Allgemeine Chemie
Buchtipp
Sicherer Umgang mit Gefahrstoffen
H.F. Bender
39.90 €

Buchcover

Anzeige
Stichwortwolke
forum

Zurück   ChemieOnline Forum > Naturwissenschaften > Chemie > Allgemeine Chemie

Hinweise

Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

Anzeige

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 01.12.2007, 00:47   #1   Druckbare Version zeigen
Casiusa weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 104
Stoffbeispiele!

Hu

habe ein Arbeitsblatt bekommen mit Stoffarten!

Weiter unten stehen Stoffbeispiele zb

- Milch = homogenes Gemisch
- Gold = Metall
- Stickstoff = Nichtmetall
- Kupfersulfat = Ternäre Verbindung
- Salz = Chlorid
- Pyrrhotin (Eisensulfid) = Binäre Verbindung

usw.

Woran erkenne ich, dass es die jeweilige Stoffart ist?
Bei Elementen würde ich es teilweise noch wissen, da wir das Periodensystem benutzen können *g*
Aber bei den anderen? Kein plan!

Erkennt man es vielleicht an der jeweiligen Gleichung?


Danke im Vorraus!

Grüßle
Casiusa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2007, 02:09   #2   Druckbare Version zeigen
Methanol Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.449
AW: Stoffbeispiele!

welche Gleichung?


homogen: ist ein Gemisch aus mindestens 2 Stoffen(nicht umbedingt Elemente) die optisch nicht von einander zu unterscheiden sind
-> Milch ist eine Emulsion aus feinsten Fetttröpfchen und Wasser

Metall: siehe PSE?

Nichtmetall: analog zu Metall

Ternäre Verbindung: besteht aus 3 Elementen? Cu S O4
binär: aus 2 Elementen Fe S

Salz: Verbindung Metall bzw. komplexes Kation - Nichtmetall bzw. komplexes anionen
übrigens ist chlorid ein Ion und kein Salz
Ein Salz wäre zb. Natriumchlorid
__________________
mfg Methanol

Bevor ihr eine Frage stellt bitte zuerst hier und hier suchen

There are 10 sorts of people. Those, who understand binary code and those, who don't understand binary code.
Methanol ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2007, 15:00   #3   Druckbare Version zeigen
Casiusa weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 104
AW: Stoffbeispiele!

Zitat:
Zitat von Methanol Beitrag anzeigen
welche Gleichung?
Damit meinte ich dass, was du gesagt hast zb Cu S 04


Zitat:
Zitat von Methanol Beitrag anzeigen
Metall: siehe PSE?
Ist mir klar

Zitat:
Zitat von Methanol Beitrag anzeigen
Nichtmetall: analog zu Metall
Schau ich auch im PSE nach


Zitat:
Zitat von Methanol Beitrag anzeigen
Ternäre Verbindung: besteht aus 3 Elementen? Cu S O4
binär: aus 2 Elementen Fe S
Stimmt, das hab ich erst gestern gelernt Aber was ist wenn nur der Name von der Verbindung dran steht

Zitat:
Zitat von Methanol Beitrag anzeigen
homogen: ist ein Gemisch aus mindestens 2 Stoffen(nicht umbedingt Elemente) die optisch nicht von einander zu unterscheiden sind
-> Milch ist eine Emulsion aus feinsten Fetttröpfchen und Wasser
Alle Dinge, wo man eben nicht daran erkennt, dass es mehrere Stoffe enthält? Wie eben Milch, weil sie für uns einfach "Weiß" ist und man nicht das Wasser und das Fett unterscheiden kann?


Zitat:
Zitat von Methanol Beitrag anzeigen
Salz: Verbindung Metall bzw. komplexes Kation - Nichtmetall bzw. komplexes anionen
übrigens ist chlorid ein Ion und kein Salz
Ein Salz wäre zb. Natriumchlorid
Das mit Kation kapier ich nicht O_o
Wenn ein Chlorid ein Ion und kein Salz ist, warum ist dann ein Salz Natriumchlorid?
Casiusa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2007, 16:23   #4   Druckbare Version zeigen
Niolon Männlich
Mitglied
Beiträge: 1
AW: Stoffbeispiele!

