:43   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: fällung von gold

Was hast Du vor?

Die deutsche Sprache kennt Gross-/Kleinschreibung und Interpunktion.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2009, 20:52   #3   Druckbare Version zeigen
oidaaa Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 19
AW: fällung von gold

möglichst reines gold herstellen
oidaaa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2009, 20:53   #4   Druckbare Version zeigen
oidaaa Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 19
AW: fällung von gold

silber ist bereits abgetrennt jz fehlt nur noch kupfer...
oidaaa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2009, 20:54   #5   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: fällung von gold

Du kannst mit jedem Metall das unedler ist als das Tetrachloraureat dieses reduzieren.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2009, 20:55   #6   Druckbare Version zeigen
oidaaa Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 19
AW: fällung von gold

sicher könnte ich das ganze auch durch kistallisation mit anschließender umkristallisation reinigen das ist jedoch eine zu aufwändige spielerei
oidaaa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2009, 20:57   #7   Druckbare Version zeigen
oidaaa Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 19
AW: fällung von gold

ok danke
aber würde sich nicht in manchen fällen das entsprechende salz bilden
oidaaa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2009, 20:58   #8   Druckbare Version zeigen
oidaaa Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 19
AW: fällung von gold

tja ich probiers mal mit kupfer der versuch der fällung mit SO2 ist nämlich gescheitert (keine angst natürlich mit gasabscheider und abzug)
oidaaa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2009, 21:03   #9   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: fällung von gold

Alkalisch stellen in Gegenwart von Komplexbildnern, die Cu2+ in Lösung halten. Es sollte Au(OH)3 ausfallen.

btw.: Wenn Du mir ein paar Kilogramm schickst, experimentiere ich mit.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2009, 21:07   #10   Druckbare Version zeigen
oidaaa Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 19
AW: fällung von gold

vielen dank
oidaaa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2009, 21:10   #11   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: fällung von gold

Keinen Ammoniak verwenden; der gibt mit Goldverbindungen äußerst explosive Produkte!

Ein Eisen(II)-salz scheint mir eine brauchbare Lösung zu sein. Falls etwas Cu mitgefallen sein sollte, kann man das mit Salpetersäure wieder auflösen.

Gruß,
Franz
__________________
Gib einem Mann einen Fisch, und Du ernährst ihn für einen Tag.
Lehre ihn das Fischen, und Du ernährst ihn für sein ganzes Leben.

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

Stellt bitte Eure Fragen im Forum, nicht per PN oder Email an mich oder andere Moderatoren! Ich gucke nur ziemlich selten in meine PNs rein - kann also ein paar Tage dauern, bis ich ne neue Nachricht entdecke...

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Alt 06.04.2009, 10:19   #12   Druckbare Version zeigen
donald313 Männlich
Mitglied
Beiträge: 396
AW: fällung von gold

Hi,
früher hat man alte Goldelektrolyte mit Zinkpulver versetzt. Einfach gut einrühren, Zink löst sich auf, Gold fällt aus, abfiltrieren, Rest Zink (der sich mit im Filter gefangen hat) in Salzsäure auflösen, fertig.
Gruß
Donald
donald313 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.04.2009, 22:39   #13   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: fällung von gold

Zitat:
tja ich probiers mal mit kupfer der versuch der fällung mit SO2 ist nämlich gescheitert
Fällen als Metall mit SO2 hat bei mir immer funktioniert. Ich vermute, Du hast zu schnell aufgegeben. Die Reaktion, besonders bei verdünnten Goldlösungen (1- 5 g Au/Liter) braucht etwas Zeit, besonders in Gegenwart von viel Kupfer, das durch SO2 ebenfalls reduziert wird, nämlich zu Cu(I). In salzsaurer Lösung liegt dieses als lösliches CuCl2- vor, das seinerseits Au(III) in AuCl4- zum Metall reduziert. Durch Zugabe von wenig Jodid zur Lösung (Grössenordnung 1 Molprozent bez. Au) kann die Goldfällung deutlich beschleunigt werden. Statt SO2 einzuleiten kannst Du eine äquivalente Menge Natriumsulfit in kleinen Portionen allmählich zudosieren. Wichtig ist auch, dass während der Reaktion die Temperatur der wässrigen Lösung nicht zu hoch ist. In siedendem Wasser löst sich praktisch kein SO2!
Alternativ kannst Du gelöstes Gold mit Ascorbinsäure reduzieren. Eine weitere Methode, die ebenfalls gut funktioniert, ist die Reduktion von AuCl4- in saurer Lösung mit Oxalsäure. In Gegenwart grösserer Mengen Kupfer wird dabei unter Umständen auch schwer lösliches, sehr fein verteiltes hell-türkisblaues Cu(II)-oxalat gebildet, das nachträglich vom ausgefallenen Gold abgetrennt werden muss.
Schliesslich lässt sich Tetrachlorogoldsäure aus wässriger Lösung mit Di-n-butylether in die organische Phase extrahieren. Cu2+ bleibt zurück in der wässrigen Phase. Analog kannst Du gelöstes AuCl4- auf einem stark basischen Anionenaustauscher in Chloridform quantitativ absorbieren, wobei Kupfer ebenfalls gelöst bleibt. Harzverbrauch: Pro Gramm Gold ca. 10 g Harz. Nach vollständigem Verbrennen und Veraschen des beladenen und gewaschenen Harzes verbleibt ein schwammartiger Rückstand von metallischem Gold.

Viel Erfolg und Grüsse, freechemist
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