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Alt 20.04.2008, 22:49   #1   Druckbare Version zeigen
sidney7  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 13
Frage zu Neodym Magneten schweben lassen ...

Hallo,

Ich habe eine Frage und zwar folgende, könnt ihr mir wohl sagen wie der Transrapid funktioniert, denn ich wollte mit mehreren Magneten ca. 4 Stück (Neodym 20x10x4mm, Zugkraft ca. 7 kg) einen leichten (aus Plastik bestehenden) Gegenstand zum schweben bringen, der aber nicht durch starke Berührung aus seiner Bahn fällt und ca. 1 - 1,5 cm über dem Magneten schwebt. Der Gegenstand sollte vom Magneten ab- und angezogen werden (meine Idee: 2 Magnete an den Kunstoff kleben und an der Seite Graphit (hörte Magnete stoßen Graphit ab) an einem gegenüberliegenden Gegenstand müssten dann wiederum 2 Magnete sein die das Graphit abstoßen um den Gegenstand schweben zu lassen an dem Gegenstand2 müsste dann ein Magnet anziehendes Material sein was die Magnete anzieht, um die beiden Gegenstände sicher in der Luft schweben zu lassen) hätte jemand eine Idee wie man dieses Projekt im kleinen Stil realiesieren könnte über viele Antworten würde ich mich sehr freuen.
sidney7 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2008, 07:46   #2   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Frage zu Neodym Magneten ,schweben lassen ...

Ich würde den ganzen Aufbau ändern und ein wenig LN2 oder ein noch kälteres 'Edelgas' besorgen...
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Alt 21.04.2008, 09:31   #3   Druckbare Version zeigen
rai69 Männlich
Mitglied
Beiträge: 341
AW: Frage zu Neodym Magneten ,schweben lassen ...

Hallo,

Zitat:
Zitat von sidney7 Beitrag anzeigen
...
(meine Idee: 2 Magnete an den Kunstoff kleben und an der Seite Graphit (hörte Magnete stoßen Graphit ab)...
außer bei hochfrequenten magn. Wechselfeldern (f > 1 GHz) gibt es keine WW von Magneten und Graphit - also bitte nochmal neu überdenken.

Gruß

Rainer
rai69 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2008, 11:14   #4   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Frage zu Neodym Magneten ,schweben lassen ...

Da wären zwei 'Bastelvarianten'...: http://www.levitron.de/anleitung.htm

...oder aufwändiger und teurer: http://de.wikipedia.org/wiki/Supraleiter
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Alt 21.04.2008, 21:38   #5   Druckbare Version zeigen
sidney7  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 13
AW: Frage zu Neodym Magneten schweben lassen ...

Der Kunststoff soll nur schweben und nicht durch starke Berührungen aus der Bahn geraten. Kann man dies nicht ohne irgendwelchen Kühlmitteln bewerkstelligen? Wenn jemand eine oder nartürlich mehere Ideen hat würde ich mich freuen wenn er sie mit teilen würde schon mal vielen Dank. Ich würde ganz gerne mit Neodym Magneten arbeiten weil ich schon 5 Stück gekauft habe
sidney7 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 22.04.2008, 00:59   #6   Druckbare Version zeigen
laborleiter Männlich
Moderator
Beiträge: 6.322
Blog-Einträge: 11
AW: Frage zu Neodym Magneten schweben lassen ...

wenn der "schwebende" magnet nicht durch rotation oder ständige regulation des magnetfeldes stabilisiert wird, wird er abgestossen und fällt dann seitlich runter oder er dreht sich um und klebt dann an der basis fest

grüßle
jan
__________________
Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse!
I won't sleep in the same bed with a woman who thinks I'm lazy! I'm going right downstairs, unfold the couch, unroll the sleeping ba- uh, goodnidght. - Homer J. Simpson
laborleiter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2008, 08:44   #7   Druckbare Version zeigen
rai69 Männlich
Mitglied
Beiträge: 341
AW: Frage zu Neodym Magneten schweben lassen ...

Hallo Sidney7,

auch wenn das jetzt sehr altväterlich/lehrerhaft klingt:
bitte beschäftige dich intensiver mit dem Thema Magnetismus, wenn du so ein Ding bauen willst.
Du wirfst alles durcheinander:
im ersten link von hw01 funktioniert das auf Grund der ins Messing induzierten Wirbelströme - und zwar genau so lange, bis sich die Wirbelströme auf Grund des ohmschen Widerstandes (und der Ummagnetisierungsverluste) in Wärme umgewandelt haben
im zweiten Link werden die Wirbelstrom-/Ummagnetisierungsverluste auf Grund der Supraleitung (bei tiefen Temperaturen) minimiert.

Metapher: Und nur weil ich mir ein Auto gekauft habe, kann ich damit noch lange nicht Rasen mähen...

Gruß

Rainer
rai69 ist offline   Mit Zitat antworten
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