Allgemeine Chemie
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Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

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Alt 21.10.2008, 20:30   #1   Druckbare Version zeigen
Ichblickdasallesnicht weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 3
Unglücklich Allgemeine und Anorganische Chemie

Hallo an euch alle.
Ich komme mit meinen Chemie Aufgaben einfach nicht weiter.
Es waren 8 Aufgaben... Nr. 1 - 5 habe ich meiner Meinung nach ganz passabel gelöst (nach drei Wochen und 100 Meinungen anderer Leute)...
Nr. 6 - 8 habe ich aufgegeben...
Aber vielleicht kann mir ja jemand helfen?!

Ich schreibe die Aufgaben einfach mal auf und hoffe dass sich jemand erbarmt mir zu helfen...

Bitte bitte...

Welche der nachfolgenden Verbindungen weisen Ionen- welche Atombindungen (Elektronenpaarbindungen) auf. Begründen Sie Ihre Aussage.

Fe S (Eisensulfid)
K F (Kaliumfluorid)
H2 S (Schwefelwasserstoff)
CO2 (Kohlendioxid)
CaO (Calziumoxid)
AlCl3 (Aluminiumchlorid)
CCl4 (Tetrachlorkohlenstoff)


Vervollständigen Sie nachstehende Reaktionsgleichungen.
Mg + O2 -->
Na + Cl --> Na Cl
S + O2 -->
Al + Br2 --> Al Br3
Fe(III) + O2 -->


Welche Aussagen macht das PSE über die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Elemente?
Welche Abhängigkeiten können aus dem PSE abgelesen werden?
Ichblickdasallesnicht ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2008, 10:02   #2   Druckbare Version zeigen
Jens Männlich
Moderator
Beiträge: 1.071
AW: Allgemeine und Anorganische Chemie

Ich verschiebe den Beitrag mal in Allgemeine Chemie.
__________________
Eine adäquate Terminologie ist das Fundament jedweder Kommunikation.
Jens ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2008, 11:43   #3   Druckbare Version zeigen
MartinaKT weiblich 
Uni-Scout
Beiträge: 2.351
AW: Allgemeine und Anorganische Chemie

Wo liegen die Probleme?

Hast du dir die Definitionen für Ionen- und Atombindungen durchgelesen? Mach das und gib uns mal einen Lösungsvorschlag, dann sieht man vielleicht wo dein Problem liegt.


Zu den Reaktionsgleichungen:
Gase sind zweiatomig; Sauerstoff ist z.B. O2, und so auch Chlor, also reagiert da nicht nur einfach Cl mit dem Natrium.
Weiterhin müssen auf der linken Seite genauso viel Atome einer Sorte stehen wie rechts.
Wiederum mein Vorschlag: probiers mal aus und poste deine Lösungen.
__________________
Wer sich Steine zurechtlegen kann, über die er stolpert, hat Erfolg in den Naturwissenschaften. (Erwin Chargaff)
MartinaKT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2008, 13:07   #4   Druckbare Version zeigen
Ichblickdasallesnicht weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 3
AW: Allgemeine und Anorganische Chemie

Ich weiß genau wo mein Problem liegt...
Für mich ist das alles eine andere Sprache...
Ich weiß weder was eine Ionen- noch eine Atombindung ist...
Und das Wort zweiatomig ist für mich wie für manche Männer das Verständnis für Frauen... :-(
Ich habe wirklich nicht die leiseste Ahnung...
Ichblickdasallesnicht ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2008, 13:19   #5   Druckbare Version zeigen
MartinaKT weiblich 
Uni-Scout
Beiträge: 2.351
AW: Allgemeine und Anorganische Chemie

Naja, wenn man sich die Definitionen nicht durchliest kann man's auch nicht wissen und warum probierst du's nicht einfach mal? Wenn wir dir jetzt die Lösung sagen, dann hast du's ja immer noch nicht verstanden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Atombindung
http://de.wikipedia.org/wiki/Ionenbindung

Zweiatomig bedeutet, dass die Verbindung oder Molekül aus ZWEI Teilchen besteht. Also eben nicht nur O, sondern O2.
__________________
Wer sich Steine zurechtlegen kann, über die er stolpert, hat Erfolg in den Naturwissenschaften. (Erwin Chargaff)
MartinaKT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2008, 13:20   #6   Druckbare Version zeigen
Alchymist Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.129
AW: Allgemeine und Anorganische Chemie

Dann wirst du dir wohl erstmal die Sprache aneignen müssen, sonst fällst du immer wieder auf die Nase.
Angefangen beim einfachsten: zweiatomig bedeutet ein Molekül aus zwei Atomen. Logisch oder?

