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Alt 09.01.2008, 01:30   #1   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
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Kann die Plattentektonik pausieren?

Zwei amerikanische Forscher stellen in der aktuellen Ausgabe von Science eine sehr bemerkenswerte Theorie vor: Ihrer Meinung nach ist die Kontinentalverschiebung, die Bewegung der Erdplatten relativ zueinander, vor etwa 1,5 Milliarden Jahren zum Stillstand gekommen – und nach Ansicht der Forscher wird sie es wieder tun, in etwa 350 Millionen Jahren.
Das widerspricht dem bisherigen Konsens, dass Plattentektonik im Großen und Ganzen kontinuierlich abläuft. Wie Paul Silver und Mark Behn vom Carnegie Institute in Washington darlegen, ist diese Annahme jedoch in allerhöchstem Maße unplausibel.
Das zentrale Element der Kontinentalverschiebung ist die Subduktion, also das Abtauchen von Ozeanboden in den Erdmantel. Die Erdkruste besteht aus zwei grundlegenden Krustentypen: Ozeanischer und kontinentaler Kruste. Ozeanische Kruste hat eine deutlich höhere Dichte als Kontinentale Kruste. Wenn also im Rahmen der Kontinentalverschiebung ein Kontinent und eine ozeanische Platte miteinander kollidieren, wird der Meeresboden praktisch überfahren und taucht ins Erdinnere ab. Das bezeichnet man als Subduktionszonen, dort wird Ozeanboden vernichtet. Das Gegenstück sind die mittelozeanischen Rücken, an denen kontinuierlich neuer Meeresboden entsteht. Zwischen allen Kontinenten, die durch Ozeane getrennt sind, liegen Mittelozeansche Rücken. Und je mehr Subduktionszonen und Rücken es gibt, desto intensiver ist das plattentektonische geschehen.
Animationen der Kontinentalverschiebung kann man sich hier ansehen.
Auf der heutigen Erde sind die Kontinente weit verstreut, und es gibt haufenweise Rücken und Subduktionszonen, letztere besonders im Pazifik. Dort sind sie für die transkontinentale Vulkankette verantwortlich, die man of auch als Pazifischen Feuerring bezeichnet. Er reicht von den südlichen Anden über Alaska und Japan bis nach Südostasien und Neuseeland. Was aber, wenn alle Kontinente in einem Superkontinent vereint sind? Diese Frage stellten sich Silver und Behn.
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Quelle: Fischblog - Naturwissenschaft und mehr
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