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Alt 08.04.2008, 15:04   #1   Druckbare Version zeigen
Arriba  
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Beiträge: 1
Elektrolyse von Chlorid- und Bromidionen

Hi leutz,
ich stehe vor einem Sachverhalt, den ich nicht ganz begreife und hoffe, dass ihr mir hier helfen könnt. Danke im voraus.

Es stehen 2 Lösungen zur Verfügung, einmal 1 molare Chloridlösung und eine 0,1 molare Bromidlösung. mit diesen beiden Lösungen habe ich eine Elektrolyse durchgeführt. Zu beachten ist, dass ich Anode und Kathode (Graphit) bei beiden reingetan habe. Es entstanden demnach elementares Brom und Chlorgas, was man anhand kleiner Bläschen bzw. bei Brom durch die Geld/braunfärbung der Lösung erkennen konnte. Danach habe ich die Elektroden vom Spannungversorgungsgerät abgenommen und sie in einen Spannungsmesser reingesteckt. Was wir nun haben ist ja ein Galvanisches Element (Redoxpaare: Chloridionen/Chlor) und (Bromidionen/Brom). Aufgrund der Standardredoxpotenziale werden Bromidionen Elektronen ans Chlor abgeben und es entstehen Chloridionen und elementares Brom.

Nun aber soll ich erklären, wie dieser Elektronenfluss zustande kommt.
Bei Metallen ist das ja alles recht einfach. Z.B. Zinkelektrode in Zinklösung und Kupferelektrode in Kupferlösung. Zn hat eine größere Lösungstension als Cu und bildet in wässriger Lösung mehr Zinkionen als Cu. D.h., dass in der Zinkelektrode viele Elektronen zurückbleiben, wenn positive Zinkionen in die Lösung übergehen, es herrscht ein hoher Elektronendruck. Bei Cu ist das so, dass weniger Cu-ionen gebildet werden und in die Lösung überführt werden, also sind hier wenig Elektonen in der Cu-elektrode. Das bedeutet, dass die Elektronen von der Zinkelektrode zur Cu-elektrode rüberlaufen...vom Ort des höheren Elektronendrucks zum Ort des niedrigeren...das ist alles soweit klar bei Metallen.

Aber wie erklärt man das bei dem oben für Chlor und Brom beschriebenen Sachverhalt mit Einbeziehen der unterschiedlichen Konzentrationen?

Ich hoffe ihr könnt mir schnell helfen, da ich das schon morgen für die Schule wissen sollte.

gruß
Arriba
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