Allgemeine Chemie
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Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

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Alt 15.01.2008, 13:44   #1   Druckbare Version zeigen
pippo Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 66
elektropositiv

könnte mir vielleicht jemand kurz den Begriff erklären, bzw. wann ein Element elektropositiv ist?
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Alt 15.01.2008, 14:16   #2   Druckbare Version zeigen
Noctum Männlich
Mitglied
Beiträge: 930
AW: elektropositiv

Man bezeichnet die Elemente als "elektropositiv", welche nur eine geringe Elektronigativität aufweisen.

Elektronegativität
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Alt 16.01.2008, 09:22   #3   Druckbare Version zeigen
pippo Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 66
AW: elektropositiv

und ab wann spricht man von geringer elektronegativität? Da müsst es doch nen grenzwert geben
pippo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2008, 10:16   #4   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.862
AW: elektropositiv

Zitat:
Zitat von pippo Beitrag anzeigen
und ab wann spricht man von geringer elektronegativität? Da müsst es doch nen grenzwert geben
Es gibt noch nicht mal eine einheitliche und "verbindliche" EN Skala...
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Alt 09.02.2009, 17:40   #5   Druckbare Version zeigen
Duffi Männlich
Mitglied
Beiträge: 23
AW: elektropositiv

Wie sieht es aus zwischen Mg2+ und NH4+ welches von beiden ist Elektropositiver?

Man sagt ja das Na ist Elektropositiver als Li und setzt sich so weiter fort nach unten. In der Periode geht das von rechts nach links also ist Na elektropositiver als Al

Demnach würde ich eigentlich sagen das Mg2+ elektropositiver als NH4+ ist oder irre ich mich da, spielt da vielleicht die H-Brückenbindung beim NH4 eine Rolle?
Weil in einer Lösung von der Aufgabe würde das das Salz NH4MgPO4*6H2O benannt und da das Elektropositivere Kation zuerst erwähnt wird, verwundert mich das was weil ich dachte Mg ist elektropositiver.
Die Lsöung ist von einem Arbeitsblatt des Dozenten und nicht aus dem Buch vielleicht ist es auch ein Fehler.

Daher die Frage an euch was ist Elektropositiver Mg+ oder NH4+
Duffi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2009, 18:29   #6   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.862
AW: elektropositiv

NH4+ ist ja kein Element, dem kann man keine (sinnvolle) Elektronegativität zuordnen.
Die Reihenfolge in der Formel NH4MgPO4 spielt eigentlich keine Rolle. Wenn jemand MgNH4PO4 schreibt, kann man das nicht falsch machen. Beide Formeln drücken ja die korrekte Zusammensetzung der Verbindung aus; der Rest ist Konvention.
In alten Chemiebüchern findet man z.B. auch ClNa statt NaCl oder Br2Mg statt MgBr2...

lg
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Alt 10.02.2009, 01:03   #7   Druckbare Version zeigen
Duffi Männlich
Mitglied
Beiträge: 23
AW: elektropositiv

Danke für deinen Beitrag ricinus

Was die Zusammensetzung angeht hast du vollkommen recht da spielt es keine Rolle, aber es gibt ja auch Regeln wie ein im kompliziertenfall ein Komplex benannt wird. Und davon kenne ich die Grundlagen nicht mehr und darauf wollte der Dozent nicht mehr eingehen.
Er hat dazu nur erwähnt das das Kation vor dem Anion benannt wird demnach wäre mitlerweile ClNa als NaCl falsch auch wenn das nach frühere Konvention Ok wäre, wie du geschrieben hast.

Weiterhin sagte er das das Elektropositivere Kation vor dem nicht so Elektropositiven Kation kommt und dann das Anion.

Und bei NH4+ als Verbindung eine Sinnvolle EN zuzuordnen hat mir auch probleme bereitet daher die Frage nun ob man das vielleicht noch an einem anderen Kriterium festlegen kann. Weil das sollte ja irgendwie festgelegt sein vorallen da es ja nochviel schlimmere Komplexe gibt. Die eine bestimmte bennung haben.

PS: Ich weiss ob MgNH4PO4 oder NHMg4PO4 beides als richtig angesehen wird aber wenn ich ClNa schreiben würde anstatt NaCl würden die das wohl bestimmt nicht als richtig anerkennen.
Daher die Frage wie bestimmt man an einer verbindung wie elektropossitive die ist. Bei elementen ist das klar!
Duffi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2009, 20:57   #8   Druckbare Version zeigen
Duffi Männlich
Mitglied
Beiträge: 23
AW: elektropositiv

Die Konvention besagt das das Elektropositiver zu erst benannt wird.
NH4MgPO4*6H2O
Nur wie kann man bei einer Verbindung von NH4 ermitteln/ erkennen ob diese nun Elektropositiver als eine andere verbindung oder Element ist.