Zitat:
Stimmt, das hab ich erst gestern gelernt Aber was ist wenn nur der Name von der Verbindung dran steht
Naja dann musst du einfach in den sauren Apfel beissen und die Verbindung nachschauen wenn du sie nicht kennst. Allerdings wird in der Chemie ja auch nicht wahllos benannt. Es lohnt sich also durchaus die Prinzipien die dahinterstehen zu verstehen
Zitat:
Das mit Kation kapier ich nicht O_o
Wenn ein Chlorid ein Ion und kein Salz ist, warum ist dann ein Salz Natriumchlorid?
Chlorid existiert isoliert eigentlich nicht. Als Chlorid bezeichnest du das isolierte Cl- -Anion. Da du aber nicht einfach so negative Ladung hast gehört da noch ein Positives Kation dazu. z.B. Na+ Eine "Verbindung" aus Kationen und Anionen wird Salz genannt. Chlorid alleine wäre also kein Salz da das entsprechende Kation fehlt
Niolon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2007, 17:20   #5   Druckbare Version zeigen
Casiusa weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 104
AW: Stoffbeispiele!

Zitat:
Zitat von Niolon Beitrag anzeigen
Naja dann musst du einfach in den sauren Apfel beissen und die Verbindung nachschauen wenn du sie nicht kennst. Allerdings wird in der Chemie ja auch nicht wahllos benannt. Es lohnt sich also durchaus die Prinzipien die dahinterstehen zu verstehen
Wo denn nachschauen, in der Arbeit? Heimlich meinen Chemieordner zwischen die Beine klemmen, oder was?
Wenn du mir die Prinzipien, mal sagen würdest, wäre das schon hilfreich


Zitat:
Zitat von Niolon Beitrag anzeigen
Chlorid existiert isoliert eigentlich nicht. Als Chlorid bezeichnest du das isolierte Cl- -Anion. Da du aber nicht einfach so negative Ladung hast gehört da noch ein Positives Kation dazu. z.B. Na+ Eine "Verbindung" aus Kationen und Anionen wird Salz genannt. Chlorid alleine wäre also kein Salz da das entsprechende Kation fehlt
Ein Chlorid alleine, ist ein Ion, aber zusammen mit was anderen Salz?!
Casiusa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2007, 22:36   #6   Druckbare Version zeigen
Shartan  
Mitglied
Beiträge: 301
AW: Stoffbeispiele!

Genau.

Als "Salz" bezeichnet man in der Chemie alle Verbindungen, die aus einem Ionengitter aufgebaut sind. Dieses "Gitter" hält zusammen durch die entgegengesetzten Ladungen der einzelnen Ionen, die darin vorkommen.

Na+Cl- (Natriumchlorid) => Salz
besteht aus:
Na+ => Natrium-Kationen (Kation: positiv geladenes Ion)
Cl- => Chlorid-Anionen (Anion: negativ geladenes Ion)
die sich im Gitter jeweils "abwechseln".

Zumindest zur Unterscheidung von "binär" und "ternär" wäre es hilfreich, zu wissen, was hinter den Bezeichnungen von Salzen so steckt, so sind z.B.:

-chlorid / -bromid / -iodid: Cl- / Br- / I-
-sulfat: SO42-
-sulfid: S2-
-phosphat: PO43-
-nitrat: NO3-
-carbonat: CO32-

einige der wichtigen, häufig vorkommenden Anionen.
Im Namen eines Salzes steht das Kation (Name genau wie der des entsprechenden Elementes) immer vorne, das Anion (Namen als Auswahl s.o.) hinten.

Also z.B.: Calcium-Kation (Ca2+) + Carbonat-Anion (CO32-) bilden zusammen Calciumcarbonat (Ca2+CO32-).

