Allgemeine Chemie
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Grundlagen der allgemeinen und anorganischen Chemie
A. Hädener, H. Kaufmann
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Alt 18.11.2008, 00:35   #1   Druckbare Version zeigen
Lidya weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 55
Molekülorbital-Methode, Bindigkeit

Hallo!

ICh würde mich freuen, wenn ihr mir helfen würdet.

Wir haben bei dieser Methode geschrieben:

Bindigkeit: Zahl der elektronen in bindendes Molekülorbital minus elektronen in antibindendes Molekülorbital dividiert durch 2

O2= 4 bindig
O2 2-= 1bindig

meine Frage ist, wie weiß ich wie viele Elektronen in antibindenden und bindenden Molekülorbital sind?

LG Lidya
Lidya ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 18.11.2008, 00:41   #2   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Molekülorbital-Methode, Bindigkeit

Zitat:
Zitat von Lidya Beitrag anzeigen
meine Frage ist, wie weiß ich wie viele Elektronen in antibindenden und bindenden Molekülorbital sind?
MO-Schema konstruieren, mit Elektronen befüllen und abzählen..
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Alt 18.11.2008, 00:59   #3   Druckbare Version zeigen
Lidya weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 55
AW: Molekülorbital-Methode, Bindigkeit

Kann mir jemand das anhand eines Beispiels erklären?
Lidya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2008, 01:03   #4   Druckbare Version zeigen
Fietje Männlich
Mitglied
Beiträge: 19
AW: Molekülorbital-Methode, Bindigkeit

Moin,

betrachten wir einmal die 2p Orbitale der Sauerstoffatome, die ein O2 Molekülorbital bilden. (Die 1s und 2s Orbitalstufen interessieren uns jetzt einmal nicht, da sie jeweils komplett besetzt sind und nicht zur Bindung beitragen)

Es befinden sich im Sauerstoffatom 4 Elektronen in den 2p Orbitalen (2px, 2py, 2pz). Da das Molekülorbital aus 6 Orbitalen besteht, müssen auch 6 Orbitale das Molekülorbital bilden. Wir haben also 1 Sigma, 2 Pi, 2 Pi*, 1 Sigma* (energetisch in der Reihenfolge, die am meisten auftritt, Ausnahmen gibt es aber auch, wie z.B. bei N2) Orbital im Molekül.

Nun verteilen wir die Elektronen der Atomorbitale nach dem Pauli Prinzip und der Hundschen Regel in das Molekülorbital und den Rest können wir dann ganz einfach ablesen. Im Fall Sauerstoff haben wir also die Sigma und Pi Orbitale voll besetzt, sowie 2 ungepaarte Elektronen in den beiden Pi* Orbitalen. Aus diesen Werten kannst du dann auch die Bindungsordnung nach der von dir oben genannten Beziehung bestimmen.

Gruß,
Fietje

Geändert von Fietje (18.11.2008 um 01:14 Uhr)
Fietje ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2008, 01:18   #5   Druckbare Version zeigen
Lidya weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 55
AW: Molekülorbital-Methode, Bindigkeit

Zitat:
Zitat von Fietje Beitrag anzeigen
Moin,

betrachten wir einmal die 2p Orbitale der Sauerstoffatome, die ein O2 Molekülorbital bilden. (Die 1s und 2s Orbitalstufen interessieren uns jetzt einmal nicht, da sie jeweils komplett besetzt sind und nicht zur Bindung beitragen)

Es befinden sich im Sauerstoffatom 4 Elektronen in den 2p Orbitalen (2px, 2py, 2pz). Da das Molekülorbital aus 6 Orbitalen besteht, müssen auch 6 Orbitale das Molekülorbital bilden. Wir haben also 1 Sigma, 2 Pi, 2 Pi*, 1 Sigma* (energetisch in der Reihenfolge, die am meisten auftritt, Ausnahmen gibt es aber auch, wie z.B. bei N2) Orbital im Molekül.

Nun verteilen wir die Elektronen der Atomorbitale nach dem Pauli Prinzip und der Hundschen Regel in das Molekülorbital und den Rest können wir dann ganz einfach ablesen. Im Fall Sauerstoff haben wir also die Sigma und Pi Orbitale voll besetzt, sowie 2 ungepaarte Elektronen in den beiden Pi* Orbitalen. Aus diesen Werten kannst du dann auch die Bindungsordnung nach der von dir oben genannten Beziehung bestimmen.

Gruß,
Fietje
sehr vielen Dank fürs Antworten. Jetzt ist das für mich viel verständlicher geworden. Danke..

LG
Lidya
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