Allgemeine Chemie
Buchtipp
Verständliche Chemie
A. Arni
24.90 €

Buchcover

Anzeige
Stichwortwolke
forum

Zurück   ChemieOnline Forum > Naturwissenschaften > Chemie > Allgemeine Chemie

Hinweise

Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

Anzeige

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 10.02.2008, 15:29   #1   Druckbare Version zeigen
Sonik1  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 31
Reaktionsgeschwindigkeit

Also hallo erstmal

Ich hab da mal ne kleine frage, unzwar haben wir letztens ein Experiment zur Reaktionsgeschwindigkeit in der Schule gemacht. Dabei haben wir einmal die Geschwindigkeit in Abhängigkeit von der Temperatur und einmal in Abhängigkeit von der Konzentration gemessen.

Wir haben uns also dann eine Thiosulfat-Lösung hergestellt und mit Hydronium-Ionen versetzt. Das gemisch haben wir dann auf ein Blatt gestellt, wo wir ein Kreuz draufgemalt whaben und dann haben wir immer die Zeit gemessen, bis wir das Kreuz nicht mehr sehen konnten, da sich ja bei der Reaktion Schwefel bildet. .

1. Frage ist nun, ob die Abhängigkeit von der Temperatur sich hier auch nach dem RGT-Gesetz verhält oder ob das hier irgendwie anders abläuft z.B. das ab einer bestimmten Temperatur die Geschwindigkeit nicht mehr steigt sondern fast schon Konstant bleibt. .wäre dann aber doch nur bei einer sehr hohen Temperatur oder?

2. Frage: Inwiefern ist der Kehrwert der Gemessen zeit ein Maß für die Reaktionsgeschwindigkeit?

ist der Kehrwert vieleicht ein Maß für die Geschwindigkeit, weil die Geschwindigkeit sich aus dem kehrwert (wäre ja 1/t) bestimmen lässt?. .weil die Konzentration bleibt ja immer gleich (Konstant), in dem fall 1 und man rechnet diese einfach immer durch die Zeit und erhält die Geschwindigkeit, weil ja die Formel v = c/t ist

Naja hoffe mir kann jemand helfen und bedanke mich auch schonmal im voraus
Sonik1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2008, 15:34   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Reaktionsgeschwindigkeit

http://de.wikipedia.org/wiki/RGT-Regel

Die RGT-Regel gilt eher für physiologische Systeme.

Welche Messwerte habt Ihr denn erhalten?
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2008, 16:37   #3   Druckbare Version zeigen
Sonik1  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 31
AW: Reaktionsgeschwindigkeit

T in °C > t in s

30 > 59,6

40 > 36,1

50 > 36,7

c (V S2O32-) > t in s

50 > 41

40 > 52,5

30 > 64

20 > 84

wie gesagt bei der Temeperatur ist der eine Messert bissl komisch, weil ich ja eigentlich davon ausgegangen bin, das mit steigender Temperatur sich die geschwindigkeit erhöht und nicht schon bei solchen Temperaturen konstant bleibt oder irre ich mich?

Die Messerte zur Konzentration sind ja eigentlich relatvi realistisch, hoff ich doch zumindestens mal, das prolblem bei solch einem Experiment ist halt die große subjektivität und es können sich leicht Fehler einschleichen

weiterhin bleibt auch imemrnoch die Frage mit dem Kehrwert und ob meine Begründung da im großen und ganzen stimmt oder ob jemand da nen Verbesserungsvorschlag hat bzw. meine Begründung falsch ist. .

mfg
Sonik1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2008, 16:47   #4   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Reaktionsgeschwindigkeit

Nr. 2 sieht vernünftig aus, 1 nicht.
Angehängte Dateien
Dateityp: xls Book2.xls (17,5 KB, 7x aufgerufen)
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2008, 17:04   #5   Druckbare Version zeigen
Jörn Henning Männlich
Mitglied
Beiträge: 277
AW: Reaktionsgeschwindigkeit