Nützt natürlich noch nicht viel ohne die entsprechenden Grundlagen - was habt ihr denn schon gelernt? Was steht dazu in eurem Chemiebuch?

P.S.: http://de.wikipedia.org/wiki/Salze - hilft irgendwie immer. Der obere Teil (vor allem mit den anschaulichen Bildern) dürfte dir verständlich sein.

Geändert von Shartan (01.12.2007 um 22:43 Uhr)
Shartan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2007, 22:49   #7   Druckbare Version zeigen
Casiusa weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 104
AW: Stoffbeispiele!

Mh weiß nicht was ich sagen soll, weil peil da irgendwie nicht durch

Chlorid ist ein Ion und mit etwas anderem ein Salz, das peil ich

Was ist eigentlich der Unterschied zw sulfat und sulfid?
Casiusa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2007, 23:41   #8   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Stoffbeispiele!

Schwefel kommt in verschiedenen Oxidiationsstufen vor und bildet dabei Verbindungen mit Wasser-/Sauerstoff :

H2S-II : Salze sind Sulfide.
H2S+IIO2 : Salze sind Hyposulfite.
H2S+IVO3 : Salze sind Sulfite.
H2S+VIO4 : Salze sind Sulfate.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2007, 00:35   #9   Druckbare Version zeigen
Casiusa weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 104
AW: Stoffbeispiele!

Ne sry das ist mir zu hoch

Gibts nicht etwas leichteres als Beispiel?

Z.B. wenn an einem Wort Chlorid steht, weiß ich ja es ist ein Chlorid
Was Homogenes und Heterogenes Gemisch ist, weiß ich, solange es kein Fremdwort ist.
Elemente sind mir auch klar...

Bei Binär, Ternär und Quarter kann ich doch einfach, wenn vorhanden, die Gleichung anschauen zb wenn es ein N enthält.

mh........
Casiusa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2007, 01:45   #10   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.540
AW: Stoffbeispiele!

Jetzt vergiss erstmal alle Fragen und mach Dir ein paar grundlegende Sachen klar:

1.) Wenn Du eine Verbindung, ein Element o.ae. "chemisch" schreibst, z.B. Al, CuSO4, FeCl3, dann sind das "Formeln".

2.) Wenn eine Substanz zu einer anderen reagiert, dann kannst Du eine "Gleichung" aufstellen, z.B. 2 Na + Cl2 -> 2 NaCl

3.) Es gibt verschiedene Arten von Bindungen in der Chemie, die zwischen Atomen herrschen koennen. So koennen sich z.B. Elemente gegenseitig Elektronenpaare Teilen. Das tritt z.B. auf, wenn sich zwei Wasserstoffatome verbinden und dabei ein Wasserstoffmolekuel (H2) bilden.

4.)Im Gegensatz dazu kann es auch sein, dass ein Atom dem anderen ein (oder mehrere) Elektronen abgibt. Da Elektronen ja negativ geladen sind, bewirkt die Aufnahme eines Elektrons, dass das betreffende Atom negativ geladen wird. Gleichzeitig fehlt dem abgebenden Atom diese negative Ladung, so dass seine positive Ladung ueberwiegt. Damit haben wir also positiv und negativ geladene Teilchen. Alle geladenen Teilchen werden als "Ionen" bezeichnet.

5.) Positiv geladene Ionen werden als "Kationen" bezeichnet, negativ geladene Ionen als "Anionen"

6.) Jetzt kommen wir langsam zu den Fragen. Verbindungen, die aus Kationen und Anionen bestehen, werden als "Salze" bezeichnet. Wenn immer eine Verbindung aus positiv- und negativ- geladenen Teilchen besteht, ist sie ein Salz.

7.) Salze sind nach aussen hin ungeladen. Das bedeutet, dass es gleich viele positive und negative Ladungen gibt. Das bedeutet, dass sich z.B. immer ein Na+ und ein Cl- zusammentun. Daher hat Natriumchlorid auch die Formel NaCl. Betrachten wir Bariumchlorid. Das besteht aus Ba2+ und Cl-. Um nach aussen hin ungeladen zu sein, brauchen wir doppelt so viele Cl- wie wir Ba2+ haben. Daher ist die Formel von Bariumchlorid auch BaCl2.

