Allgemeine Chemie
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Alt 17.02.2003, 20:33   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Gefriertemperaturerniedrigung

Eine Frage zu Frostschutzmitteln

Wenn man einen Stoff in Wasser löst, wird die Gefriertemperatur erniedrigt und die Erniedrigung hängt nur von der Menge des gelösten Stoffes ab (Mol) und nicht von dem Stoff selber. Soviel weiß ich schon . Um wieviel Grad wird denn die Temperatur pro Mol erniedrigt (ca. 2°C?)? Und hat das ganze irgendwo eine Grenze?
Bei den Frostschutzmitteln fürs Auto wird 1,2 Ethandiol zugesetzt, wo liegt denn hier die tiefste Mischung?


Schon mal vielen Dank für die Hilfe
Fröschli
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Alt 17.02.2003, 20:39   #2   Druckbare Version zeigen
buba Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.460
Hast du den Riedel? In der 5. Aufl. steht dazu auf S. 260f. was.
Eg von Wasser ist -1,86 K kg mol-1, von Ethanol -1,99 K kg mol-1.
buba ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2003, 20:51   #3   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Oh, die 5. gibt es schon - ich habe die 2. (sollte vielleicht mal in eine neue Auflage investieren )
Jetzt habe ich auch die 1,86 gefunden, aber wie tief geht es denn runter? Wasser und Ethandiol sind doch unbegrenzt mischbar.
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Alt 17.02.2003, 20:54   #4   Druckbare Version zeigen
buba Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.460
Bei dieser Frage hilft vielleicht diese Seite weiter: http://www.schmidtler.de/html/ht_technik/fst.htm
buba ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 17.02.2003, 21:02   #5   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
super Seite
vielen Dank
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Alt 17.02.2003, 22:42   #6   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
Zitat:
Und hat das ganze irgendwo eine Grenze?

Ein Ende hats am kryohydratischen Punkt....

Aber ich denke Du willst Dich nicht unbedingt mit PC quälen, oder?


Gruß
Adam
__________________
Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.
Adam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2003, 16:02   #7   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
So ein bisschen PC kann ja nicht schaden ...
Aber ganz einfach zum mitdenken - PC war noch nie meine Stärke, aber das muss sich ja mal ändern!
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Alt 18.02.2003, 16:24   #8   Druckbare Version zeigen
minutemen Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.865
zwecks mitdenken und allgemeiner ansätze muss ich das hier aber noch etwas ergänzen:

die einfache theorie dieser kolligativen eigenschaften (wie man sie auch in den div. lehrbüchern findet) geht davon aus, dass dem lösungsmittel, dessen eigenschaften vermessen werden, ein nichtflüchtiger stoff in geringer konzentration (so das für aktivitätskoeffizienten genähert f = 1 gilt) zugesetzt wird.

das wären zb. geringe zusätze anorganischer salze zu wasser oä.

50:50-gemische zweier lösungsmittel (im fall zb. H2O und ethandiol) lassen sich nicht mehr so betracheten und die gemessenen gefrierpunktserniedrigungen fallen auch nicht mehr unter den oberbegriff kolligative eigenschaften, weil sie (die eigenschaften) eben nicht mehr nur von der teilchenzahl abhängen, sondern sehr wohl von der art der teilchen.

das mag vielleicht als krümelkackerei erscheinen, ist es aber nicht.
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minutemen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2003, 19:45   #9   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
So, jetzt interessiert es mich aber doch noch etwas genauer. Der Hinweis auf Literatur ist ja ganz praktisch - aber so viele Bücher habe ich hier nicht in meinem Regal.... vor allem kein einziges PC....

Das die molare Gefriertemperaturerniedrigung nur für verdünnte Lösungen gilt habe ich auch gefunden, aber bis wann ist denn etwas verdünnt?

Und wie ist das denn genau bei dem Frostschutzmittel?

Heute bei OBI habe ich eins gesehen, dass enthält einen Großteil Ethanol, aber auch noch Glykol.
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Alt 19.02.2003, 20:10   #10   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
Von ideal verdünnten Lösungen spricht man wenn für das Lösungsmittel (Komponente im Überschuß) das Raoultsche Gesetz und für die Komponente im Unterschuß das Henry Gesetz gilt.

Bei einem Großteil Ethanol bzw. Glykol kann man wohl nicht mehr von verdün. Lösungen sprechen.

Das Prnzip der Gefrierpunkterniedrigung sowie der Siedepunkterhöhung kann man sich entropisch sehr anschaulich erklären bzw. dies wurde hier im Forum schon getan.


Gruß
Adam
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