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Alt 22.04.2008, 21:44   #1   Druckbare Version zeigen
Chemiestudent86 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 5
späterer Job

Guten Tag,

ich weiß, dass dieses Thema nicht hier reinpasst, aber ich wusste nicht, wohin ich es besser schreiben soll... analytische chemie ist es jedenfalls nicht *g*

ich bin jetzt zwar erst im 2. Semester Chemie, aber mich interessieren ein paar Dinge bezüglich der späteren Berufslaufbahn.
Man merkt ja schon im Studium, dass sehr viel Wert darauf gelegt wird, dass man möglichst wenig Freizeit hat und sich nur noch auf das Studium konzentrieren soll. Das fängt spätestens bei uns im 4. Semester an, wo wir jeden Tag von 8 bis 18 Uhr Vorlesung, Seminare oder dann halt zum Schluss Praktika haben.
Ich frage mich aber, wie es später im Beruf aussieht. Ich habe schon davon gelesen, dass eine 50 Stunden-Woche in etwa so das Arbeitspensum eines Chemikers sein soll, was ich mir aber irgendwo nicht vorstellen kann. Ich will zumindest später halt nicht von morgens bis abends arbeiten und vom Tag her nichts mehr mitbekommen. Gibt es nur Berufsfelder in der höheren Chemie, die mit einem sehr hohen Arbeitspensum zurecht kommen?
Natürlich bleibt da der Beruf Lehrer, aber dann braucht man auch wieder ein Zweitfach.
Naja, vielleicht habe ich das Glück und es antworten mir hier Personen, die schon im Beruf sind und im besten Fall ihr Diplom oder noch viel besser einen Dr. besitzen.

MfG
Chemiestudent86 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2008, 21:58   #2   Druckbare Version zeigen
c60 Männlich
Mitglied
Beiträge: 154
AW: späterer Job

wer sagt denn, dass alle dr. chemiker in der "höheren chemie" tätig sind? bei meinem chemie Praktikum wurde ich von einem dr. chemiker betreut, der erzählte, er habe zwar als leiter des kontrolllabors schon noch mit chemie zu tun, aber mehr mit der verwaltung des personals etc. (papierzeugs eben)...

ihr habt jetzt noch nicht durchgehend von 8-18 uhr uni?
is ja mal gechillt.
__________________
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c60 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2008, 22:02   #3   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.861
AW: späterer Job

Zitat:
Zitat von Chemiestudent86 Beitrag anzeigen
Natürlich bleibt da der Beruf Lehrer
Noch einer, der glaubt, Lehrer arbeiteten weniger als der Durchschnitt der Bevölkerung...Lehrer arbeiten nicht nur, indem sie vor der Klasse stehen, sondern auch zuhause, wenn sie ihre Schulstunden vorbereiten und Schülerarbeiten korrigieren
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2008, 22:18   #4   Druckbare Version zeigen
Rosentod Männlich
Moderator
Beiträge: 9.244
AW: späterer Job

Bei den Chemikern wird es nicht anders sein als in jedem anderen Beruf. Wer hoch hinaus will, muss seine Zeit investieren. Wer mit Mittelmaß zufrieden ist (nichts gegen zu sagen, jeder hat andere Prioritäten), kommt im Schnitt mit weniger Arbeitszeit aus. Und 50 Stunden geht doch gut. Da kann man ja sogar das ganze Wochenende frei machen.
__________________
Lohnende Lektüre: die Kunst des Fragens (engl. Original: smart questions)
Rosentod ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2008, 22:57   #5   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: späterer Job

Zitat:
Zitat von Chemiestudent86 Beitrag anzeigen
Das fängt spätestens bei uns im 4. Semester an, wo wir jeden Tag von 8 bis 18 Uhr Vorlesung, Seminare oder dann halt zum Schluss Praktika haben.
Das mit 8 Uhr ist wohl in Jena noch aus DDR-Zeiten so drin, obwohl da fing es schon um 7 Uhr an..

Zitat:
Ich frage mich aber, wie es später im Beruf aussieht. Ich habe schon davon gelesen, dass eine 50 Stunden-Woche in etwa so das Arbeitspensum eines Chemikers sein soll, was ich mir aber irgendwo nicht vorstellen kann. Ich will zumindest später halt nicht von morgens bis abends arbeiten und vom Tag her nichts mehr mitbekommen. Gibt es nur Berufsfelder in der höheren Chemie, die mit einem sehr hohen Arbeitspensum zurecht kommen?
Was ist höhere Chemie?

