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Alt 18.12.2007, 20:45   #1   Druckbare Version zeigen
m3ntI Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
Galvanische Zelle (Ionenwanderung)

Hallo,
ich hätte da mal eine Frage zur Ionenwanderung.

Und zwar habe ich eine Frage zu dieser Animation ? http://www.chempage.de/theorie/galvanisches%20element.html

Als sich die Zn2+in der Donatorzelle abscheiden, gehen die Elektronen ja über den metallischen Leiter zur Kupferelektrode.In dieser Zeit dringen die SO42- durch das Diaphragma um wieder das Gleichgewicht in der Donatorzelle herzustellen. Die übergebenden 2 Elektronen verbinden sich mit den Kupferionen anschließend zu Kupfer.

Jetzt meine Frage:
Warum in Gottes Namen geht denn jetzt schon wieder ein Zn2+Ion in die Akzeptorzelle ? Das war doch ohne diese Ionenwanderung wunderbar ...alles war im Gleichgewicht ? Außerdem müsste doch jetzt wieder in der Donatorzelle ein Zn2+Ion fehlen ? Lieg ich damit überhaupt richtig das das auch irgendwann zu Ende geht ?Also irgendwann müsste doch in der Donatorzelle kein Zinkstab mehr sein,während in der Akzeptorzelle wesentlich mehr Kupfer an dem Stab hängt ? Was passiert denn dann mit den Lösungen ?Sind die denn beide futsch Anstatt das die Ionenwanderung für das Gleichgewicht sorgt,ist das Beispiel das genaue gegenteil.

Was verstehe ich falsch ?plz anybody help.
m3ntI ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 18.12.2007, 20:58   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Galvanische Zelle (Ionenwanderung)

Zitat:
Zitat von m3ntI Beitrag anzeigen
Jetzt meine Frage:
Warum in Gottes Namen geht denn jetzt schon wieder ein Zn2+Ion in die Akzeptorzelle ? Das war doch ohne diese Ionenwanderung wunderbar ...alles war im Gleichgewicht ? Außerdem müsste doch jetzt wieder in der Donatorzelle ein Zn2+Ion fehlen ? Lieg ich damit überhaupt richtig das das auch irgendwann zu Ende geht ?
Also ehrlich gesagt, ich weiss auch nicht recht, warum dort am Ende diese Wanderung von Zinkionen stattfinden soll, insbesondere da sie ja nicht durch eine nachfolgende Wanderung von Sulfat begleitet wird. So wie die Animation aufhört, sind die beiden Halbzellen nicht elektrisch neutral. Ich kann es mir nur so erklären, dass die Animation erklären will, dass das Diaphragma auch für Metallionen durchlässig ist und früher oder später ein osmotisches Gleichgewicht einstellen muss, da die Kupferlösung an Konzentration abnimmt und die Zinklösung immer konzentrierter wird. Allerdings müsste dann auch noch einmal eine Wanderung von Sulfat von der Zink- zur Kupferzelle stattfinden.
Zitat:
Also irgendwann müsste doch in der Donatorzelle kein Zinkstab mehr sein,während in der Akzeptorzelle wesentlich mehr Kupfer an dem Stab hängt ? Was passiert denn dann mit den Lösungen ?Sind die denn beide futsch Anstatt das die Ionenwanderung für das Gleichgewicht sorgt,ist das Beispiel das genaue gegenteil.
Ja, die Zinkelektrode nimmt an Masse ab während die Kupferelektrode dazugewinnt. Die Zinksulfatlösung wird immer konzentrierter und die Konz. der Kupfersulfatlösung nimmt laufend ab. Dadurch baut sich in der Zelle ein osmotischer Gradient auf, und ich nehme an, die Animation soll zeigen, dass sich dieser auch am Ende durch Wanderung von Zinksulfat zur Kupferzelle aufheben wird.

lg
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.12.2007, 21:11   #3   Druckbare Version zeigen
m3ntI Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Galvanische Zelle (Ionenwanderung)

Heißt das dann jetzt hier teoretisch nur eine einseitige Ionenwanderung stattfindet ? Weil eigentlich würde das (mal diesen Verwirrungstifter ausgenommen) ja immer so weiter gehen. Zn wird in der Donatorzelle zu Zn2+ ---> Elektronen huschen rüber--->Cu2+ reduziert sich mit Hlfe von den abgegebenden Elektronen zu Cu---> und ein Sulfat-Ion wandert zur Donatorzelle damit dort alles wieder im Gleichgewicht ist ?

Bedeutet das , das ich nach Ablauf der Redoxreaktion in der Donatorzelle ein verkrüppelten Zinkstab sehe mit Zinksulfatlösung und in der Akzeptorzelle sich ein riesiger Kupferstab gebildet hat aber dort keine Lösung mehr vorhanden ist?

Wie erkläre ich den jetzt überhaupt den begriff Doppelschicht an diesem beispiel ? Macht das denn überhaupt noch Sinn ? *confus*
m3ntI ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.12.2007, 21:19   #4   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Galvanische Zelle (Ionenwanderung)

Zitat:
Zitat von m3ntI Beitrag anzeigen
Weil eigentlich würde das (mal diesen Verwirrungstifter ausgenommen) ja immer so weiter gehen. Zn wird in der Donatorzelle zu Zn2+ ---> Elektronen huschen rüber--->Cu2+ reduziert sich mit Hlfe von den abgegebenden Elektronen zu Cu---> und ein Sulfat-Ion wandert zur Donatorzelle damit dort alles wieder im Gleichgewicht ist ?
Ja
Zitat:
Bedeutet das , das ich nach Ablauf der Redoxreaktion in der Donatorzelle ein verkrüppelten Zinkstab sehe mit Zinksulfatlösung und in der Akzeptorzelle sich ein riesiger Kupferstab gebildet hat aber dort keine Lösung mehr vorhanden ist?
Ja
Zitat:
Wie erkläre ich den jetzt überhaupt den begriff Doppelschicht an diesem beispiel ? Macht das denn überhaupt noch Sinn ? *confus*
In dieser Animation ist die Doppelschicht nicht klar. Sie entsteht durch die Ionen an der Oberfläche der Elektrode und dem Elektronenüberschuss bzw. -mangel im Innern des Metalls.

lg
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