8.) Wie die Ladungen der jeweiligen Ionen sind, kannst Du zum Grossteil aus dem Periodensystem ablesen. Die Elemente der 1. Hauptgruppe bilden einfach positiv geladene Ionen (Na+, K+...), die der zweiten Hauptgruppe zweifach positiv geladene Ionen (Ca2+, Ba2+, Sr2+...) und die der dritten Hauptgruppe dreifach positiv geladene Ionen (z.B. Al3+). Die Elemente der vierten Hauptgruppen bilden ungerne Ionen, die vernachlaessigen wir. Und ab der 5. Hauptgruppe laeuft es spiegelverkehrt:
5. Hauptgruppe: dreifach negativ geladene Ionen, z.B. N3-
6. Hauptgruppe: zweifach negativ geladene Ionen, z.B. O2-, S2-
7. Hauptgruppe: einfach negativ geladene Ionen, z.B. Cl-, Br-, I-.

9.) Binaere Verbindungen bestehen aus zwei unterschiedlichen Elementen.

10.) Salze koennen nach enthaltenen Ionen weiter klassifiziert werden. So sind Natriumchlorid (NaCl), Natriumbromid (NaBr), Natriumnitrat (NaNO3) und Natriumsulfid (Na2S) alles Natrium-Verbindungen. Ebenso kann man nach den Anionen klassifizieren und Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Magnesiumchlorid, Zinkchlorid usw. alles Chloride. Dennoch handelt es sich bei all diesen Verbindungen um Salze, man teilt die Salze nur weiter auf.

11.) Ionen koennen aus mehr als einem Element bestehen. Wichtige Beispiele sind z.B. Sulfat-Ionen (SO42-), Carbonat-Ionen (CO32-), Nitrat-Ionen, Nitrit-Ionen, Phosphat-Ionen usw.

12.) Wenn solche Ionen mit anderen zusammen Salze bilden, die dann aus drei verschiedenen Elementen bestehen, hast Du ternaere Verbindungen, z.B. Natriumsulfat Na2SO4

So, auf mehr habe ich vorerst keine Lust. Das ist alles ein bisschen vereinfacht, sollte Dir aber genuegend Handwerkszeug liefern, um das noetigste zu verstehen.

Gruss,
Zarathustra
__________________
Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!

Geändert von zarathustra (02.12.2007 um 01:51 Uhr)
zarathustra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2007, 01:50   #11   Druckbare Version zeigen
Casiusa weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 104
AW: Stoffbeispiele!

mh ok Danke
Casiusa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2007, 15:41   #12   Druckbare Version zeigen
Casiusa weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 104
AW: Stoffbeispiele!

Zitat:
Zitat von zarathustra Beitrag anzeigen
1.) Wenn Du eine Verbindung, ein Element o.ae. "chemisch" schreibst, z.B. Al, CuSO4, FeCl3, dann sind das "Formeln".
gebongt (Das Wort hatte ich als gemeint)

Zitat:
Zitat von zarathustra Beitrag anzeigen
2.) Wenn eine Substanz zu einer anderen reagiert, dann kannst Du eine "Gleichung" aufstellen, z.B. 2 Na + Cl2 -> 2 NaCl
klar

Zitat:
Zitat von zarathustra Beitrag anzeigen
3.) Es gibt verschiedene Arten von Bindungen in der Chemie, die zwischen Atomen herrschen koennen. So koennen sich z.B.
Elemente gegenseitig Elektronenpaare Teilen. Das tritt z.B. auf, wenn sich zwei Wasserstoffatome verbinden und dabei ein Wasserstoffmolekuel (H2) bilden.
Man kann sagen so etwas wie eine chemische Reaktion? Mehrere Edukte ergeben ein Produkt? Am Ende besitzt das Produkt ja auch Eigenschaften aus seinen Edukten.