Die Bindungen von Atomen hängen mit ihren äußeren Elektronen zusammen, die sie entweder teilen (Atombindung) oder abgeben/annehmen (Natrium gibt eine Elektron ab und wird damit zu einem positiven Ion -> Ionenbindung). Welche von diesen Bindungsarten gebildet wird hängt mit der Stärke zusammen, mit der die einzelnen Elemente Elektronen "anziehen". Man nennt das Elektronegativität.

Vieleicht reicht das als kleine "Übersetzungshilfe" um dás Lehrbuch zu verstehen?
Alchymist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2008, 13:58   #7   Druckbare Version zeigen
nunass weiblich 
Mitglied
Beiträge: 21
AW: Allgemeine und Anorganische Chemie

Hi,

also erstens Ionenbindung bedeutet "auf Einfach", dass einer dem anderen Elektronen abgibt. Der der Elektronen abgegeben hat ist dann positiv geladen und der andere negativ. Die Teilchen bleiben zusammen, weil sie sich aufgrund der unterschiedlichen Ladung anziehen. (z.B. K+ und F-)
Atombindung bedeutet, dass sich die Atome die Elektronen der Bindung teilen. Das sind dann die bei denen die Bindung als Strich in der Mitte geschreiben wird. (z.B. H-S-H was H2S wäre).
Ob nun eine Ionen oder eine Atombindung gemacht wird hängt davon ab, wie sehr das jeweilige Element "seine Elektronen festhält". Diese Eigenschaft wird durch die Elektronegativität beschrieben. Verbinden sich Atome, die eine ähnliche Elektronegativität haben, teilen sie sich die Elektronen (Atombindung). Verbinden sich Elemente, die eine stark unterschiedliche Elektronegativität haben, gibt der eine Partner sein(e) Elektronen bereitwillig ab und der andere nimmt sie gerne auf (Ionenbindung).

Jetzt dazu, wie man das aus dem Periodensystem ableiten kann: Von links nach rechts nimmt die Elektronegativität zu und von unten nach oben auch. Das bedeutet H hat die geringste und F die höchste. Eigentlich geben die Alkali- und die Erdalkalimetalle (1. und 2. Reihe) gerne ihre Elektronen ab. Die Halogene (7. Reihe oder neu 17. Reihe) nehmen gerne ein Elektron auf. Tun sich also solche Elemente zusammen ergibt das Ionenbindungen. In der Mitte von Periodensystem sind sie Elektronegativitäten eher ähnlich. Also gibt es Atombindungen.

Und nun zum zweiatomigen Gas die Gase kommen als H2 oder I2 usw. vor. Nur die Edelgase sind einatomig. Also He und nicht He2.

Die restlichen Hilfen zu den Reaktionsgleichungen hast Du ja schon bekommen.

Wie MartinaKT sagt, probiers erstmal aus.

Man wird Dir beim Berichtigen gerne helfen. Aber einfach Deine Hausaufgaben für Dich zu machen, möchte glaub ich keiner. Grade, wenn Du Dich offensichtlich nicht um den Stoff bemühen magst.
Viel Erfolg beim Tüfteln.
nunass ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2008, 16:11   #8   Druckbare Version zeigen
Alchymist Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.129
AW: Allgemeine und Anorganische Chemie

Zitat:
Jetzt dazu, wie man das aus dem Periodensystem ableiten kann: Von links nach rechts nimmt die Elektronegativität zu und von unten nach oben auch. Das bedeutet H hat die geringste und F die höchste.
Das heisst, dass das elektronegativste Element rechts oben steht, Fluor, korrekt. Das am wenigsten Elektronegative steht links unten, als nicht H sondern Francium (Fr). Wasserstoff hat eine Elektronegativität in ähnlicher Größenordnung wie Kohlenstoff.
Alchymist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2008, 16:45   #9   Druckbare Version zeigen
kostjaXP Männlich
Mitglied
Beiträge: 6
AW: Allgemeine und Anorganische Chemie

Zitat:
Zitat von Ichblickdasallesnicht Beitrag anzeigen
Vervollständigen Sie nachstehende Reaktionsgleichungen.
Mg + O2 -->
Na + Cl --> Na Cl
S + O2 -->
Al + Br2 --> Al Br3
Fe(III) + O2 -->
Um diese zu lösen ist es zunächst notwendig, das Prinzip der Stöchiometrie zu verstehen.

Weiterhin sollte man die Oktettregel kennen.

