Allgemeine Chemie
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Alt 03.11.2008, 20:19   #1   Druckbare Version zeigen
MrTurok Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 2
Rechenhilfe

Hi,
ich hätte einige Fragen zu ein paar Beispielen, die wir grad durchmachen.

1.)
Berechnen Sie die Menge CaO, die durch Erhitzen von 1000kg Kalkstein mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 15% und einem CaC03-Gehalt von 82% entsteht.

Also meine Vorgehensweise war folgende:
Zuerst mal die Reaktionsgleichung aufstellen



Jetzt schreib ich mir mal die molaren Massen (aufgerundet) auf








Da der CaCO3-gehalt ja nur 82% beträgt rechne ich mir von den 1000kg 82% aus
reines CaCO3
Dann will ich wissen wieviel Mol CaCO3 hab also rechne ich
CaCO3
Dann rechne ich mir die Masse vom CaO aus. Also:
CaO

Dann will ich die Stoffmenge von CaO. Also
CaO

Ich hab die Feuchtigkeit vernachlässigt, weil einige Studienkollegen gemeint haben, das funktioniert so... Es hat sich dann doch herausgestellt, dass das Ergebnis falsch war. Also soll ich von den 820kg dann nochmal 15% wegnehmen, die an Feuchtigkeit einfach "verdampfen"? Also mit nur 697kg CaCO3 die ganzen Berechnungen durchführen? oder habe ich einen ganz anderen Fehler.

2.)
Die Gefrierpunktserniedrigung einer Lösung wird nach folgender Formel berechnet:.
ist dabei die Ebullioskopische Konstante, b die Molalität eines Stoffes.

Wie groß ist die Gefrierpunktserniedrigung in einer Mischung von Wasser und NaCl von 5 L einer 1% (w/w) NaCl Lösung (Achtung: Die Molalität von NaCl ist für die Berechnung der Gefrierpunktserniedrigung mit 2 zu multiplizieren, da die Stoffmenge der entstehenden Ionen berücksichtigt wird!).

Meine Vorgehensweise war hier:
Erstmal molare Masse (gerundet) von NaCl aufschreiben =

Wir haben 5L Lösung, was 5kg entspricht und von denen sind 1% 50g. Ich will also wissen wieviel mol die 50g sind

Dann rechne ich mir die Molalität aus


Die Ebullioskopische Konstante für Wasser ist 0.51
Das Ganze setz ich jetzt in meine Anfangsformel ein


Also beträgt die Gefrierpunktserniedrigung ca. 0.175848 K

Ist das richtig so? Ich weiß es nicht, hab's noch nicht abgegeben...

3.)
100 mL einer Kaliumchloridlösung (c=0,2 mol/L, Dichte = 1,02 g/mL) soll auf 2% konzentriert werden. Wieviel g KCl ist der Lösung zuzusetzen?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das falsch hab aber hier mal meine Überlegungen.

Erstmal wieder die molare Masse nachschauen


Dann hab ich mir überlegt, wenn die Konzentration 0,2 mol/L ist, dann wären das 0,0002 mol/mL und dann wären in 100mL Lösung also 0,02mol KCl drin.

Dann hab ich mir ausgerechnet wieviel g diese 0,02mol KCl wiegen.
Also KCl.

Wir haben 100mL und eine Dichte von 1,02 g/mL d.h unsre Lösung wiegt 102g.
In den 102g sind 1,488g KCl und 100,512g H2O...Wir wollen eine 2%-ige Lösung haben also sollen von den 102g Lösung 2,04 g KCl sein.

D.h.: die Differenz muss man noch dazugeben um eine 2%-ige Lösung zu erhalten: KCl muss ich noch dazugeben.

Wäre über eure Hilfe sehr dankbar.
lg

p.s.: mir ist grad aufgefallen, dass ich statt einigen kommas, punkte gemacht hab in den rechnungen..sry
MrTurok ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.11.2008, 21:33   #2   Druckbare Version zeigen
wobue Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.661
AW: Rechenhilfe

Hallo,

1)
15% Feuchtigkeit bezieht sich auf die gesamt Masse
82% CaCO3 bezieht sich auf die Trockensubstanz.

sonst stimmt die Rechnung

2)
Kann man die Dichte mit 1,00 kg/l annehmen?
{b = \frac{n(Na^+)+n(Cl^-)}{m(H_2O)}=\frac{2n(NaCl)}{m(H_2O)}}
Zitat:
ca. 0.175848 K
finde ich sehr interessant.