Zitat:
Zitat von zarathustra Beitrag anzeigen
4.)Im Gegensatz dazu kann es auch sein, dass ein Atom dem anderen ein (oder mehrere) Elektronen abgibt. Da Elektronen ja negativ geladen sind, bewirkt die Aufnahme eines Elektrons, dass das betreffende Atom negativ geladen wird. Gleichzeitig fehlt dem abgebenden Atom diese negative Ladung, so dass seine positive Ladung ueberwiegt. Damit haben wir also positiv und negativ geladene Teilchen. Alle geladenen Teilchen werden als "Ionen" bezeichnet.
Ein Atom trifft auf ein Elektron, oder mehrere, und nimmt es auf, da es ein paar Protronen hat, welches es anzieht. Jedoch überwiegen nun die Elektronen und das Atom wird negativ geladen. Klar das andere Atom was die Elektronen abgegeben hat, hat nun mehr positve Ladung als Elektronen!
Aber warum gibt das eine Atom dem anderen seine Elektronen? Weil das eine Atom überwiegend Protonen hat und somit die anderen Elektronen anzieht, aber es dann so viele sind, dass es dann elektrisch geladen ist?

Zitat:
Zitat von zarathustra Beitrag anzeigen
5.) Positiv geladene Ionen werden als "Kationen" bezeichnet, negativ geladene Ionen als "Anionen"
Ionen sind alle geladenen Teilchen im Atom oder als Atom(?). Wenn eins überwiegend positiv geladen ist, ist es ein Kation und wenn es überwiegend negativ ist, ist es ein Anion.

Zitat:
Zitat von zarathustra Beitrag anzeigen
6.) Jetzt kommen wir langsam zu den Fragen. Verbindungen, die aus Kationen und Anionen bestehen, werden als "Salze" bezeichnet. Wenn immer eine Verbindung aus positiv- und negativ- geladenen Teilchen besteht, ist sie ein Salz.
Salz besteht aus Protonen und Elektronen also? Sprich, es muss von beiden etwas haben. Ist es egal wieviel von jedem? Dürfen auch Neutronen dabei sein? Oder gibt es eine Mindestemenge der positiven und negativen Ladung?

Zitat:
Zitat von zarathustra Beitrag anzeigen
7.) Salze sind nach aussen hin ungeladen. Das bedeutet, dass es gleich viele positive und negative Ladungen gibt. Das bedeutet, dass sich z.B. immer ein Na+ und ein Cl- zusammentun. Daher hat Natriumchlorid auch die Formel NaCl. Betrachten wir Bariumchlorid. Das besteht aus Ba2+ und Cl-. Um nach aussen hin ungeladen zu sein, brauchen wir doppelt so viele Cl- wie wir Ba2+ haben. Daher ist die Formel von Bariumchlorid auch BaCl2.
Ja Salz wird ja auch nicht vom Magnet angezogen, meinst du das mit ungeladen? Sprich es ist neutral?!? Na ist positiv, Cl ist negativ, oder andersrum? Meinst du das so? Sprich 2 Buchstaben mit jeweils gleicher Ladung?
Das mit dem Bariumchlorid kapiere ich nicht, warum brauchen wir mehr negative als positive Ladung? Dann ist es doch nicht mehr ungeladen, oder war das Beispiel jetzt gar nicht zum Thema? ...

Zitat:
Zitat von zarathustra Beitrag anzeigen
8.) Wie die Ladungen der jeweiligen Ionen sind, kannst Du zum Grossteil aus dem Periodensystem ablesen. Die Elemente der 1. Hauptgruppe bilden einfach positiv geladene Ionen (Na+, K+...), die der zweiten Hauptgruppe zweifach positiv geladene Ionen (Ca2+, Ba2+, Sr2+...) und die der dritten Hauptgruppe dreifach positiv geladene Ionen (z.B. Al3+). Die Elemente der vierten Hauptgruppen bilden ungerne Ionen, die vernachlaessigen wir. Und ab der 5. Hauptgruppe laeuft es spiegelverkehrt:
5. Hauptgruppe: dreifach negativ geladene Ionen, z.B. N3-
6. Hauptgruppe: zweifach negativ geladene Ionen, z.B. O2-, S2-
7. Hauptgruppe: einfach negativ geladene Ionen, z.B. Cl-, Br-, I-.
Was sind denn "ungerne" Ionen?

