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Alt 22.07.2008, 12:22   #1   Druckbare Version zeigen
Esamoht Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
Wasser-Absorption

Hallo zusammen,

Ich habe ein kleines Problem zum Lambert-Beert-Gesetz:

{E = \epsilon*c*d}

Für Wasser fand ich einen Absorptionskoeffizienten (~1900nm) k ~ 130/cm. Nach Einheitenanalyse denke ich mir ich kann o.g. Gesetz auch so umschreiben:

{E = k * d}, also {k = \epsilon * c}

Nun messe ich bei einer Probe die Extinktion und würde gerne die Wasserkonzentration errechnen, brauche ich folglich erst das c für die Ausgangsgleichung, um aus dem k das {\epsilon} zu bekommen. Kann ich hierfür einfach 55,28mol/l annehmen?

Irgendwo habe ich gelesen, das aber bei einer solchen Konzentration die Proportionalität von E zu c nicht mehr stimmt?

Danke schonmal für Eure Bemühungen!
Esamoht ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2008, 12:55   #2   Druckbare Version zeigen
MartinaKT weiblich 
Uni-Scout
Beiträge: 2.351
AW: Wasser-Absorption

Zitat:
Zitat von Esamoht Beitrag anzeigen
Nun messe ich bei einer Probe die Extinktion und würde gerne die Wasserkonzentration errechnen, brauche ich folglich erst das c für die Ausgangsgleichung, um aus dem k das {\epsilon} zu bekommen. Kann ich hierfür einfach 55,28mol/l annehmen?
Also ich kenne es so, dass man zunächst den molaren Extinktionskoeffizienten (Epsilon) durch Erstellen einer Eichgeraden mit Lösungen bekannter Konzentration ermittelt.
Anschließend kann man durch Messen der Extinktion der Probe die Konzentration berechnen.
__________________
Wer sich Steine zurechtlegen kann, über die er stolpert, hat Erfolg in den Naturwissenschaften. (Erwin Chargaff)
MartinaKT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2008, 13:10   #3   Druckbare Version zeigen
Esamoht Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Wasser-Absorption

Die Frage ist nur, muss ich mir tatsächlich die Arbeit machen und eine entsprechende Küvette auftreiben, oder kann ich mich an bestehenden Daten bedienen.

Dieser Datensatz (von Wielicka, Weng und Querry) ist sehr umfangreich und genau, beinhaltet nur leider das k und nicht das {\epsilon}. Das c werden sie wohl kaum variiert haben während der Messung...?
Esamoht ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2008, 13:31   #4   Druckbare Version zeigen
MartinaKT weiblich 
Uni-Scout
Beiträge: 2.351
AW: Wasser-Absorption

Ich habe gelernt und leider auch mal feststellen müssen, dass sich die Absorptionswerte der gleichen Probe beim Verwenden unterschiedlicher Küvetten unterscheiden. Folglich empfiehlt es sich (je nach dem wie genau das ganze dann sein muss) diesselbe Küvette bzw. genauer gesagt Küvettentyp zu benutzen und damit eine Eichgerade zu erstellen und anschließend die Probe zu vermessen.
Die Werte können sich auch bei unterschiedlichen Geräten etwas unterscheiden.

Ich weiss nicht wovon bei genannter Quelle die Rede ist. Genauso wenig weiss ich woher du diese genannte Wasserkonzentration hast.
__________________
Wer sich Steine zurechtlegen kann, über die er stolpert, hat Erfolg in den Naturwissenschaften. (Erwin Chargaff)
MartinaKT ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 22.07.2008, 13:48   #5   Druckbare Version zeigen
Esamoht Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Wasser-Absorption

Zitat:
Zitat von MartinaKT Beitrag anzeigen
Folglich empfiehlt es sich (je nach dem wie genau das ganze dann sein muss) diesselbe Küvette bzw. genauer gesagt Küvettentyp zu benutzen und damit eine Eichgerade zu erstellen und anschließend die Probe zu vermessen.
Das ist so nicht möglich. Ich möchte den Feuchtegehalt einer Folie bestimmen, die zwischen zwei Glasscheiben eingefasst ist.

Dazu schaue ich mir die Extinktion in Abhängigkeit von der Zeit an. Ich sehe bei den typischen Wasserbanden wunderbare Ausschläge. Nun bräuchte ich das Ganze aber quantitativ in Form der Konzentration. Hast Du eine Idee, wie ich da sonst vorgehen könnte?

Zitat:
Zitat von MartinaKT Beitrag anzeigen
Ich weiss nicht wovon bei genannter Quelle die Rede ist
Die 3 bestimmten den Absorptionskoeffizienten von Wasser in Abhängigkeit von der Wellenlänge (UV-VIS-IR)

Zitat:
Zitat von MartinaKT Beitrag anzeigen
Genauso wenig weiss ich woher du diese genannte Wasserkonzentration hast.
Dichte von Wasser bei 30°C: 995kg/m³=995g/l => Stoffmengenkonzentration: etwa 55,28mol/l
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