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Alt 22.05.2008, 15:49   #1   Druckbare Version zeigen
Ahrac Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.230
Abhängigkeit von Aggregatzuständen

Was entscheidet bei Elementen über den Aggregatzustand bei Standardbedingungen?
Was hat das ganze mit Bindungsenthalpie zu tun, sowie Einfach- / Mehrfachbindungen?

Unser Prof meinte, die Struktur spielt eine Rolle und das damit zusammenhängende Molekulargewicht.
Zum Beispiel: SnCl2 ist fest, SnCl4 ist flüssig. Ersteres ist fest, weil wir freie Elektronenpaare haben, die mit anderen Molekülen eine Art Polymer bilden, wodurch das Molekulargewicht viel höher ist als bei SnCl4.

Höheres Molekulargewicht = fest

Wieso, weshalb, warum?
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Alt 22.05.2008, 20:35   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Abhängigkeit von Aggregatzuständen

Zitat:
Höheres Molekulargewicht = fest
Gilt nicht absolut. Aber : Was unterscheidet denn die Aggregatzustände?
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2008, 21:07   #3   Druckbare Version zeigen
Ahrac Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.230
AW: Abhängigkeit von Aggregatzuständen

Naja die Unterschiede liegen darin, wie die Moleküle angeordnet sind, bzw wie sich die einzelnen Moleküle oder Teilchen bewegen. Gase schwirren durch den Raum, Flüssigkeiten sind je nach Stoff im GGW mit der Gas- oder der "Fest"-Phase oder zwischendrin. Festkörper haben eine stark geordnete Struktur, je nach Stoff leicht bis kaum beweglich.

Durch Änderung der Bedingungen ändert sich Teilchengeschwindigkeit und somit auch die Freiheitsgrade bis zu einem gewissen Punkt?


Kann es sein, dass Gase hauptsächlich Mehrfachbindungen eingehen, wohingegen Feststoffe bis auf einige Gruppen eher Einfachbindungen bilden?
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Alt 22.05.2008, 21:09   #4   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Abhängigkeit von Aggregatzuständen

Zitat:
Kann es sein, dass Gase hauptsächlich Mehrfachbindungen eingehen,
http://de.wikipedia.org/wiki/Edelgase
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2008, 21:19   #5   Druckbare Version zeigen
Ahrac Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.230
AW: Abhängigkeit von Aggregatzuständen

Ok, streichen wir die Aussage über die Mehrfachbindungen und denken uns, dass ich bei der Aussage nicht nachgedacht habe

War denn ansonsten im letzten Posting irgendetwas von Belang oder muss ich in anderen Dimensionen denken? Heute stehe ich irgendwie neben mir...
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Alt 22.05.2008, 21:35   #6   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Abhängigkeit von Aggregatzuständen

H-F : http://de.wikipedia.org/wiki/Fluorwasserstoff

H-Cl : http://de.wikipedia.org/wiki/HCl

Warum?
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2008, 22:29   #7   Druckbare Version zeigen
Ahrac Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.230
AW: Abhängigkeit von Aggregatzuständen

Innerhalb der Halogenide haben wir alle 3 Aggregatzustände: F und Cl sind gasförmig, Br ist flüssig, I sowie At sind fest.
Zudem sind Quecksilber und Brom die einzigen flüssigen Elemente.

Ich sortiere mal:
Gasförmig: H, He, N, O, F, Ne, Cl, Ar, Kr, Xe, Rn
Flüssig: Br, Hg
Fest: alles andere

Ich würde gerne mit Edelgaskonfiguration, Atomradius oder Elektronegativität argumentieren, aber nichts von all dem will sich einem System beugen...
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Alt 24.05.2008, 17:48   #8   Druckbare Version zeigen
Ahrac Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.230
AW: Abhängigkeit von Aggregatzuständen

Also: ich habe nochmal darüber nachgedacht, allerdings bin ich zu keinem gescheiten Ergebnis gekommen...

HF und HCl sind beide gasförmig. Cl und F haben jeweils Edelgaskonfiguration in diesen Verbindungen. Deswegen also Gase?

Ich glaube nicht, weil es andere Verbindungen gibt, die doch ebenfalls "Edelgaskonfiguration" haben, aber nicht gasförmig sind. Oder ist das nicht der Fall? Was ist mit SO42-? Oder kann man nicht damit argumentieren weil es ein Ion ist?

Annahme: Atome mit Edelgaskonfiguration sind Gase.
In diesem Fall wären aber nur die Edelgase erklärt. Wasserstoff kann theoretisch noch ein Elektron aufnehmen, tut es aber nicht. Es gibt eins ab um eine nicht existente Edelgaskonfiguration zu erhalten, die darunter liegt.
Wieso ist dann aber der Wasserstoff selbst gasförmig? Was ist mit Stickstoff, Sauerstoff, Fluor und Chlor, die alle nicht Edelgaskonfiguration besitzen? Sie haben zwar das bestreben diese zu erreichen, aber im elementaren Zustand sind sie nun mal Gase ohne Elektronenkonfiguration.

M.E. kann es also nicht daran liegen. Woran aber dann?

Meine explizite Fragestellung lautet übrigens so:
"Stickstoff und Phosphor liegen gewöhnlich als N2 (g) und P4 (s) vor. Ist diese Tatsache über die Bindungsenthalpien der Einfach- und Mehrfachbindungen zu erklären?"

Wie schon im ersten Post angemerkt: welcher Zshg besteht zwischen diesen Aussagen? Was sagt mir denn eine Bindungsart und ihre Enthalpie über deren Aggregatzustand aus?

Die Bindungsenthalpie sagt mir doch nur, wie viel Energie frei wird, wenn eine Bindung aufgeht bzw. wie viel Energie benötigt wird um eine gewisse Bindung "herzustellen". Ist denn die für Gase deutlich unterscheidbar von anderen Verbindungen?

Stickstoff geht Mehrfachbindungen ein, Phosphor als Gas auch. Phosphor (s) aber nicht? Dennoch wurde ja schon gesagt: die Mehrfachbindung ist nicht signifikant für Gase. Oder habe ich das falsch verstanden?


Ich weiß einfach nicht mehr weiter und würde das gerne verstehen, weil es wichtig für die Klausur ist, die ich in einer Woche schreibe...
Ahrac ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2008, 12:34   #9   Druckbare Version zeigen
Ahrac Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.230
AW: Abhängigkeit von Aggregatzuständen

Gibt es wirklich niemanden, der mir weiter helfen kann?
Ahrac ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2008, 15:53   #10   Druckbare Version zeigen
Ahrac Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.230
AW: Abhängigkeit von Aggregatzuständen

Wenn ich meine Ansichten nach der Korrektur beweisen kann, wird mir niemand den Hals umdrehen Ich möchte also das hören, was den richtigen Vorstellungen entspricht
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