Zitat:
Zitat von zarathustra Beitrag anzeigen
9.) Binaere Verbindungen bestehen aus zwei unterschiedlichen Elementen.
Weiß ich

Zitat:
Zitat von zarathustra Beitrag anzeigen
10.) Salze koennen nach enthaltenen Ionen weiter klassifiziert werden. So sind Natriumchlorid (NaCl), Natriumbromid (NaBr), Natriumnitrat (NaNO3) und Natriumsulfid (Na2S) alles Natrium-Verbindungen. Ebenso kann man nach den Anionen klassifizieren und Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Magnesiumchlorid, Zinkchlorid usw. alles Chloride. Dennoch handelt es sich bei all diesen Verbindungen um Salze, man teilt die Salze nur weiter auf.
Sind Natriumverbindungen, weil es aus Natrium besteht? ... Sprich Natrium + irgendwas ergibt Natrium-Irgendwas? Das sind binäre Verbindungen oder? .... (Ach klar,das sind doch alle Chloride xD)
Die Chloride die du aufgezählt hast, sind alle negativ (überwiegend) geladen?

Zitat:
Zitat von zarathustra Beitrag anzeigen
11.) Ionen koennen aus mehr als einem Element bestehen. Wichtige Beispiele sind z.B. Sulfat-Ionen (SO42-), Carbonat-Ionen (CO32-), Nitrat-Ionen, Nitrit-Ionen, Phosphat-Ionen usw.
Das versteh ich noch nicht!

Zitat:
Zitat von zarathustra Beitrag anzeigen
12.) Wenn solche Ionen mit anderen zusammen Salze bilden, die dann aus drei verschiedenen Elementen bestehen, hast Du ternaere Verbindungen, z.B. Natriumsulfat Na2SO4
Ja klar ternäre Verbindungen bestehen aus 3 Elementen.

Ich habs glaube langsam drauf Aber es hapert noch bei manchen Dingen, wäre cool, wenn ich die noch erklärt kriegen würde, weil langsam wirds
Casiusa ist offline   Mit Zitat antworten
Anzeige
Alt 02.12.2007, 19:07   #13   Druckbare Version zeigen
Casiusa weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 104
AW: Stoffbeispiele!

Würdest du mir bitte das noch erklären, zarathustra?
Oder jemand anders?

Danke
Casiusa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2007, 19:28   #14   Druckbare Version zeigen
danielm Männlich
Mitglied
Beiträge: 48
AW: Stoffbeispiele!

Was sind denn "ungerne" Ionen?

das ungerne ist keine eigenschaft dieser ione, zarathustra wollte damit andeuten, dass die elemente der 4. hauptgruppe ionen nicht bzw selten unter bestimmten vorraussetzungen ( = ungerne) bilden.


Das versteh ich noch nicht!

du kennst als beispiel das Ion Cl-. dieses besteht aus einem element (nämlich Cl). nun kann ein ion jedoch auch aus mehreren elementen bestehen, z.b. SO42-. dieses ion besteht aus 2 elementen, nämlich aus dem element S und aus dem element O.
danielm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2007, 19:38   #15   Druckbare Version zeigen
Casiusa weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 104
AW: Stoffbeispiele!

mh..ok...halbwegs verstanden, denke das wird auch nicht ausschlaggeben für die arbeit sein..

Kann mir noch jemand die anderen Fragen beantworten?
Casiusa ist offline   Mit Zitat antworten
Anzeige


Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 20:22 Uhr.



Anzeige