Allgemeine Chemie
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Alt 16.12.2007, 15:57   #1   Druckbare Version zeigen
Fas Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 8
Natürliche Farbstoffe

Ich soll natürliche Farbstoffe aus Pflanzen gewinnen.
Welche Methoden bieten sich hier an?
Bzw welche Pflanzen würden sich hierzu gut eignen?
Ich möchte es mit Blütenfarbstoffen versuchen und diese mal durch Chromatographie versuchen zu isolieren. Oder gibt es da auch Alternativen?
Wie sieht es eigentlich aus mit Farbstoffen aus zum Beispiel der Galle oder Leber. Wie muss man hier vorgehen?
Ich hoffe ihr könnt mir hier weiterhelfen. Danke schonmal im voraus.
Fas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2007, 18:48   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Natürliche Farbstoffe

Hallo

nutz mal die Sufu, das alles haben wir schon gehabt...

lg
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2007, 19:25   #3   Druckbare Version zeigen
Fas Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 8
AW: Natürliche Farbstoffe

Die Sufu hab ich schon ausgiebig genutzt :>
aba ich hätt da trotzdem noch ne frage
zu farbstoffen aus galle oder leber hab ich leider nix gefunden
mir gehts dabei hauptsächlich um die gewinnung

Ist die herauslösung aus pflanzen grundsätzlich mit seesand besser geeignet oder täusche ich mich da?
Fas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2007, 19:29   #4   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Natürliche Farbstoffe

Zitat:
Zitat von Fas Beitrag anzeigen
Ist die herauslösung aus pflanzen grundsätzlich mit seesand besser geeignet oder täusche ich mich da?
Wie soll das gehen?
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2007, 19:55   #5   Druckbare Version zeigen
flobb Männlich
Uni-Scout
Beiträge: 202
AW: Natürliche Farbstoffe

Ich schätze mal, es geht darum, die Pflanzenbestandteile vor dem Extrahieren mit Seesand zusammen zu mörsern.
flobb ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 16.12.2007, 20:02   #6   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.540
AW: Natürliche Farbstoffe

Zitat:
Zitat von Fas
Ist die herauslösung aus pflanzen grundsätzlich mit seesand besser geeignet oder täusche ich mich da?
Besser geeignet als was?
Du kannst das Pflanzenmaterial mit sauberem Seesand unter Zusatz von etwas Calciumcarbonat zu einem Brei mörsern, anschließend kleine Mengen des Lösungsmittels zugeben und weitermörsern, bis Du eine stark gefärbte Lösung hast.

Allgemein musst Du aber bedenken, dass Du massenhaft Ausgangsmaterial haben musst, um kleine Mengen Deiner Farbstoffe zu bekommen. Also nicht enttäuscht sein, wenn Du aus viel Material ein paar kleine Krümel Farbstoff enthältst.

Zitat:
Zitat von Fas
Die Sufu hab ich schon ausgiebig genutzt :>
aba ich hätt da trotzdem noch ne frage
zu farbstoffen aus galle oder leber hab ich leider nix gefunden
mir gehts dabei hauptsächlich um die gewinnung
Schau mal im Stahl/Schild nach, müsste es zumindest Anleitungen zum Isolieren von Gallensalzen geben. Im alten Gattermann (frag jetzt nicht nach der Ausgabe) gibt es auch eine Anleitung zum Isolieren von Hämin aus Blut.
__________________
Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
zarathustra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.12.2007, 08:55   #7   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Natürliche Farbstoffe

Du meinst die Vorschrift aus der 43. Auflage von S694, wo im 5l Rundkolben 3l Eisessig mit 5ml gesättigter Kochsalzlösung versetzt und die Mischung über einen Babotrichter auf 100°C geheizt wird? Über einen Tropftrichter lässt man dann ein Liter frisches, defibriniertes und durch ein Koliertuch gefiltertes Rinderblut über 20-30 min. in dünnem Strahl in die weiter beheizte Säure einfließen, wobei die Temperatur nicht unter 90°C sinken soll. In der anschließenden Abkühlphase scheiden sich bei ca.40-50°C 3,5-4 g Hämin als dunkle Kristalle ab welche abgesaugt und mit Essigsäure, Wasser, Alkohol und Ether nachgewaschen werden...

Zu Gallussäure findet sich im Stahl/Schild tatsächlich eine Isoliervorschrift - sollte für Tinte die mir nach den vielen Zeilen zum Thema nun erstmal fehlt, reichen!
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Alt 18.12.2007, 14:10   #8   Druckbare Version zeigen
hippie Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.283
AW: Natürliche Farbstoffe

3L Eisessig kurz unterm Siedepunkt, ist ja übel...
__________________
hippie
Erwin kann mit seinem Psi/kalkulieren wie noch nie/doch wird jeder leicht einsehn/Psi lässt sich nicht recht verstehn -- E. Hückel
hippie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.12.2007, 16:54   #9   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.540
AW: Natürliche Farbstoffe

Zitat:
Zitat von hw101 Beitrag anzeigen
Du meinst die Vorschrift aus der 43. Auflage von S694, wo im 5l Rundkolben 3l Eisessig mit 5ml gesättigter Kochsalzlösung versetzt und die Mischung über einen Babotrichter auf 100°C geheizt wird? Über einen Tropftrichter lässt man dann ein Liter frisches, defibriniertes und durch ein Koliertuch gefiltertes Rinderblut über 20-30 min. in dünnem Strahl in die weiter beheizte Säure einfließen, wobei die Temperatur nicht unter 90°C sinken soll. In der anschließenden Abkühlphase scheiden sich bei ca.40-50°C 3,5-4 g Hämin als dunkle Kristalle ab welche abgesaugt und mit Essigsäure, Wasser, Alkohol und Ether nachgewaschen werden...
Mein alter Gattermann liegt (wie auch fast alle anderen Buecher auch) in Deutschland, aber das hoert sich soweit "gut" an.

Zitat:
Zitat von hw101 Beitrag anzeigen
Zu Gallussäure findet sich im Stahl/Schild tatsächlich eine Isoliervorschrift - sollte für Tinte die mir nach den vielen Zeilen zum Thema nun erstmal fehlt, reichen!
Nee, Gallussäure meinte ich nicht. Ich glaube auch, dass ich mich vertan habe und die Vorschrift, an die ich dachte, auch im alten Gattermann steht. Das ist eine Isolierung von Gallensalzen aus Rindergalle...
__________________
Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
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