Beim Eisen sollte man wissen, dass dieses sowohl die Oxidationszahl +II als auch +III bekommen kann und damit ist hier der einfachere Fall +III gemeint.

Sehr wichtig ist außerdem, die Informationen aus dem PSE richtig zu verarbeiten. Übrigens steckt da die Antwort auf die letzten Fragen schon drin: Es ist nicht nur die Elektronegativität, die man da ableiten kann!

Weiterhin möchte ich auf die Bindigkeit verweisen!

Nach dieser Lektüre sollten einige Dinge klarer werden, evtl. nach mehrmaligem Lesen/Memorieren.

Geändert von kostjaXP (22.10.2008 um 16:56 Uhr)
kostjaXP ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2008, 20:32   #10   Druckbare Version zeigen
Ichblickdasallesnicht weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 3
AW: Allgemeine und Anorganische Chemie

Ich weiß nicht, aber mir geht es nun nur noch schlechter als vorher.
Anfangs dachte ich ich hatte einfach nur ein kleines Verständinsproblem in den letzten 7 Jahren in Chemie.
Nach euren ganzen Antworten weiß ich nun dass ich einfach unglaublich beschränkt bin...
Es freut mich dass ihr alle die tollen Antworten kennt und mich ermuntern wollt mich ausführlich damit zu beschäftigen, aber es gibt ausser Chemie noch Mathe und Physik die ich nicht verstehe. Ich habe einen mittelmäßigen Hauptschulabschluss und versuche nun in einer Abendschule neben Kind, Haushalt und Ausbildung meinen dämlichen Realschulabschluss nachzuholen. Die eine Stunde die ich täglich zum lernen aufbringen kann ist jetzt schon wieder vorbei...
Ich weiß noch immer nicht was Stöchiometrie, die Oktettregel oder eine Oxidationszahl sein soll. Was ihr alle aus den ganzen Buchstaben und Zahlen ablesen könnt finde ich äußerst erstaunlich, da habt ihr wirklich meinen Respekt...
Was ist He und was He2 ?! Was ist eine Elektronegativität und warum tauschen die Atome ihre dämlichen Elektronen?! Es wäre doch alles viel einfacher wenn die nicht ganz so sprunghaft wären und ihre eigenen Elektronen behalten würden. Ah und was sind Atome und Elektronen eigentlich?!

Ich hab echt keine Ahnung, aber danke für eure Bemühungen...
Ichblickdasallesnicht ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 22.10.2008, 22:58   #11   Druckbare Version zeigen
DJh2o2 Männlich
Mitglied
Beiträge: 30
AW: Allgemeine und Anorganische Chemie

Zitat:
Zitat von Ichblickdasallesnicht Beitrag anzeigen
warum tauschen die Atome ihre dämlichen Elektronen?!
das ist wie bei deinem mann und dir... die atome tauschen ihre elektronen weils danach besser ist
DJh2o2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2008, 08:13   #12   Druckbare Version zeigen
Alchymist Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.129
AW: Allgemeine und Anorganische Chemie

Nur nicht aufgeben. Du hast ja schon selbst festgestellt, dass Chemie wie eine Fremdsprache ist. Wenn man die wesentlichen Vokabeln gelernt hat, ist es recht einleuchtend. Viele Leute, die sagen, dass sie Chemie nicht verstehen, kennen einfach die Vokabeln nicht. Nun ist es recht schwierig hier per Forum einen Grundkurs "Einführung in die Chemie" durchzuführen.
Würdest du evtl. ein Buch kaufen und ein paar Grundlagen selbst erarbeiten? Dann können wir dir bei Verständnis helfen. Ich kann mir vorstellen, dass das neben Kind und Ausbildung schwer ist - aber wenn du deinen Abschluss schaffen willst muss es wohl sein.

Es ist nicht ganz billig, aber die beste Einführung zum Selbststudium die ich kenne:
Nentwig, Joachim / Kreuder, Manfred / Morgenstern, Karl: Lehrprogramm Chemie I. Wiley-VCH 6. Auflage - November 2007
39,90 Euro.
http://www.wiley-vch.de/publish/dt/books/bySubjectCH00/bySubSubjectCH00/3-527-31346-X/?sID=
Gibt es aber bestimmt auch in eurer Stadtbibliothek zum Ausleihen. Wenn du damit vieleicht eine halbe Stunde pro Tag verbringst (und am Wochenende eine ganze ;-) können wir uns in einer Woche schon recht qualifiziert unterhalten.

Du schaffst das schon - per aspera ad astra, wie die alten Griechen sagten ;-)
Alchymist ist offline   Mit Zitat antworten
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