Ad 2:
Zitat:
ist der Kehrwert vieleicht ein Maß für die Geschwindigkeit, weil die Geschwindigkeit sich aus dem kehrwert (wäre ja 1/t) bestimmen lässt?.
Das klingt in meinen Ohren wie eine Tautologie , aber...
Zitat:
weil die Konzentration bleibt ja immer gleich (Konstant), in dem fall 1 und man rechnet diese einfach immer durch die Zeit und erhält die Geschwindigkeit, weil ja die Formel v = c/t ist
... klingt plausibel und so ist es auch, denn innerhalb der Versuchsreihe ist die Konzentration konstant, da die Zeit immer gerade so lange gemessen wurde, bis das Kreuz aufgrund der Trübung verschwunden ist. Die Zeit, die gebraucht wird, um diese Konzentration zu erreichen, ist dann gerade umgekehrt proportional zur Reaktionsgeschwindigkeit, d. h. ihr Reziprokes kann als Maß der Reaktionsgeschwindigkeit herhalten (Prinzip der Methode der Anfangsgeschwindigkeit).
__________________
Ich aber soll zum Meißel mich erniedern, wo ich der Künstler könnte sein?
Jörn Henning ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2008, 20:11   #6   Druckbare Version zeigen
Sonik1  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 31
AW: Reaktionsgeschwindigkeit

Zitat:
Zitat von Jörn Henning Beitrag anzeigen
Die Zeit, die gebraucht wird, um diese Konzentration zu erreichen, ist dann gerade umgekehrt proportional zur Reaktionsgeschwindigkeit, d. h. ihr Reziprokes kann als Maß der Reaktionsgeschwindigkeit herhalten (Prinzip der Methode der Anfangsgeschwindigkeit).
könntest du oder jmd. anders mir vieleicht nochmal den teil deiner Antwort erklären? versteh das nicht so ganz, außerdem müsste doch in meiner Überlegung ein kleiner Denkfehler sein oder?. .weil die Konzentration ist ja nur bei der Temperaturabhängigkeit gleich und nicht bei der Konzentratonsabhängigkeit, was bildet dort die Konstante mit der man auf die Geschwindigkeit kommen kann?

p.s. schonmal thx an alle vorrangegangen antworten
Sonik1 ist offline   Mit Zitat antworten
Anzeige
Alt 11.02.2008, 14:59   #7   Druckbare Version zeigen
Jörn Henning Männlich
Mitglied
Beiträge: 277
AW: Reaktionsgeschwindigkeit

Zitat:
weil die Konzentration ist ja nur bei der Temperaturabhängigkeit gleich und nicht bei der Konzentratonsabhängigkeit
Gemeint ist ja auch die Konzentration des gebildeten Schwefels. Wenn ihr den Versuch immer gerade so lange durchführt, bis sich so viel Schwefel gebildet hat, dass das Kreuz nicht mehr sichtbar ist, lasst ihr die Reaktion bspw. immer gerade so lange laufen, bis aus ihr ein Mol Schwefel hervorgegangen sind. In einem Versuch dauert es z. B. eine Minute, im anderen zwei Minuten, bis dieses eine Mol Schwefel gebildet wurde. Je länger es bei einer Reaktion dauert, diese immer gleiche Menge Schwefel zu bilden, desto geringer muss dort die Reaktionsgeschwindigkeit gewesen sein. Innerhalb der Versuchsreihe ist also die Konzentration des gebildeten Schwefels immer (etwa) dieselbe, sodass die Reaktionsgeschwindigkeit direkt aus der gemessenen Zeit hervorgeht.
__________________
Ich aber soll zum Meißel mich erniedern, wo ich der Künstler könnte sein?
Jörn Henning ist offline   Mit Zitat antworten
Anzeige


Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Reaktionsgeschwindigkeit Suleo Physikalische Chemie 1 27.03.2010 13:54
Reaktionsgeschwindigkeit odem Physikalische Chemie 0 26.11.2008 13:52
Reaktionsgeschwindigkeit 01Detlef Allgemeine Chemie 7 29.01.2007 15:41
Reaktionsgeschwindigkeit lillylein Schwerpunktforum: Stöchiometrie und Redoxgleichungen 0 01.01.2007 20:57
Reaktionsgeschwindigkeit Ugrum Allgemeine Chemie 1 20.12.2006 20:51


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 23:46 Uhr.



Anzeige