Stammbaum - Erbkrankheiten > Woran erkenne ich, ob die Krankheit dominant bzw. rezessiv vererbt wird?
Guten Abend!
Ich schreibe nächste Woche eine Kursarbeit in Biologie. Wir haben viel mit Stammbäumen und auch Erbkrankheiten gearbeitet. Oft mussten wir selbst herausfinden, ob die Krankheit dominant oder eben rezessiv vererbt wird. Woran mache ich sowas fest? Ich weiß nicht, ob das Standart ist, aber wir arbeiten mit A und a. Vielleicht könnt ihr mir das anhand von diesen Bezeichungen erklären.
AW: Stammbaum - Erbkrankheiten > Woran erkenne ich, ob die Krankheit dominant bzw. rezessiv vererbt wird?
bei beispiel 1 hast du recht mit rezessiv, weil sonst ein elternteil krank sein müsste.
bei beispiel 2 ist die krankheit (das merkmal) dominant, weil die eltern heterogen sein müssen, sonst würden sie kein merkmalsfreies kind bekommen können. deswegen muss für die elternteile gelten: Aa. und von daher dominant.
lg
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Der Kreis ist eine geometrische Figur, bei der an allen Ecken und Enden gespart wurde.
Im Sommer ist es für die Dinge zu heiß, für die es im Winter zu kalt war.
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AW: Stammbaum - Erbkrankheiten > Woran erkenne ich, ob die Krankheit dominant bzw. rezessiv vererbt wird?
Rezessivität ist immer dann gegeben, wenn zwei phänotypisch gesunde Eltern ein phänotypisch erkranktes Kind bekommen. Also immer den Stammbaum daraufhin prüfen.
Habt Ihr auch geschlechtschromosomale Erbgänge besprochen?
AW: Stammbaum - Erbkrankheiten > Woran erkenne ich, ob die Krankheit dominant bzw. rezessiv vererbt wird?
Hey! Danke für die Antworten!
Woran kann ich denn die Rezessivität bzw. Dominanz festmachen, wenn nur ein Elternteil erkrankt ist, und die Nachkommen im Verhältnis 1:1 erkrankt sind? Das habe ich noch nicht so richtig verstanden...
Ja, geschlechtschromosomale Erbgänge haben wir auch schon behandelt.
X-chromosomal rezessiv etc. oder?
Was bedeutet nochmal autosomal rezessiv bzw. dominant?
AW: Stammbaum - Erbkrankheiten > Woran erkenne ich, ob die Krankheit dominant bzw. rezessiv vererbt wird?
In dem Fall bleibt die Krankheit Dominant , der Genotyp des Elternteils ist dann auch immer noch heterogen. Aber du rechnest nicht mit 4 Gameten (wie normalerweiße üblich) sondern nur mit 2.
Also im Grunde folgendes:
Vater(krank) x Mutter (gesund)
(Aa) x (aa)
Kind 1 (gesund) - Kind 2 (krank)
(aa) - (Aa)
Kind 1 hat somit ein a von der Mutter und eins vom Vater bekommen ist also gesund, (denn das A steht für die Krankheit , wenn kein A vorhanden ist , ist das Kind auch nicht krank) Kind 2 hat ein a von der Mutter und ein A vom Vater bekommen, also ist es krank.
Ich hoffe das hilft dir.
Liebe Grüße
AW: Stammbaum - Erbkrankheiten > Woran erkenne ich, ob die Krankheit dominant bzw. rezessiv vererbt wird?
Kann ich sagen, dass die Krankheit dann immer dominant ist, wenn sie sich 1:1 bei den Nachkommen verteilt? Rezessiv würde ja eigentlich auch funktionieren bzw. aufgehen...
Wie ist es, wenn wieder nur ein Elternteil krank ist und der Rest sich nicht im Verhältnis 1:1 verteilt? Wie finde ich es da raus?
AW: Stammbaum - Erbkrankheiten > Woran erkenne ich, ob die Krankheit dominant bzw. rezessiv vererbt wird?
als tipp, mit dem 1:1 verhältnis wäre ich vorsichtig. denn was machst du, wenn es ausgerechnet 3 oder 5 kinder sind?
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AW: Stammbaum - Erbkrankheiten > Woran erkenne ich, ob die Krankheit dominant bzw. rezessiv vererbt wird?
Am einfachsten ist es wenn du dir den Genotyp ansiehst. Da musst du nur nachsehen ob zweimal der selbe buchstabe da steht (also z.B. aa) wenn dann die Krankheit ausbricht ist es rezessiv , sind zwei unterschiedliche da (z.B. Aa) ist sie dominant. Dann ist auch eine Verteilung von 1:1 völlig egal (vor allem ist es dann auch egal ob du nachher 3 oder 5 Kinder hast oder wie viele auch immer)
Blöd wirds nur , wenn du nur den Phänotyp hast...
AW: Stammbaum - Erbkrankheiten > Woran erkenne ich, ob die Krankheit dominant bzw. rezessiv vererbt wird?
Zitat:
Zitat von aarse
Blöd wirds nur , wenn du nur den Phänotyp hast...
Das ist aber bei einem Stammbaum immer der Fall!
Wenn man Stammbäume als Aufgaben in einer Überprüfung bekommt, dann ist davon auszugehen, dass sich eindeutig festlegen lässt, welcher Art die Vererbung ist, ansonsten wäre die Aufgabe sinnlos.
Also immer auf die oben beschriebene Besonderheit achten. Ansonsten dominante Vererbung annehmen und die Genotypen bestimmen. Wenn diese den Stammbaum eindeutig erklären, dann ist die Vererbung dominant. Gibt es nur eine Stelle, an der die Vererbung nicht so geklärt werden kann, dann muss es sich um rezessive Vererbung handeln.