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Alt 13.01.2008, 11:47   #1   Druckbare Version zeigen
kris1989 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 13
Berechnung der molaren Reaktionsenthalpie

Hallo,

und zwar habe ich ein Problem mit dieser Aufgabe:

Sie lautet: Berechnen Sie die molare Reaktionenthalpie.
geg.: m (FeS)= 2,7
V( Wasser)= 200ml
delta T = 3,3 K
cp = 4,19 Kj durch kg * K

Die Formel zur Berechnung lautet: {\Delta}RHm = - cp * m (Wasser) * {\Delta } T geteilt durch n

Ich habe mir überlegt das m (wasser) = 0,2 kg sein muss. Aber was muss ich denn für n einsetzten??

Kann mir da jemand helfen?
kris1989 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2008, 12:00   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Berechnung der molaren Reaktionenthalpie

n ist die Stoffmenge FeS die beim Versuch entstanden ist. Es soll ja berechnent werden, wieviel Wärme pro mol freigesetzt wird; daher musst du die ermittelte Wärmemenge noch durch n teilen (um auf eine molare Grösse zu kommen).

lg
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2008, 19:32   #3   Druckbare Version zeigen
Isi0412 weiblich 
Mitglied
Beiträge: 4
AW: Berechnung der molaren Reaktionenthalpie

Hallo,
ich habe auch ein Problem mit der folgenden Aufgabe...

"Berechnen Sie die molare Reaktionsenthalpie aus der molaren Reaktionsenergie bzw. umgekehrt zu geg. chem. Reaktion:
a) HCl+NH3 --> NH4Cl
∆RU = 180,64 kJ/mol
b) C6H6 ---> 3C2H2
∆RHm = 631,1 kJ/mol"

So, und ∆RU = ∆RHm + Wm
heißt das jetzt für a, dass ∆RHm = 180,64 sind, weil Wm nicht berücksichtigt werden müssen, weil ∆RVm = 0 ist?

und bei b....wie kann ich das berechnen, wenn ich keinen Druck habe und muss ich ∆RVm = 0 oder das für die Gase ∆RVm = 22,4 l/mol nehmen?

ich seh, da jetzt irgendwie nicht mehr durch...
Isi
Isi0412 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2008, 20:26   #4   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Berechnung der molaren Reaktionenthalpie

Hallo und willkommen,

deltaH=deltaU+p*deltaV, daraus folgt
deltaH=deltaU+delta_n*RT

Zur Berechnung von delta_n musst du dann nur schauen, wieviel mol gasförmiger Stoffe bei der Reaktion entstehen bzw verbraucht werden und dann einsetzen.

Für deine erste Reaktion ist delta_n=0-1-1=-2 mol (Ammoniumchlorid fest, HCl und Ammoniak gasförmig)
Für die zweite Reaktion ist delta_n=3-1=2mol (alle Produkte & Edukte gasförmig)

lg
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ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2008, 20:44   #5   Druckbare Version zeigen
Isi0412 weiblich 
Mitglied
Beiträge: 4
AW: Berechnung der molaren Reaktionenthalpie

ist RT die Gaskonstante ...also dieses 22,4
Und wieso ist deltaH auf einmal gleich deltaU+ deltan*RT
also wieso ist Wm also die molare Volumenarbeit einfach n * RT??

Heißt das für meine Aufgabe jetzt, dass bei
a)deltaH = 180,64+ (-2*22,4) = 135,84 rauskommt
und für b) deltaU= 631,7-2*22,4 = 586,9 rauskommt??
Isi0412 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2008, 21:19   #6   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Berechnung der molaren Reaktionenthalpie

RT ist das Produkt aus Gaskonstante R und absoluter Temperatur T. Die Gaskonstante hat den Wert 8.314 JK-1mol-1 und nicht 22.4. Du verwechselst hier mit dem molaren Volumen eines Gases bei Normbedingungen, dieses ist gleich 22.4 lmol-1.

Warum p*deltaV gleich delta_n*RT ist, ergibt sich aus dem idealen Gasgesetz :

p*deltaV=delta(nRT), bei konstantem T :
p*deltaV=delta_n*R*T

lg

Und vergiss bei deinen Rechnungen bitte die Einheiten nicht...
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Alt 17.01.2008, 16:57   #7   Druckbare Version zeigen
Isi0412 weiblich 
Mitglied
Beiträge: 4
AW: Berechnung der molaren Reaktionenthalpie

bedeutet das jetzt, dass für
a) deltaH = 180,64-2*8,3143*10^-3*273,15 = 176,10 kJ * mol^-1 ist
und für
b) deltaU= 631,7-2*8,83143*10^-3*273,15 = 627,16 kJ * mol^-1 ist??

(bei Normbedingungen)
Isi0412 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2008, 17:29   #8   Druckbare Version zeigen
Isi0412 weiblich 
Mitglied
Beiträge: 4
AW: Berechnung der molaren Reaktionenthalpie

mein problem ist jetzt, dass wenn ich es so rechne wie es quasi in meinem ch-hefter steht, dann bekomme ich was ganz anderes raus...
a) deltaH=deltaU+p*deltaVm
deltaH=180,64+101325*-2*22,4=-326,72
b)deltaU=631,7-101325*2*22,4=-3907,66

jetzt weiß ich nicht was richtig ist?
Isi0412 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2008, 19:42   #9   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Berechnung der molaren Reaktionsenthalpie

Da ist ein Problem mit den Einheiten !
Wenn ich deine letzten Gleichungen richtig interpretiere, stellt die Zahl
"101325" den Normaldruck in Pa dar. Die 22.4 sind das molare Volumen eines Gases in lmol-1. Wenn du es auf diese Weise rechnen willst, musst du aber dann das Volumen in m3mol-1 angeben. Dann wird aus p*deltaV eine Arbeit in J. Dann nochmal multiplizieren mit 10-3 wenn du's in kJ haben möchtest.

lg
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