Bei elementen ist das klar mit Hilfe der EN-Werte aus dem PSE!

Nur hat einer eine Ahnung was man bei einer Verbindung zurate ziehen kann, bei einer mittelwertsbildung der EN Werte der beteiligten Atome wäre das nicht richtig!
Duffi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2009, 21:33   #9   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.862
AW: elektropositiv

Wenn dein Dozent auf solchen Sachen rumreitet, dann ist das Korinthenkackerei, keine Chemie...
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Alt 13.08.2009, 00:19   #10   Druckbare Version zeigen
Nellse  
Mitglied
Beiträge: 2
AW: elektropositiv

Ich häng mich hier mal frech dran, weil ich grad an einer Aufgabe aus einer Probeklausur hänge, wo ich überhaupt nichts mit anfangen kann.

"Nennen Sie jeweils 2 bei Raumtemperatur gasförmige und flüssige Elemente

elektropositiv:

elektronegativ:
"

Mit den Flüssigkeiten steh ich auf dem Schlauch. Gibts bei Raumtemperatur überhaupt mehr flüssige Elemente als Brom und Quecksilber? Und ist Quecksilber elektropositiv oder negativ? Anscheinend will mein Prof ja keinen Vergleich (positiver als...) sondern ne Festlegung auf das eine oder andere. Eher positiv, oder?
Und bei Gasen gibts als elektropositiv auch nur den Wasserstoff, aber ist der überhaupt noch positiv?
Fragen über Fragen, blöde Aufgabe
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Alt 13.08.2009, 09:19   #11   Druckbare Version zeigen
Tino71 Männlich
Moderator
Beiträge: 6.935
Blog-Einträge: 41
AW: elektropositiv

Zitat:
Zitat von Nellse Beitrag anzeigen
Gibts bei Raumtemperatur überhaupt mehr flüssige Elemente als Brom und Quecksilber?
Nein. Gibts nicht.
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Vor dem Gesetz sind alle Katzen grau
Tino71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2009, 11:07   #12   Druckbare Version zeigen
Spektro Männlich
Mitglied
Beiträge: 952
AW: elektropositiv

Zitat:
Zitat von Tino71 Beitrag anzeigen
Nein. Gibts nicht.
[Klugscheissmodusein]

Jetzt im Sommer könnte man evtl noch Gallium dazu nehmen (29,8°C).

[Klugscheissmodusaus]



Zum Thema elektropositiv/negativ: Schon mal Metalle gesehen die Elektronen aufnehmen? Ich wüsste keine Verbindung von Hg mit negativer Ox-Stufe, also würde ich das eindeutig als Elektropositiv einordnen.
Spektro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2009, 11:20   #13   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 13.694
AW: elektropositiv

Zitat:
Zitat von Spektro Beitrag anzeigen
[Klugscheissmodusein]

Jetzt im Sommer könnte man evtl noch Gallium dazu nehmen (29,8°C).

[Klugscheissmodusaus]



Zum Thema elektropositiv/negativ: Schon mal Metalle gesehen die Elektronen aufnehmen? Ich wüsste keine Verbindung von Hg mit negativer Ox-Stufe, also würde ich das eindeutig als Elektropositiv einordnen.
Caesium wuerde da auch noch rein passen.
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Vena lausa moris pax drux bis totis
Nobby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2009, 13:56   #14   Druckbare Version zeigen
Tino71 Männlich
Moderator
Beiträge: 6.935
Blog-Einträge: 41
AW: elektropositiv

Zitat:
Zitat von Spektro Beitrag anzeigen
Zum Thema elektropositiv/negativ: Schon mal Metalle gesehen die Elektronen aufnehmen? Ich wüsste keine Verbindung von Hg mit negativer Ox-Stufe, also würde ich das eindeutig als Elektropositiv einordnen.
NaSn, Cs4Pb9, KTl, Li3Hg, KHg2, CsAu, Cs2Pt, ...
alles entweder knalleionische Verbindungen oder Verbindungen mit sehr, sehr polarer Bindung. Hg und Au haben Elektronenaffinitäten, die in etwa vergleichbar sind mit denen von S/P/Se & Co.
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