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Alt 25.01.2003, 15:25   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Elektrolyse!

halhi leute.

Ich habe da eine frage.
wir haben letztens zwei Versuche gemacht die wir erklären sollen.
der erste Versuch war mit Kupferchlorid.
Ein wenig Kupferchlorid wurde in ein reagenzglas getan und zwei Metallstäbe wurde reingesteckt. Die Metallstäbe wurden an einem Messgerät angeschlossen.
man konnte beobachten wie das Messgerät ausgeschlagen ist.
Jetzt zur meiner Frage. Was ist genau dort pasiert, und wieso kann man mit dem Versuch erklären das der eine Stoff Positiv und der andere Negativ geladen ist.

Der Zweite Versuch war ahnlich.
Dort wurde Bleichlorid erhitzt und als es wärmer wurde hat das Messgerät ausgeschlagen. Als aber der Stoff kälter wurde ging die Nadel des Messgerätes zurück. Wies? Wieso kann man mit dem Versuch erklären das der eine Stoff Positiv und der andere Negativ geladen ist.
Als man aber Destiliertes-Wasser hinzutat dann blieb die nadel Konstant auf einen Wert. Wieso?

Währe echt super wenn jemand es mir erklären könnte!
THX

MFG
PLISZ
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Alt 25.01.2003, 15:56   #2   Druckbare Version zeigen
theplaya  
Mitglied
Beiträge: 434
Also erstmal muss ich sagen, dass ich kein Chemieprofi bin wie manche andere hier also verlass dich nicht nur auf meine Antwort

Beispiel Kuperchlorid CuCl2

Die zwei Metallplatten sollen wahrscheinlich als Elektroden dienen, an die ein Spannungsmessgerät oder Strommessgerät oder so angeschlossen wird. Da Kupferchlorid aus positiven Kupferkationen und negativen Chloridanionen besteht (die Ionen sind Ladungsträger), kann die Salzlösung Strom leiten. An einer Elektrode herrscht ein Elektronenüberschuss, also ein Überschuss an negativer Ladung. Dorthin "wandern" natürlich die positiv geladenen Kupferionen und nehmen Elektronen auf, sodass an der Elekrode wieder elementares Kupfer entsteht. Die Chloridionen hingegen haben eine negative Ladung, sodass sie zur anderen Elektrode mit Elektronenmangel wandern. Dort geben sie ein Elektron ab; es entstehen einzelne Chloratome. Diese sind allein aber nicht beständig. Die einzelnen Atome verbinden sich zu Chlormolekülen Cl2 . Das Chlorgas entweicht.
theplaya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2003, 16:27   #3   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
Erstmal willkommen im Forum!

Für meinen Geschmack fehlt bei den Versuchsbeschreibungen etwas: was waren das für Metallstäbe?

Eine Elektrolyse war das natürlich nicht - dazu muss man eine Spannung anlegen.
Tatsächlich haben wir ein sogenanntes galvanisches Element:
zwei verschiede Metalle tauchen in eine leitende Lösung. Das unedlere Metall löst sich auf und gibt Elektronen ab, die über das Messgerät zum edleren Metall fließen.

Beschreibe mal den Versuch mit dem Bleichlorid näher....mir scheint, da ist nur die Leitfähigkeit der Lösung gemessen worden (die beim Erwärmen infolge der besseren Löslichkeit des Salzes natürlich ansteigt).

Gruß,
Franz
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FK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2003, 12:58   #4   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
Bei diesem Versuch gab es eine Spannung, die größe ist mir aber unbekannt. Es handelte sich um normale Stäbe aus Metall.

Leider weiß ich immernoch nicht so genau wieso beim Bleichlorid das Messgerät nur dann ausgeschlagen hat als es erwärmt wurde!

Ich hätte da noch eine frage. Handelt es sich beim Bleichlorid und bei Kupferchlorid um Salze?

THX

MFG

PLISZ
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Alt 26.01.2003, 13:11   #5   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
Zitat:
Originalnachricht erstellt von Plisz
Es handelte sich um normale Stäbe aus Metall.

Metalle gibts ne ganze Menge....

Zitat:
Leider weiß ich immernoch nicht so genau wieso beim Bleichlorid das Messgerät nur dann ausgeschlagen hat als es erwärmt wurde!
Eine Vermutung, warum das Messgerät erst beim Erwärmen des Bleichlorids (der Lösung davon, nehme ich an) ausgeschlagen hat, habe ich oben von mir gegeben. Ohne genaue Beschreibung des Versuchsaufbaus wirds auch nur eine Vermutung bleiben - hellsehen kann ich nämlich nicht.

Zitat:
Ich hätte da noch eine frage. Handelt es sich beim Bleichlorid und bei Kupferchlorid um Salze?
Ja.

Dann empfehle ich schonmal für die Zukunft, genau aufzuschreiben, was Ihr macht...

Gruß,
Franz
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Alt 26.01.2003, 14:17   #6   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
Re: Galvanisches Element

@Plisz

Schau mal hier rein:

http://ac16.uni-paderborn.de/lehrveranstaltungen/_aac/vorles/skript/kap_11/kap11_2/index.html


Gruß
Adam
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