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Alt 16.01.2008, 14:19   #1   Druckbare Version zeigen
tini07 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 59
Verdünnungs- und Kalibrierstrategie

Hallo ihr lieben,


ich bin echt kurz vor dem Verzweifeln. Ich habe in zwei Wochen praktische Prüfung und Schwerpunkt der Prüfung werden Verdünnungs- und kalibrierstrategien sein. Könnt ihr mir da weiter helfen. ich komme da nicht zurecht mit. Also ich bekomme ja dann eine probe wo ich den gehalt vom Stoff x bestimmen muss. Dann muss ich ja eine Stammlösung ansetzen und Standard die ich dann nacheinander messe. Wie gehe ich da am besten vor mit dem verdünnen und dem hin und her rechnen? wäre super wenn ihr mir da weiter helfen könnt.


lg tini07
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Alt 16.01.2008, 17:28   #2   Druckbare Version zeigen
Katrin Steiner weiblich 
Mitglied
Beiträge: 37
AW: Verdünnungs- und Kalibrierstrategie

Hallo,

du solltest vielleicht wenigstens kurz erwähnen, wie du misst. UV?
Für UV und eine günstige Strategie müsstest du dann z.Bsp. Dinge wie die spezifische Absorption ungefähr wissen, damit du nicht Standards anmischt, die allesamt mit ihrer gemessenen UV-absortption über den quantfizierbaren Bereich hinausschießen.
Richtigerweise verdünnt man dann alle Standards aus der Stammlösung, um den relativen Fehler gering zu halten.
Im Praktikum an der UNI müssen die Studenten Theophyllin per UV quantifizieren. Stammlösung 150mg/L hat sich bewährt. (Hier auch aufpassen, dass du Stoff-Einwaagen nimmst, die die Genauigkeit der Waage überhaupt zulässt! 150mg/L stellst du sicher genauer her als 1,5mg/10mL)
Unsere 150mg/mL-Stammlösung verdünnen wir dann wie folgt: 1mL ad 50mL (3µg/mL), 2mL ad 50mL (6µg/mL), 3mL ad 50mL (9µg/mL) usw.
Die 1ml, 2mL, 3mL etc. werden natürlich jeweils mit Vollpipette abgemessen. Auch hier gilt, wenn möglich 3mL-Vollpipette statt 3x1mL-Vollpipette (wegen dem relativen Fehler).

Na gut, musst du dich mal genauer äußern,was ihr da wie überhaupt nachweisen sollt...

LG Kat

P.S. Die Rechnerei kann dir keiner abnehmen, Rechnen solltest du schon können
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