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Alt 22.11.2008, 19:32   #1   Druckbare Version zeigen
Albinok Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 38
Hof´mannscher Wassezer. zum Selberbauen

Servus,

Ihr müsst wissen das ich Zuhause eigendlich garkeine Chemikalien besitze.
Und außerdem fehlt es mir an Laborgeräten. Doch trotzdem gelang es mir einen
Wasserzersetzer selbst zu bauen. Ich wollte keinen Strom aus der Steckdose verwenden also habe ich mehrere Batterien dazu verwendet. Es waren 6.
Damit die Spannung auch möglichstest hoch sein sollte habe ich sie so angeordnet



A L U M I N I U M F.
- + - + - + - + ...
B B B B B B B B
A A A A A A A A
T.T.T.T.T.T.T.T.
+ - + - + - + -
A L U M I N I U M F.

Die beiden Enden habe ich verbunden.
Als Anode oder Kathoode hab ich ein paar Teile einer Batterie verwendet.
Es hat auch funktioniert!
Aber nach ein Tag hab ich nur ziemlichwenig Gas hinbekommen.

Kann mir jemand eine Anleitung zeigen, die für jedermann verständlich ist?
Ich hab ein paar fehlöer gemacht und sehr viel Gas verloren ich weiß einfach nicht wie ich das Ding zusammen bauen soll. Hab mal aus sicherer entfernung versucht den Strom aus er Steckdose zu nutzen. Es hat auch einige Sekunden etwa 5 s. kräftig geblubert aber dann gab es wie erwartet einen Kurzschluss.




Kennt jemand eine andere Anleitung mit Materialien die jeder Zuhause hat?
Albinok ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2008, 19:33   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Hof´mannscher Wassezer. zum Selberbauen

Zitat:
Ich wollte keinen Strom aus der Steckdose verwenden
Was kommt denn da für ein Strom raus?
bm ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 22.11.2008, 19:40   #3   Druckbare Version zeigen
Albinok Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 38
AW: Hof´mannscher Wassezer. zum Selberbauen

Zitat:
Zitat von bm Beitrag anzeigen
Was kommt denn da für ein Strom raus?
Ich dachte immer das da Strom aus der Steckdose kommt.
Etwa nicht?
Albinok ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2008, 20:17   #4   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 13.685
AW: Hof´mannscher Wassezer. zum Selberbauen

Nein, welche Art von Strom liefern Batterien und welche Art von Strom kommt aus der Steckdose. Was braucht man zur Elektrolyse?

Laien sollten solche Versuche mit der Netzspannung unterlassen, da Lebensgefahr!
__________________
Vena lausa moris pax drux bis totis
Nobby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2008, 20:43   #5   Druckbare Version zeigen
laborleiter Männlich
Moderator
Beiträge: 6.322
Blog-Einträge: 11
AW: Hof´mannscher Wassezer. zum Selberbauen

was für batterien hast du denn benutzt? wenn du so viele in reihe schaltest, liefern die einen miserablen strom

zumal du gar keine so hohe spannung benötigst - vor allem keine 230V WECHSELSPANNUNG
__________________
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Alt 22.11.2008, 20:54   #6   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 13.685
AW: Hof´mannscher Wassezer. zum Selberbauen

Zitat:
Zitat von laborleiter Beitrag anzeigen
was für batterien hast du denn benutzt? wenn du so viele in reihe schaltest, liefern die einen miserablen strom
Was ist das für eine Aussage. Der Strom richtet sich nach der Kapazität der Batterie oder des Akkus. Das Hintereinanderschalten erhöht nur die Spannung.
__________________
Vena lausa moris pax drux bis totis
Nobby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2008, 21:08   #7   Druckbare Version zeigen
laborleiter Männlich
Moderator
Beiträge: 6.322
Blog-Einträge: 11
AW: Hof´mannscher Wassezer. zum Selberbauen

wenn das missverständlich war:

wenn der threadersteller 40 batterien zu einer 60V-spannungsquelle zusammengefrickelt hat, bricht bei dieser schon bei kleiner belastung die spannung ein. ein hoher strom kann auch nicht fliessen, da sich die innenwiderstände der batterien addieren.
nach der kapazität richtet sich die arbeit, die verrichtet werden kann, nicht der maximal mögliche strom. und dieser ist das, was 1:1 in zerlegtes wasser umgesetzt wird. die spannung braucht nur gerade so hoch sein, daß überhaupt was passiert. man will das wasser ja elektrolysieren, nicht verdampfen.

ich hoffe, ich habe mich jetzt deutlicher ausgedrückt
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laborleiter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2008, 12:01   #8   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 13.685
AW: Hof´mannscher Wassezer. zum Selberbauen

Zitat:
Zitat von laborleiter Beitrag anzeigen
wenn das missverständlich war:

wenn der threadersteller 40 batterien zu einer 60V-spannungsquelle zusammengefrickelt hat, bricht bei dieser schon bei kleiner belastung die spannung ein. ein hoher strom kann auch nicht fliessen, da sich die innenwiderstände der batterien addieren.
Warum soll die Spannung zusammenbrechen?