Mo bis Fr 10 h pro Tag arbeiten ist doch normal. Und da bleibt auch abends und am Wochenende noch genug Zeit für Sport, Chillen etc.

In Deutschland wird immer noch viel durch Anwesenheit und Arbeitszeit definiert, was nicht heißt, dass immer soviel zu tun ist. Oft geht es einfach nur darum anwesend zu sein und zu repräsentieren.

Ich fand das Buch Gestatten: Elite von Julia Friedrichs hat da ganz interessante Einblicke gegeben, auch wenn jetzt natürlich nicht im Bereich Chemie.
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Alt 22.04.2008, 23:00   #6   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: späterer Job

Zitat:
Zitat von Pjotr Beitrag anzeigen
...
In Deutschland wird immer noch viel durch Anwesenheit und Arbeitszeit definiert, was nicht heißt, dass immer soviel zu tun ist. Oft geht es einfach nur darum anwesend zu sein und zu repräsentieren.

...
...überhaupt nicht nur in Deutschland - hübsch formuliert - die Zeit bringt das Geld, nicht die Leistung!
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Alt 26.04.2008, 19:55   #7   Druckbare Version zeigen
Chemiestudent86 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 5
AW: späterer Job

Dankeschön für die zahlreichen Antworten.

zu c60: nunja, ab dem 4. Semester sind zwar die Vorlesungen + Seminare nicht sooo viel, aber jeden Tag ist danach Praktikum in OC, bzw. AC bis 18 Uhr. Das ist schon n bissl zu tun. Natürlich auf freiwilliger Basis, aber man sollte, denk ich mal, die Zeit nutzen.


Pjotr: ich glaube nicht, dass es an der DDR liegt, ich habe auch von Freunden aus andere Unis gehört, dass sie ähnliche Stundenpläne, oder aber das Praktikum in den Semesterferien haben.

ricinus: Nunja, ich hatte natürlich auch einen Chemiker als Lehrer, der zudem ein Mathe Lehrer war. Und um ehrlich zu sein, er hat seine Klausuren an einem Tag korrigiert, hatte ansonsten aber im Prinzip jeden Tag nach Schulende frei. Er hatte seine Materialien, die er sich in einigen Jahren zusammengebastelt hat, gelegentlich erneuerte + editierte, aber viel mehr musste er nicht machen.


Ich finds im allgemeinen echt krass, dass einige Leute 10 Stunden als vollkommen normal empfinden. Also ich glaube ich werde dann wohl eher so das Mittelmaß repräsentieren, da ich nicht ganz dazu bereit bin jeden Tag sooo lange da zu sein.

Naja, ist noch zu früh, um über die Zukunft zu sprechen. Erst mal abwarten *ggg*

Ciao
Chemiestudent86 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.04.2008, 19:59   #8   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: späterer Job

Zitat:
Zitat von hw101 Beitrag anzeigen
...überhaupt nicht nur in Deutschland - hübsch formuliert - die Zeit bringt das Geld, nicht die Leistung!
Man kann durch 1 Minute Nachdenken mehr verdienen, als durch 8-10 Stunden hektische Betriebsamkeit!
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.04.2008, 20:45   #9   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: späterer Job

Es ist aber Betriebsamkeit gefragt.
- Egal, ob es Sinn macht, Hauptsache, es wird was getan...

Gruß,
Franz
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Gib einem Mann einen Fisch, und Du ernährst ihn für einen Tag.
Lehre ihn das Fischen, und Du ernährst ihn für sein ganzes Leben.

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

Stellt bitte Eure Fragen im Forum, nicht per PN oder Email an mich oder andere Moderatoren! Ich gucke nur ziemlich selten in meine PNs rein - kann also ein paar Tage dauern, bis ich ne neue Nachricht entdecke...

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FK ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 28.04.2008, 07:17   #10   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: späterer Job

Zitat:
Zitat von bm Beitrag anzeigen
Man kann durch 1 Minute Nachdenken mehr verdienen, als durch 8-10 Stunden hektische Betriebsamkeit!
Na hoffentlich nicht!
Lege ich Deine Erkenntnis z.B. auf die Damen und Herren des Nationalrates im Parlament, diverse Kammern, Gewerkschaften u.ä. 'Interessensvertretungen' um, sehe ich für die Zukunft unseren Staatshaushalt vorrangig neben anderen in ernster Gefahr!

Zitat:
Zitat von FK
Es ist aber Betriebsamkeit gefragt.
- Egal, ob es Sinn macht, Hauptsache, es wird was getan...
Leider wirst Du damit wohl recht haben...
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