3)
Durch die Zugabe von KCl wirdt die Masse der Lösung größer!
mgel.(KCl)+ m(KCl)= w(KCl) +(m(Lsg)+m(KCl))
mgel.(KCl)=Masse des bereits gelösten KCl
m(KCl) = Masse des zuzugebenden KCl
m(Lsg) = Masse der Ausgangslösung
w(KCl) = Massenanteil KCl in der fertigen Lösung.
__________________
Wolfgang
wobue ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.11.2008, 22:18   #3   Druckbare Version zeigen
MrTurok Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 2
AW: Rechenhilfe

Hi, danke für die schnelle Antwort.

zu 2.)
Ja, die Dichte kann man mit 1,00kg/L annehmen.
Ich hab grad noch im Mortimer rumgeblättert und hab dann gesehen, dass die Ebullioskopische Konstante für Wasser nur 0,512 ist, wenn man sie auf die Siedepunktserhöhung bezieht.
Für die Gefrierpunktserniedrigung ist sie -1,86.
Wenn ich's dann neu ausrechne kommt mir für raus.
Also der neue Gefrierpunkt ist (danke für den hinweis) :>

Die anderen Sachen werd ich mir morgen oder übermorgen noch genauer anschauen, und dann, hoffentlich richtig, posten...

Geändert von MrTurok (03.11.2008 um 22:25 Uhr)
MrTurok ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.11.2008, 22:30   #4   Druckbare Version zeigen
wobue Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.661
AW: Rechenhilfe

Hallo,

m(H2O) ungleich m(Lösung)
__________________
Wolfgang
wobue ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2009, 17:31   #5   Druckbare Version zeigen
MarieKathariena weiblich 
Mitglied
Beiträge: 25
AW: Rechenhilfe

Beispiel 2 müssen wir auch rechen das mit den Gefrierpunkt rechnen: Die Gefrierpunktserniedrigung einer Lösung wird nach folgender Formel berechnet........ :/

naja komme anders auf eine Lösung:
MrTurok hat richtig gerechnet muss wirklich 0,64 rauskommen

Weiß vielleicht jemand was ich falsch gemacht habe?
Habe das gerechnet:
B= 10/58,4 * 2 = 0,342465753

DeltaT= 0,51 * 0,342....= 0,174....
f(h2O)= 999,975kg/m3 = 0,99975kg/l

0,174.... *4,99875= 0,87C°

Wenn ja verstehe nicht seine rechenschritte kann mir die jemand erklären, hat ja selber erst später das richtige ergebniss rausbekommen und kann nicht sehen welche rechenschritt er genau gemacht hat! Vielleicht kann mir ja wer helfen


lg
MarieKathariena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2009, 17:38   #6   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
Mitglied
Beiträge: 17.611
AW: Rechenhilfe

Zitat:
Ebullioskopische Konstante für Wasser nur 0,512 ist, wenn man sie auf die Siedepunktserhöhung bezieht.
Für die Gefrierpunktserniedrigung ist sie -1,86.
Bitte beachten.

Hinweis: Bitte bei Rechenoperationen sinnvoll runden. Bei Angabe von 2 Stellen hinter dem Komma macht es keinen Sinn, x-Stellen hinzuschreiben, da die Genauigkeit von der Angabe der Stellen vor der Rechenoperation abhängt.

Gruß

jag
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Aus gegebenem Anlass: Alle Rechnungen überprüfen, da keine Gewähr. - Fragen bitte im Forum stellen.

Geändert von jag (02.11.2009 um 17:46 Uhr) Grund: Hinweis eingefügt.
jag ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2009, 17:44   #7   Druckbare Version zeigen
MarieKathariena weiblich 
Mitglied
Beiträge: 25
AW: Rechenhilfe

naja wir haben ja total Unterschiedliche rechenschritte, welche stimmen jetzt von ihm:

Zitat:
"Meine Vorgehensweise war hier:
Erstmal molare Masse (gerundet) von NaCl aufschreiben =

Wir haben 5L Lösung, was 5kg entspricht und von denen sind 1% 50g. Ich will also wissen wieviel mol die 50g sind

Dann rechne ich mir die Molalität aus





Wenn das seine Rechenschritte sind, feht da nich was? und woher nimmr er die 1,86 her? Außerdem Dann hab ich ja völlig falsch gerechnet!
MarieKathariena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2009, 17:55   #8   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
Mitglied
Beiträge: 17.611
AW: Rechenhilfe

http://de.wikipedia.org/wiki/Gefrierpunktserniedrigung.

Gruß

jag
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jag ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 02.11.2009, 18:12   #9   Druckbare Version zeigen
MarieKathariena weiblich 
Mitglied
Beiträge: 25
AW: Rechenhilfe

Danke für den Link aber er hilft mir nicht wirklich weiter, weil ich nicht weiß ob das stimmt was ich gerechnet habe

Habe es selber gerechnet und da kommt bei mir raus:
50/58,4= 0,856.....

0,856..../5 *2 = 0,342....
1,86*0,342...= 0,636....=0,64


Stimmt das was ich gerechnet habe jetzt?
MarieKathariena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2009, 22:45   #10   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
Mitglied
Beiträge: 17.611
AW: Rechenhilfe

Wenn das Ergebnis -0,64 K ist, habe ich dasselbe raus.

Rechenwege sind nachvollziehbar, wenn man schreibt, was ausgerechnet wird. Und: Wichtiger Tipp: Bei allen Rechnungen auf Einheiten und Vorzeichen achten. Wenn die Einheit zum Schluß nicht stimmt, ist die Rechnung meist nicht in Ordnung.

Gruß

jag
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jag ist offline   Mit Zitat antworten
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