Das gesammte System verhält sich wie jede einzelne Batterie.

In jedem elektrischen Gerät, daß mit Battierien läuft werden meist mehrere Zellen in Reihe geschaltet.

Wenn also eine Batterie bei 1,5 V 2 A liefert, dann liefern wie in dem Beipiel 40 Batterien 60 V und 2 A . Der Innenwiederstand ist auch bei jeder Batterie für sich zu betrachten. Der maximale Strom wird ja durch ihn bestimmt.

Man denke auch am Bleiakku. Ältere Oldtimer haben eine 6 V Batterie, die heutigen Fahrzeuge 12 V und viele LKW gar eine 24 V Batterie. Auch dies wird durch Serienschaltung erzielt.

Richtig ist, daß man zur Elektrolyse von Wasser keine hohe Spannung braucht. Man bekommt ein besseres Ergebnis, wenn man dem Wasser etwas Schwefelsäure zusetzt, also die Leitfähigkeit erhöht.
__________________
Vena lausa moris pax drux bis totis
Nobby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2008, 10:17   #9   Druckbare Version zeigen
skipvolli Männlich
Mitglied
Beiträge: 12
AW: Hof´mannscher Wassezer. zum Selberbauen

Hi
Wie es der Zufall so will habe ich zu diesem Thema gerade eine Seite ins Netz gestellt:
http://elektrolyse.at.tf
Als Spannungsquelle würde ich ein altes Computernetzteil empfehlen, dessen 12 V Ausgänge zusammengelötet wurden, damit sollte sich ein Strom von ca. 10 A erzielen lassen, genug um in einer Viertelstunde ausreichend Knasllgas zu erzeugen um einen ziemlichen Knall zu verursachen.
skipvolli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.11.2008, 16:02   #10   Druckbare Version zeigen
Orsat2006  
Mitglied
Beiträge: 108
AW: Hof´mannscher Wassezer. zum Selberbauen

Die Sache mit der Wechselspannung erinnert mich an ein Projekt der französischen Marine, wo es um den Bau eines Tiefseebootes ging. Bei Versuchen wurden (ich glaube) elektrolytische Wiederstände mit Wechselspannung gemessen und dann wunderte man sich, warum bei jeder Messung etwas anderes herauskam !

Aber Spaß beiseite, 230V sind echt gefährlich, und die Lösung von skipvolli klingt da schon ganz gut.
__________________
DURING the past few years the civilised world has begun to realise the advantages accruing to scientific research, with the result that an ever increasing amount of time and thought is being devoted to various branches of science. No study has progressed more rapidly than chemistry.
Textbook of Inorganic Chemistry, J. Newton Friend, 1917, S. vii
Orsat2006 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2008, 04:21   #11   Druckbare Version zeigen
pleindespoir Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.106
AW: Hof´mannscher Wassezer. zum Selberbauen

PC-Netzteil ist nicht so ganz einfach, wenn man nicht weiss, wie es anzuschliessen geht. Solange nämlich kein Motherboard dranhängt, kommt erst mal gar kein Strom.
Dann braucht es auch nur die 5V, die sind ohnhin recht stark ausgelegt (10-25 A), da braucht man auch nichts zusammenzulöten, was in Unkenntnis der Netzteiinnereien u.U. zum vorzeitigen Versuchsabbruch führen dürfte.

Weiterhin ist festzustellen, dass ein PC-Netzteil eine sogenanntes Schaltnetzteil ist und daher keine galvanische Trennung zum Stromnetz hat. Im Fehlerfall (der ja bei dem bisher an Lebensmüdigkeit grenzenden Experiment kaum auszuschliessen ist) kann so das Netzspannungspotential auf der vermeintlich sicheren Kleinspannungsseite auftreten.

Besser also alte Autobatterie oder klassischen Trenntrafo mit Gleichrichter einsetzen.

Weiterhin sollte man sehen, dass die Ampere auch gemessen werden. Schliesslich köcheln da ja nach den Versuchsvorschlägen immerhin einige -zig Watt durch den Apparat. Ab einer gewissen Verlustleistung erwärmt sich das Wasser und es ist nicht nur Gas, sondern auch Dampf am blubbern.

Coole Idee, das Ding an die Steckdose anzuschliessen. Besser ist noch den Drehstrom aus einer Kraftsteckdose zu nehmen. Die sind oft stärker abgesichert und schalten so später ab. Dann hat der Apparat wenigstens ne Chance anständig zu explodieren, bevor der Strom ausfällt. Zwischen den Phasen sind dann sogar 400v statt den jämmerlichen 230V aus der normalen Steckdose. Nur sind es halt drei Phasen statt der zwei Drähte der normalen Haushaltssteckdose. Zwei von den Phasen an den Apparat anschliessen. Vorher zum Notar gehen und die Nachlassregelung unter Dach und Fach bringen.
pleindespoir ist offline   Mit Zitat antworten
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