Allgemeine Chemie
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Alt 12.03.2009, 00:11   #1   Druckbare Version zeigen
Hummelfant Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 59
Stoffverzeichnis

Hi,

ich suche Stoffverzeichnisse, also Seiten auf denen ich mich über die R- und S-Sätze, Entsorgung und physikalischen Eigenschaften informieren kann.

Zur Zeit nutze ich die Seite der Gestis und (bitte nicht schlagen) Wikipedia, aber dort finde ich auch nicht alle Stoffe, zu denen ich Infos suche.

Btw. zu diesen Stoffen spuckt selbst Google keine relevanten Informationen aus.

Die Stoffe sind: Chromperoxid und Cobaltthiocyanat

Zur Info: Ich muss für ein Praktikum eine Chemikalienkartei anfertigen mit allen auftauchenden Stoffe (diese sind vorgegeben)

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

MfG Hummelfant
Hummelfant ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2009, 02:02   #2   Druckbare Version zeigen
Fanatic Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.271
AW: Stoffverzeichnis

Qualitative Analyse?

Chromperoxid und Cobaltthiocyanat hatte bei uns glaube ich auch niemand.
Kannst es mal hier versuchen:

http://ecb.jrc.ec.europa.eu/esis/index.php?PGM=ein

Ich vermute aber, dass für diese Stoffe gar keine verbindliche Einstufungen festgelegt wurden. Dann würde noch die Info bzw. da Sicherheitsdatenblatt einer Firma wie Merck helfen.

http://www.merck-chemicals.de/

Wenn man so auch nichts findet muss meiner Ansicht nach das meiste zu diesen Chemikalien unbeantwortet bleiben.
Fanatic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2009, 09:14   #3   Druckbare Version zeigen
Tobee Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.500
Blog-Einträge: 4
AW: Stoffverzeichnis

Hallo!

Schwierig. Chromperoxid scheint nicht stabil zu sein, kann man es überhaupt irgendwo kaufen?

Zitat:
Metallisches Chrom und Chrom(III)-Verbindungen sind gewöhnlich nicht gesundheitsschädigend.
Oral aufgenommene Chrom(VI)-Verbindungen sind im Gegensatz dazu als äußerst giftig einzustufen. Die letale Dosis entspricht einem halben Teelöffel.Chrom(VI)-Verbindungen sind seit langem als krebserregend bekannt und werden unter anderem in Kühlsystemen als Korrosionsschutzmittel verwandt.
Die meisten Chrom(VI)-Verbindungen verursachen Irritationen an Augen, Haut und Schleimhäuten. Chronischer Kontakt mit Chrom(VI)-Verbindungen kann bei unterlassener Behandlung zu bleibenden Augenschäden führen.

1958 empfahl die WHO (World Health Organization) für Chrom(VI)-Verbindungen eine maximal zulässige Konzentration von 0,05 mg/Liter im Trinkwasser.
Auch nachfolgende Untersuchungen führten zu keiner Anpassung dieser Empfehlung.

Chrom(VI) ist seit 2006 in der Elektroindustrie (EU-Richtlinie über Elektrogeräte) und seit 2007 in der Automobilindustrie (EU-Altautorichtlinie) verboten.
Grüße
Tobee ist offline   Mit Zitat antworten
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