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Alt 10.02.2009, 18:17   #1   Druckbare Version zeigen
Mareen91 weiblich 
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Themenerstellerin
Beiträge: 7
Elektronendruck bei Lithium

Ich hab mal eine Frage, Warum ist der Elektronendruck von Lithium so groß, bzw. warum ist er größer als bei Kalium?
Mareen91 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2009, 18:55   #2   Druckbare Version zeigen
Joern87 Männlich
Mitglied
Beiträge: 7.390
AW: Elektronendruck bei Lithium

Willkommen hier!

Meinst du mit Eletronendruck das Standardreduktionspotential?
__________________
mfg Jörn
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Alt 10.02.2009, 18:55   #3   Druckbare Version zeigen
dz  
Mitglied
Beiträge: 94
AW: Elektronendruck bei Lithium

Weil Lithium ein noch besseres Reduktionsmittel ist als Kalium und daher auch ein geringeres Standardpotential hat.
dz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2009, 18:59   #4   Druckbare Version zeigen
Joern87 Männlich
Mitglied
Beiträge: 7.390
AW: Elektronendruck bei Lithium

Zitat:
Zitat von dz Beitrag anzeigen
Weil Lithium ein noch besseres Reduktionsmittel ist als Kalium und daher auch ein geringeres Standardpotential hat.
Das ist zwar richtig, aber keine "Erklärung" für den Sachverhalt.
__________________
mfg Jörn
Chemiker haben für alles eine Lösung!

Was macht Salz, wenn es pleite ist? Es geht in-Solvenz
Joern87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2009, 14:36   #5   Druckbare Version zeigen
Mareen91 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 7
AW: Elektronendruck bei Lithium

Also wir haben da einen Versuch gemacht, mit Zinkkranalien die mit verdünnter Salzsäure versetzt wurden und dann die Knallgasprobe durchgeführt. Ja naja und dann haben wir dazu aufgeschrieben das das Redoxsystem Zn/Zn 2+ einen größeren Elektronendruck hat als das Redoxsystem H2/2H30+
Dannach haben wir eben nur noch sämliche Metalle nach dem "Elektronendruck" geordnet, und eben das der unedle Charakter zunimmt und eben das Reduktionsvermögen.
K, Ca, Na, Mg, Al, Zn, Fe, N, Ph, H2, Cu, Ag, Au

und die Frage dazu ist jetzt eben warum das Lithium vor dem Kalium steht und nicht weiter hinten, also warum Lithium einen größeren Elektornendruck hat. Das mit dem Standardpotential weiß ich jetzt nicht genau...
Mareen91 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2009, 18:06   #6   Druckbare Version zeigen
dz  
Mitglied
Beiträge: 94
AW: Elektronendruck bei Lithium

Zitat:
Zitat von Joern87 Beitrag anzeigen
Das ist zwar richtig, aber keine "Erklärung" für den Sachverhalt.
Doch, da Elektronendruck, wie Sie aus dem letzten Beitrag des Fragestellers entnehmen konnten, wohl qualitativ Standardpotential bedeuten soll.
dz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2009, 19:47   #7   Druckbare Version zeigen
Mareen91 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 7
AW: Elektronendruck bei Lithium

Ich gehe in die 11. Klasse...
Er meinte das es einen bestimmten Grund dafür gibt warum das Lithium vor dem Kalium steht, und somit noch ein negativeres Standardpotential hat, und diesen Grund sollen wir herausfinden.

Also danach haben wir dann nur noch
Zn 2+, Fe 2+, N 2+, Pb 2+, H+, Cu 2+, Ag +, Au 3+ aufgeschrieben und daran eben erkannt das die Elektronenaffinität, das Oxidationsvermögen von links nach rechts zunimmt... aber das hat ja eigentlich nichts mehr mit der Frage zu tun...

Normalerweise werden doch die einzelnen "Elemente" von oben nach unten (im Periodensystem) "reaktiver" oder? zumindest bei den Alkaliemetallen in der ersten Hauptgruppe. Also die Valenzelektronen sind leichte abspaltbar. Hat das auch was mit den Elektronendruck zu tun? weil wenn das der Fall wäre dann wäre Lithium ja nicht so reaktiv wie Kalium und müsste dann ja ein größeres/positiveres Standardpotential als Kalium haben. Aber es ist ja eben nicht so...
Mareen91 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2009, 20:20   #8   Druckbare Version zeigen
nickeloxid Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.928
AW: Elektronendruck bei Lithium

Ich zitiere mal ricinus aus einem anderen Thread:

"Das Redoxpotential gilt ja für die Reaktion :

Li+(aq) + e- --> Li(s) (Gleichung 1)

Wenn wir die Reaktion mal umkehren, wird leicht ersichtlich, welche Grössen alles in das Redoxpotential einfliessen müssen :

Li(s) --> Li+ + e- (Gleichung 2)

Diese Reaktion lässt sich formal in einige Teilreaktionen zerlegen :

Li(s) --> Li(g), hier muss die Sublimationsenthalpie aufgewendet werden. Dann :

Li(g) --> e- + Li+(g), hier muss die Ionisierungsenthalpie aufgewendet werden.

Li+(g) --> Li+(aq), hier wird die Hydratationsenthalpie frei.

Diese drei Grössen bestimmen den Wert der freien Reaktionsenthalpie für Gleichung 2, mithin auch die der Gleichung 1. Und die freie Reaktionsenthalpie hängt mit dem Redoxpotential E° zusammen : deltaG=-nFE°.
Nun kannst du die Werte der einzelnen Enthalpien nachschlagen oder berechnen und siehst dann, welche Faktoren für das stark negative Elektrodenpotential des Lithiums verantwortlich sind.

lg
"
nickeloxid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2009, 17:20   #9   Druckbare Version zeigen
Mareen91 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 7
AW: Elektronendruck bei Lithium

Okay also der Beitrag von nickeloxid klingt logisch...

Also vom BORN´schen Kreisprsozess hab ich jetzt noch nichts gehört, es ist auch erst mein zweites Jahr Chemie

Könnte man also sagen das es von der Sublimationsenthalpie, der Ionisierungsenthalpie und der Hydratationsenthalpie abhängig ist?
Mareen91 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2009, 16:14   #10   Druckbare Version zeigen
Mareen91 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 7
AW: Elektronendruck bei Lithium

Ja ich schreib da schon die ganzen Gleichungen noch auf und beschreibe das ganze ein bisschen...
Wer es herausfindet bekommt eine 1 und wir bekommen nur 4 Noten in einem Jahr deshalb wäre es cool wenn es richtig wäre
Dann bedank ich mich schonmal bei euch allen , Ihr habt mir echt geholfen!

glg
Mareen91 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2009, 17:13   #11   Druckbare Version zeigen
Mareen91 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 7
AW: Elektronendruck bei Lithium

Ich hätte doch nochmal schnell eine Frage: Wo kann ich denn die Werte für die Ionisierungsenthalpie, Sublimationsenthalpie und Hydrationsenthalpie für Lihium nachschlagen? oder weis das einer von euch?

Lg
Mareen91 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2009, 15:10   #12   Druckbare Version zeigen
Mareen91 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 7
AW: Elektronendruck bei Lithium

Ja er ist ein bisschen eigen, und mit seinen 68 Jahren auch ziemlich faul.
Naja ich habs jetzt erstmal alles zusammen geschrieben und ihm heute abgegeben und joa mal schaun obs richtig ist
Danke nochmal für eure Hilfe
Mareen91 ist offline   Mit Zitat antworten
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