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Alt 04.10.2008, 15:25   #1   Druckbare Version zeigen
Schubi Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 6
Farbentstehung bei der Flammenprobe der Alkalimetalle

Woher kommt die rote Farbe beim Lithium, bzw. die blaue Farbe beim Cs.

Es findet ja ein s-p Übergang statt. Jedoch nähern sich die Orbtiale innerhalb einer gruppe einander an.

Für Li müsste doch eine höhere Energie aufgewendet werden, als bei Cs.

Somit müsste dann Li beim zurückfallen von p auf s blau erscheinen und Cs rot.

Da ich thermisch anrege, muss ich ja auch von einem Emissonsspektrum ausgehen.

Für Antworten bin ich sehr dankbar.
Schubi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.10.2008, 17:48   #2   Druckbare Version zeigen
miez Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.034
AW: Farbentstehung bei der Flammenprobe der Alkalimetalle

Interessante Frage.
Vom Na bis zum Cs sind die Energien wie erwartet
(Na: 17000, K: 13000, Rb: 12700, Cs: 11700 cm-1)
bzw. 589 nm, 767 nm, 787 nm, 870 nm)
Das Problem mit Li (14900 cm-1, 671 nm) ist für mich nur so zu erklären, dass der 3p->3s-Abstand für Li deutlich kleiner ist
(ca. 4000 cm-1) als der 3p->3s-Abstand für Na (ca. 17000 cm-1).

Warum auch immer...
Die Vergleichbarkeit scheint also ihre Grenzen zu haben.
miez ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 07.10.2008, 10:56   #3   Druckbare Version zeigen
Spektro Männlich
Mitglied
Beiträge: 952
AW: Farbentstehung bei der Flammenprobe der Alkalimetalle

Sorry wenn ich die schönen Erklärungsversuche hier unterbreche, aber die Wirklichkeit ist nunmal ziemlich viel komplizierter.

Man sieht natürlich eine Überlagerung aller Linien im Sichtbaren, das ist überhaupt nicht zu vergleichen!
Diese Linien haben unterschiedliche Intensitäten, und dazu nimmt das Auge verschiedene Farben noch unterschiedlich gut wahr (z.B. grün 10x empfindlicher als rot)

Beim Li wären da z.B.:

413,26nm (5d->2p) violett
460,29nm (4d->2p) blau
497,19nm (4s->2p) grün
610,36nm (3d->2p) orange
670,78nm (2p->2s) rot

Dazu kommen noch nicht sichtbare Linien im UV und IR-Bereich. Beim Na liegt z.B. fast alles im nicht sichtbaren, das ist das einzige Element mit nur einer (Doppel-)Linie im Sichtbaren Bereich

Geändert von Spektro (07.10.2008 um 11:04 Uhr)
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