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Alt 13.01.2008, 17:45   #1   Druckbare Version zeigen
promethium  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 17
Forschungsarbeit: Rostbeschleunigung!

Tag...

Habe in der Schule gerade eine Forschungsarbeit, mit folgender Themenstellung:


Thema: Wie stark kann man den natuerlichen Rostprozess beschleunigen?
1) Der Steckbrief von Eisen
2) Was ist Rost?
3) Durch welche natuerlichen Einfluesse rostet Eisen?
4) Wie kann man den natuerlichen Rostprozess stoppen?
5) Experiment: Mit welchem Methoden/Stoffen kann man Eisen am staerksten rosten lassen? (Experiment: Eisen mit verschiedenen Methoden/Stoffen zum Rosten bringen)


Es geht also um die Beschleunigung von Rost, will untersuchen mit welchen Methoden/Chemikalien man Eisen am stärksten und schnellsten rosten lassen kann.

Ich würde eigentlich nur von euch gerne wisse, mit welchen Methoden ich den 5. Punkt behandeln kann. Zur Verfügung steht mir ein Chemie-Saal der Schule, mit allen Chemiekalien die man in den Unterricht einbinden kann.

liebe grüße
promethium ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2008, 18:25   #2   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.540
AW: Forschungsarbeit: Rostbescheunligung!

Welche "natürlichen Faktoren" (Aufgabe 3) spielen denn eine Rolle beim Rosten? Dann kommst Du doch Ideen für mögliche andere Faktoren.

Gruß,
Zara
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Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
zarathustra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2008, 18:29   #3   Druckbare Version zeigen
promethium  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 17
AW: Forschungsarbeit: Rostbescheunligung!

durch feuchtigkeit mit sauerstoff würd ich mal sagen ;-)

brauch vorschläge wie ich ein eisenstück in kürzester zeit zum rosten bringen kann, durch chemikalien etc. (muss aber in der schule machbar sein)

liebe grüße
promethium ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2008, 18:50   #4   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Forschungsarbeit: Rostbescheunligung!

Chlorid geht gut; Säuren helfen auch -> am besten gehts mit etwas HCl.

Gruß,
Franz
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Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

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Alt 13.01.2008, 18:56   #5   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.540
AW: Forschungsarbeit: Rostbescheunligung!

Zitat:
Zitat von promethium Beitrag anzeigen
durch feuchtigkeit mit sauerstoff würd ich mal sagen ;-)

brauch vorschläge wie ich ein eisenstück in kürzester zeit zum rosten bringen kann, durch chemikalien etc. (muss aber in der schule machbar sein)
Das sind auch die zwei wesentlichen Faktoren.
Was man noch unterschen könne, neben pH-Veränderungen und Chlorid-Ionen, wäre z.B. die Temperatur. Oder die sieht es aus, wenn man statt Luft reinen Sauerstoff verwendet? Wie sieht es mit der Partikelgröße des Eisens aus? - Man kann ja ein massives Eisenstück mit Eisenwolle und Eisenpulver vergleichen, was würdest Du da erwarten?
__________________
Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
zarathustra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2008, 19:00   #6   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Forschungsarbeit: Rostbescheunligung!

Vorschlag:
Uhrglas mit konz. HCl füllen, Eisen danebenlegen und eine Glasglocke darüberstülpen.
Alternativ einen Exsikkator nehmen.

Gruß,
Franz
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Alt 13.01.2008, 19:21   #7   Druckbare Version zeigen
promethium  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 17
AW: Forschungsarbeit: Rostbescheunligung!

also danke für die antworten!

@ zarathustra
wir gehen von einem normalen stück eisen aus, dass man im baumarkt kaufen kann
eisenwolle werde ich nicht behandeln

also vorschläge bis jetzt, um eisen am schnellsten zum rosten zu bringen:
*) Chlorid
*) Säuren (HCl)
*) eventuell Temperatur des Eisens verändern


liebe grüße
promethium ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 13.01.2008, 19:30   #8   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Forschungsarbeit: Rostbescheunligung!

Versuche doch einmal Eisen als Anode und Kupfer als Kathode in schwach angesäuerter(mit einigen Tropfen H2SO4)wässrig Lösung. Gibt eine schwarze magnetische Suspension...
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Alt 13.01.2008, 19:58   #9   Druckbare Version zeigen
Tino71 Männlich
Moderator
Beiträge: 6.935
Blog-Einträge: 41
AW: Forschungsarbeit: Rostbescheunligung!

