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Alt 02.01.2008, 14:09   #1   Druckbare Version zeigen
HBusse Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 39
Partialdrücke

Hallo!
Erst noch frohes Neues!

Folgende Aufgabe habe ich versucht zu rechnen:

100 mol N2 und 200 mol H2 werden bei 500 °C und 200 bar quantitativ zum Umsatz gebracht. (Die Reaktion zu Ammoniak soll solange ablaufen, bis einer der beiden Reaktionspartner verbraucht ist). Berechnen Sie die Partialdrücke vor und nach der Reaktion, wenn der Gesamtdruck bei 200 bar konstant gehalten wird.

vor der Reaktion:

n1= 100 mol, n2= 200mol, p = 200 bar (Temp. kürzt sich raus)

p = (n1/n1+ n2)p1 + (n2/n1+ n2)p2
=1/3 p1 + 2/3 p2

nach der Reaktion

100 N2 + 200 H2 --> 133 NH3 + 67/2 N2 + 1/2 H2

normalerweise würde ich bei den Produkten Stickstoff und Wasserstoff weglassen, aber wie komme ich sonst auf verschieden Partialdrücke?

wenn das so stimmt habe ich folgende Partialdrücke:

p(NH3)= 133/167 p1
p(N2)= 67/334 p2
p(H2) = 1/334 p3

wobei die Variabeln p1, p2 und p3 gleich 200 bar entsprechen. Damit der Gesamtdruck 200 bar ist.

Das ganze kommt mir aber merkwürdig vor und deswegen schreibe ich Euch! Was kann ich sonst machen??
Gruß HBusse
HBusse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2008, 14:32   #2   Druckbare Version zeigen
Allchemist Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.129
AW: Partialdrücke

Zitat:
Zitat von HBusse Beitrag anzeigen
...Die Reaktion zu Ammoniak soll solange ablaufen, bis einer der beiden Reaktionspartner verbraucht ist...

nach der Reaktion

100 N2 + 200 H2 --> 400/3 NH3 + 100/3 N2

normalerweise würde ich bei den Produkten Stickstoff und Wasserstoff weglassen, ...
Für WAsserstoff ist das ok. (wird voraussetzungsgemäß verbraucht), Stickstoff liegt im Überschuß vor, daher muss was übrigbleiben.


Grüße Allchemist
Allchemist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2008, 18:14   #3   Druckbare Version zeigen
HBusse Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 39
AW: Partialdrücke

Danke, ich wusste irgendwie, dass ich was übersehen habe...

Also wenn

100 N2 + 200 H2 --> 400/3 NH3 + 100/3 N2

dann sind die Partialdrücke: 4/5 p1 und 1/5 p2. wobei p = 200 bar sind.

Jetzt wird die Aufgabe noch erweitert: angenommen es werden die Reaktionsgase mit 300 mol He verdünnt. Wie ändern sich dann die Partialdrücke?

Also für mich ist He eher ein träger Stoff, der sich nicht an der Reaktion beteiligt, aber den Druck dann ändert:
(Rechnung so wie oben)

Eduktseite:
p(N2)= 1/6 p1
p(H2)= 1/3 p2
p(He)= 1/2 p3

und Produktseite dann:

p(NH3)= 2/7 p1
p(N2)= 1/14 p2
p(He)= 9/14 p3

Kommt das hin? Oder muss ich das anders berechnen? Oder reagiert Helium mit den anderen Stoffen?
mfg HBusse
HBusse ist offline   Mit Zitat antworten
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