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Alt 03.02.2009, 10:20   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Nachweis von Kaliumphosphat?

Hallo.

Ich hab schon hier im Forum gesucht und auch im www. Ich suche einen quantitativen Nachweis für Kaliumphosphat. Kurzer Hintergrund zu meinem Anliegen:

Ich betrachte einen industriellen Waschprozess in der Wärmbehandlung. Phosphatierte Bauteile werden mit einer Kalilauge-Lösung gewaschen. Ich möchte gerne die Anreicherung von Kalilauge und Kaliumphosphat im dem Waschbad nachgelagertem Spülbad messen. Gibt es einen quantitativen Nachweis für Kaliumphosphat? Oder hat jmd einen Literaturtip?

Vielen Dank schonmal!

Saiph
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Alt 03.02.2009, 10:43   #2   Druckbare Version zeigen
Bergler Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.420
AW: Nachweis von Kaliumphosphat?

Mir fallen da spontan folgende Möglichkeiten ein:

Kalium kann man gravimetrisch mit Kalignost quantitativ bestimmen. Da kann es bei Waschbädern zu Störungen kommen, weil da jede Menge anderer Schlonz drinn sein kann. Alternativ wäre da noch eine Bestimmung mittels ICP oder AAS/AES möglich.

Phosphat kann man auch gravimetrisch als Ammoniummolybdatophosphat bestimmen. Bezüglich Störungen weiß ich da grad nix genaues.

Für Übersichtsmessungen können auch die Schnelltests aus der Gewässeranalytik verwendet werden, aber das sind nur halbquantitative Bestimmungen.

Gruß Bergler
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Alt 03.02.2009, 10:49   #3   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Nachweis von Kaliumphosphat?

Hallo, schonmal vielen Dank!

ICP hatten wir auch schon in Erwägung gezogen, ist aber eben sehr teuer.

Ok, an eine einzelne gravimetrische Bestimmung von Kalium und Phosphat hatte ich garnicht gedacht. Ist aber eine gute Möglichkeit.

Weiß vllt jmd was über einen störenden Einfluss von Ölen und Fetten?
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Alt 03.02.2009, 11:10   #4   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Nachweis von Kaliumphosphat?

Ich hab mal den Kaliumnachweis mit Kalignost gegoogelt und folgende Aussage gefunden:

Natriumtetraphenylborat bildet im pH-Bereich 4-5 mit K+ schwerlösliche farblose Niederschläge.

Nun gehe ich aber davon aus, dass ja Kalilauge und Kaliumphosphat gleichzeit vorliegen. Dann hab ich doch aber einen pH-Wert von ca 12 und größer ... Funktioniert dieser Nachweis dann trotzdem ?
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Alt 03.02.2009, 11:21   #5   Druckbare Version zeigen
Bergler Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.420
AW: Nachweis von Kaliumphosphat?

Zitat:
Zitat von Saiph Beitrag anzeigen
Ich hab mal den Kaliumnachweis mit Kalignost gegoogelt und folgende Aussage gefunden:

Natriumtetraphenylborat bildet im pH-Bereich 4-5 mit K+ schwerlösliche farblose Niederschläge.

Nun gehe ich aber davon aus, dass ja Kalilauge und Kaliumphosphat gleichzeit vorliegen. Dann hab ich doch aber einen pH-Wert von ca 12 und größer ... Funktioniert dieser Nachweis dann trotzdem ?
Wenn du deine Probe bis in diesen pH-Bereich (4-5) ansäuerst, sollte es funktionieren. Phosphat sollte eigentlich nicht stören.

Zitat:
Weiß vllt jmd was über einen störenden Einfluss von Ölen und Fetten?
Wenn möglich, kann man die über einen Scheidetrichter abtrennen. Ist aber abhängig vom Tensidgehalt der Waschbäder.

Gruß Bergler
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Alt 03.02.2009, 15:59   #6   Druckbare Version zeigen
Alchymist Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.129
AW: Nachweis von Kaliumphosphat?

Gravimetrische Bestimmungen würde ich nicht unbedingt empfehlen. Phosphat lässt sich gut photometrisch bestimmen, dafür gibt es auch fertige Küvettentests. Für Kalium fällt mir eigentlich nur Flammenphotometrie ein. Was für Equipment steht denn überhaupt zur Verfügung?
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(Laotse)
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