Welche Stromdichte? Weißt Du da was drüber? Fände ich mal interessant, nachzusehen, ob da ne schöne intermetallische Phase entsteht. *bastel*
__________________
Vor dem Gesetz sind alle Katzen grau
Tino71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2008, 20:02   #10   Druckbare Version zeigen
promethium  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 17
AW: Forschungsarbeit: Rostbescheunligung!

wie würd es eigentlich mit einer iodlösung aussehen?

liebe grüße
promethium ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2008, 13:01   #11   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Forschungsarbeit: Rostbescheunligung!

Zitat:
Zitat von Tino71 Beitrag anzeigen
Welche Stromdichte? Weißt Du da was drüber? Fände ich mal interessant, nachzusehen, ob da ne schöne intermetallische Phase entsteht. *bastel*
Ja, allerdings nur praktischer Natur. Hatte gut zwei Liter davon, kann man im Wärmeschrank problemlos zur einer sehr sirupösen, tief schwarzen homogenen Masse eindunsten und mit einem Magneten an den Behälterwänden hochziehen.

Netzteil hierfür(Marke Eigenbau)war für die ca 6kg Schwarzblechabfälle ausgelegt. Der umlaufende Kupferrahmen im Plastikbott hatte eine Seitenlänge von ca 30cm...

Ich werde einmal kramen...(der Pott steht heute noch mit den Eisenresten da, allerdings nun in der Farbe rot ) dafür ernte ich am Rande heute noch regelmäßig eine schöne dicke blau gefärbte Kristallschicht für Reduktionszwecke ;-).
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Alt 14.01.2008, 13:55   #12   Druckbare Version zeigen
Tino71 Männlich
Moderator
Beiträge: 6.935
Blog-Einträge: 41
AW: Forschungsarbeit: Rostbescheunligung!

Aaaah-ja. Ok! Das ist ja mal ne schöne angewandte Alchemie, mein Herr!
__________________
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Tino71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2008, 22:46   #13   Druckbare Version zeigen
promethium  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 17
AW: Forschungsarbeit: Rostbescheunligung!

Hallo Leute, danke für eure Tipps, hat mir wirklich sehr weitergeholfen.

Ich hätte noch eine Bitte... und zwar bräuchte ich bis morgen Rezepte, Mengen, Konzentrationsangaben für die Versuche.

Hatte mir vorgestellt dass ich 3 gleiche Eisenstücke mit unterschiedlichen Chemikalien rosten lasse... leider habe ich keinen Plan von den Rezepten, Mengen oder Konzentrationsangaben, würde diese aber dringend benötigen.. kennt sich da jemand aus, oder kann mir jemand etwas empfehlen? so ausführlich es geht bitte :-)

liebe grüße
promethium ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2008, 23:07   #14   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Forschungsarbeit: Rostbeschleunigung!

Dann machst Du einmal die Sache mit der konz. Salzsäure (irgendwas über 30%, am besten eine, die raucht).
Einmal nimmst Du ne Kochsalzlösung, von mir aus 10proz. Damit musst Du das Eisen aber dünn einreiben.
Dann kannst Du als Vergleich dest. Wasser nehmen und das Eisen damit einreiben...

Wenn Du mehrere große Gefäße oder mehrere Exsikkatoren hast, kannst Du in einem den Verscuh mit HCl machen, in den anderen stellst Du nur ein Schälchen mit Wasser und in den dritten stellst Du auch Wasser, reibst das Eisen aber mit einer Salzlösung ein.
Statt Kochsalz geht auch Magnesiumchlorid, das hat den Vorteil, dass es immer feucht bleibt.

Gruß,
Franz
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Alt 15.01.2008, 14:51   #15   Druckbare Version zeigen
promethium  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 17
AW: Forschungsarbeit: Rostbeschleunigung!

Also würde das ganze wie folgt aussehen:

Praktischer Teil der Forschungsarbeit

Versuch 1
Eisenstück in einem Exsikkator
Eisen mit konzentrierter Salzsäure (über 30%, rauchend)

Versuch 2
Eisenstück in einem Exsikkator
Eisen mit einer Kochsalzlösung (10%, Eisen damit dünn einreiben) oder alternativ Magnesiumchlorid

Versuch 3
Eisenstück in einem Exsikkator
Eisen mit destiliertem Wasser (dünn einreiben)



Gibts noch Alternativen?
Liebe Grüße
promethium ist offline   Mit Zitat antworten
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