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Alt 27.11.2007, 22:06   #1   Druckbare Version zeigen
samika13 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 145
unterschiedliche Phasen beim MWG

Hallo,

folgende Formel ist in ihrem Gleichgewicht zu betrachten: 2SO2(g)+O2(g)-->2SO3(f)

\Delta Hr,m=-183kJ/FA

-Temperaturerhöhung
An der negativen Enthalpie erkennt man, dass der Vorgang exotherm ist. Eine Temperaturerhöhung würde das Gleichgewicht also nach links verlagern.
-Druckerhöhung
Zwei Gase werden zu einem Feststoff, das Gleichgewicht würde sich also bei Änderung dieses Parameters nach rechts verlagern.
-Konzentrationserhöhung für O2
Hier ist der Punkt, an dem ich nicht weiter komme. Ich hätte jetzt ins MWG eingesetzt und geschaut, was passieren muss, damit die Konstante gleich bleibt, aber ich darf ja nur gleiche Phasen einsetzen (Warum ist das eigentlich so?)...

Danke.
samika13 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.11.2007, 22:21   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: unterschiedliche Phasen beim MWG

Zitat:
Zitat von samika13 Beitrag anzeigen
Hallo,

folgende Formel ist in ihrem Gleichgewicht zu betrachten: 2SO2(g)+O2(g)-->2SO3(f)

\Delta Hr,m=-183kJ/FA

-Temperaturerhöhung
An der negativen Enthalpie erkennt man, dass der Vorgang exotherm ist. Eine Temperaturerhöhung würde das Gleichgewicht also nach links verlagern.
-Druckerhöhung
Zwei Gase werden zu einem Feststoff, das Gleichgewicht würde sich also bei Änderung dieses Parameters nach rechts verlagern.
Soweit alles richtig.
Zitat:
-Konzentrationserhöhung für O2
Hier ist der Punkt, an dem ich nicht weiter komme. Ich hätte jetzt ins MWG eingesetzt und geschaut, was passieren muss, damit die Konstante gleich bleibt, aber ich darf ja nur gleiche Phasen einsetzen (Warum ist das eigentlich so?)...

Danke.
Da verstehe ich das Problem nicht. Im MWG steht doch bereits O2 als gasförmiger Stoff. Eine Erhöhung von [O2(g)] hat ganz einfach eine Verlagerung des GG nach rechts zur Folge.

lg
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.11.2007, 22:34   #3   Druckbare Version zeigen
samika13 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 145
AW: unterschiedliche Phasen beim MWG

Naja, ich hätte jetzt halt wie folgt eingesetzt: k=1/(cSO22*cO2)

(Man sollte natürlich mit Partialdrücken arbeiten, wenn man Gase hat.)
Jedenfalls kann ich da das SO3 nicht einsetzen, weil es ja fest ist und kann so auch nicht sehen, was mit dem Produkt passieren soll.
Wie ist das mit den Phasen, darf ich doch alle einsetzen, auch wenn sie verschieden sind. Diese Sache habe ich nämlich noch nicht so ganz verstanden und ich denke, wenn das geklärt wird, leuchtet mir auch ein. wie ich mit Konzentrationsänderungen umzugehen habe.

Danke.
samika13 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.11.2007, 22:38   #4   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: unterschiedliche Phasen beim MWG

Ich verstehe immer noch nicht das Problem - dein Ausdruck für das MWG ist richtig. Du erhöhst die Konzentration (oder meinetwegen den Partialdruck) von O2 und erhälst dadurch mehr Produkt (SO3)...

lg
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.11.2007, 22:44   #5   Druckbare Version zeigen
samika13 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 145
AW: unterschiedliche Phasen beim MWG

Im Zähler steht doch nur 1, wie soll ich da auf das Produkt schließen?
Im Grunde genommen kann ich nachvollziehen, dass es so sein muss, dass sich die Konzentration des Produktes erhöhen muss, aber die Erklärung dafür fehlt.
samika13 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 27.11.2007, 23:28   #6   Druckbare Version zeigen
samika13 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 145
AW: unterschiedliche Phasen beim MWG

Zitat:
dass sich die Konzentrationen von SO2 und O2 durch

{2 \ SO_2(g) \ + \ O_2(g) \ -> \ 2 \ SO_3(s) }

verringern , während c(SO3) konstant bleibt.
Die Konzentration von O2 soll doch steigen. Das war der Ausgangspunkt und wie kann cSO3 nun konstant sein, wenn sie doch auch steigen soll?

Sorry, dass ich das jetzt nicht verstehe, obwohl es bestimmt ganz simpel ist.
samika13 ist offline   Mit Zitat antworten
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