Allgemeine Chemie
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Alt 09.01.2003, 16:16   #1   Druckbare Version zeigen
Harasser Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 396
Carboxyl-Gruppe

Wie sind die beiden O-Atome in der Carboxyl-Gruppe eigentlich hybridisiert? Ich glaube mal das mit der Doppelbindung sp2 und das in der OH-Gruppe sp3.
__________________
MFG Hara
Harasser ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2003, 16:41   #2   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Ja, richtig.
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Alt 09.01.2003, 16:42   #3   Druckbare Version zeigen
Astat  
Mitglied
Beiträge: 1.050
-kann man sich so vorstellen. Wobei es Anhaltspunkte gibt, dass der Oxo-Sauerstoff vom "klassischen" sp2-Hybridsierungsmuster abweicht.
Astat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2003, 18:58   #4   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
wieso den hybridisiert sauerstoff besitzt doch auch ohne hybridisierung 2 ungepaarte elektronen auf den py und pz- Orbitalen ist also demnach auch ohne hybridisierung in der Lage zwei Bindungen auszubilden??
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Alt 09.01.2003, 18:59   #5   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
bin ich schon wieder auf dem schlauch? Ist ja unglaublich
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Alt 09.01.2003, 19:29   #6   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
@phrase

Nun mal langsam...

Kommt immer darauf an welches Modell man verwendet zu Beschreibung der Bindigkeit.

Entweder Hybridorbitale (lokalisierte MOs); das praktischste aber auch nur theoretisch berechnbare Modell ohne Bindung zu Realität

Oder die LCAO-MO Theorie (delokalisierte MOs)

Zitat:
wieso den hybridisiert sauerstoff besitzt doch auch ohne hybridisierung 2 ungepaarte elektronen auf den py und pz- Orbitalen ist also demnach auch ohne hybridisierung in der Lage zwei Bindungen auszubilden??

Damit spielst Du genau auf diese an. Wobei man sagen muß, dass bei dieser Theorie die Voruassagen über den Bindungszustand nicht immer recht einfach sind (Symmetriebetrachtungen an AOs etc pp)

Gruß
Adam
__________________
Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.
Adam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2003, 19:37   #7   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
mal ne andere Frage zu orbitalen: Im Ethenmolekül betragen die Binungswinkel HCH 120°! Wie soll das funtionieren, wenn Doppelbindungen doch aufgrund der höheren Elektronendichte mehr platz beanspruchen? Normalerweise müssten doch dann die Bindungswinkel trotz trigonalität 120°> sein?
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Alt 09.01.2003, 19:50   #8   Druckbare Version zeigen
ork Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.373
Bindungswinkel Ethen

Der Winkel HCH beträgt 116,6°;
der Winkel HCC beträgt 121,7°

sagt der Vollhardt.


Solche Winkel kann man (qualitativ) gut mit der VSEPR-Theorie erklären.
__________________
Der Bauer, der zu Lebzeiten ernten will, kann nicht auf die ab-initio-Theorie des Wetters warten.
ork ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2003, 19:51   #9   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
Nun ja die sigma Bindung im Ethen besitzt die höchste Elektronendichte entlang der Kernverbindungsachse. Die Pi-Bindung zeichnet sich durch hohe Elektronendichte unter und oberhalb der Kernverbindungachse.

Wie kommst Du auf einen Bidungswinkel kleiner 120° ?

Hier beigefügt die E-dichteverteilung des Ethens:

rot: Bereiche hoher E-Dichte
blau: Bereiche kleiner E-Dichte

__________________
Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.

Geändert von Adam (09.01.2003 um 20:01 Uhr)
Adam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2003, 19:55   #10   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
kleiner 120°! Ich hab aber gelernt, dass der Winkel genau 120° beträgt und ich kann nicht nacjvollziehen warum!
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