Allgemeine Chemie
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Alt 10.01.2009, 19:28   #1   Druckbare Version zeigen
Uhu911 Männlich
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Galvanisches Element: Warum meist 2 Halbzellen?

Hallo,

was ist der Grund, dass beim Daniell Element 2 Halbzellen aufgebaut werden?
Es liegt ja schon eine Spannung an, wenn ich nen Kupferblech und ein Zinkblech nur in Zinksulfat tauche (oder nur Kupfersulfat).
Diese ist allerdings nicht ganz so hoch (hab etwa 0,98 V gemessen)

Liegt das einzig und allein daran, dass auf dem Zink das Kupfer reduziert wird und die Elektrode zusetzt und irgendwann dann keine Spannung mehr besteht?

Und warum ist die Spannung niedriger als bei der Trennung in 2 HZ? Aufgrund der geringeren Oberfläche durch die Cu-Beaufschlagung?

Danke für die Hilfe und lg.

Uhu
__________________
Grüße Uhu
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Alt 10.01.2009, 20:18   #2   Druckbare Version zeigen
zweiPhotonen  
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- definierte Bedingungen

welche fallen Dir da ein?
__________________
Wenn es einfach wäre, hätte es schon jemand gemacht!

I said I never had much use for it. Never said I didn't know how to use it.(M. Quigley)
You can't rush science, Gibbs! You can yell at it and scream at it, but you can't rush it.(A. Sciuto)

Wer durch diese Antwort nicht zufriedengestellt ist, der möge sich bitte den Text "Über mich" in meinem Profil durchlesen und erst dann meckern.
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Alt 11.01.2009, 10:08   #3   Druckbare Version zeigen
Uhu911 Männlich
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AW: Stichwort

Konz 1 mol/l und T=293K.
Auf was willst du raus?
__________________
Grüße Uhu
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Alt 12.01.2009, 11:53   #4   Druckbare Version zeigen
Uhu911 Männlich
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Themenersteller
Beiträge: 331
AW: Stichwort

Also du glaubst es ist eine Reduktion von Protonen an der Kupferelektrode?
Ich messe ca. 1V an Spannung zwischen den beiden Elektroden in einer 1 M ZnSO4 Lösung.
Das ist zwar mehr als das Standarpotential von Kupfer, aber es könnten ja auch Verunreinigungen beitragen (Cu2+ oder Fe2+ aus den Wasserrohren(wir haben nur Deionisiertes Wasser)).
__________________
Grüße Uhu
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Alt 13.01.2009, 19:59   #5   Druckbare Version zeigen
Uhu911 Männlich
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Themenersteller
Beiträge: 331
AW: Stichwort

So ich hab das ganze jetzt nochmal komplett neu gemacht mit destilliertem Wasser und gründlichst geschrubbten Geräten und Gefäßen.

Wenn ich ein Zink und ein Kupferblech in eine 1M ZnSO4 Lösung tauche, messe ich eine Spannung von fast genau 1,00 V.
Wenn ich die Kupferelektrode durch eine Platinelektrode ersetze, messe ich eine Spannung von 1,2 V.
Erhöhe ich die Konzentration der ZnSO4 Lösung, erhöht sich auch die Spannung.

Findet hier wirklich eine Protonenreduktion zu Wasserstoff statt? Müsste ich dann nicht eine Gasentwicklung feststellen können?
Wenn da wirklich Protonen reduziwet werden, müsste ich doch -0,76 V messen (Standardredoxpot.) oder?
__________________
Grüße Uhu
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Alt 13.01.2009, 20:40   #6   Druckbare Version zeigen
Uhu911 Männlich
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AW: Stichwort

Und was machen wir da nun?

Die Spannungssteigerunug um 1,2 V würde sich ja durch die geringere Überspannung des Wasserstoffs am Platin erklären lassen. Hier können einfach mehr Protonen pro Sekunde entladen werden.

Kann ich meinen Schülern dann guten Gewissens erzählen, dass da Protonen reduziert werden (wie bei der Zitronenbatterie, wo das ja als common knowledge gilt)?

EDIT:

Mit kam gerade noch eine Idee. Warum kann es nicht sein, dass die Sulfat-Ionen zu schwefeliger Säure reduziert werden? Das würde vom Potential her passen.
Das Platin kann ich dann aber auch nicht erklären
__________________
Grüße Uhu
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Alt 13.01.2009, 23:14   #7   Druckbare Version zeigen
Uhu911 Männlich
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Themenersteller
Beiträge: 331
AW: Stichwort

Ich wähle jetzt ein anderes vorgehen. und zwar über das Daniell-Element.

Viele setzen ein Galvanisches Element mit dem Daniell-Element gleich. Deshalb wollte ich dieser Annahme gleich im Keim begegnen.
Ein Galvanisches Element ist bereits jedwede Kombination zweier Elektroden mit einem Elektrolyten. Es dient der Umwandlung von chemischer in elektrische Energie.
Allerdings lässt sich das wirklich besser über den Sonderfall Daniell-Element erklären, als gleich auf das reduzierte Form überzugehen.
__________________
Grüße Uhu
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Alt 13.01.2009, 23:25   #8   Druckbare Version zeigen
zweiPhotonen  
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Blog-Einträge: 122
AW: Stichwort

Zitat:
Zitat von Uhu911
Wenn ich ein Zink und ein Kupferblech in eine 1M ZnSO4 Lösung tauche, messe ich eine Spannung von fast genau 1,00 V.
Wenn ich die Kupferelektrode durch eine Platinelektrode ersetze, messe ich eine Spannung von 1,2 V.
Ein galvanisches Element liefert einen meßbaren Strom. Das wird mit dem beschriebenen Aufbau nicht passieren. Wozu also die Mühe?
zweiPhotonen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2009, 16:18   #9   Druckbare Version zeigen
Uhu911 Männlich
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Themenersteller
Beiträge: 331
AW: Stichwort

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
Eine gute Wahl. Und ausbaufähig noch dazu. Man kann sehr viel zeigen an diesem Element. Interessiert ?
Ja klar, ich habe Ihnen mal eine PrivateNachricht geschrieben
__________________
Grüße Uhu
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