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Alt 26.11.2007, 15:26   #1   Druckbare Version zeigen
bailey2512  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
elektrostatik und wasserstoffbrückenbindungen

hallo ihr lieben!
ich schreibe dienstag eine chemiearbeit...
und chemie ist nunmal nicht mein bestes fach
ich habe bis jetzt eigl. alles verstanden, nur die elektrostatik und wasserstoffbrückenbindungen machen mir probleme..
außerdem weiß ich leider auch nicht so genau was es mit den bindungstypen der elektonegativität auf sich hat...
bitte bitte helft mir...von dieser arbeit hängt wirklich vieles ab

im voraus schon einmal vielen dank..
liebe grüße..Bailey

Geändert von bailey2512 (26.11.2007 um 15:53 Uhr) Grund: rechtschreibfehler
bailey2512 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2007, 17:42   #2   Druckbare Version zeigen
Kybernetik Männlich
Mitglied
Beiträge: 27
Grinsen AW: elektrostatik und wasserstoffbrückenbindungen

Kommen wir zuerst einmal zur Elektronegativität kurz EN
Falls du es noch nicht weisst kurz die Definition:

Die Fähigkeit die Bindungselektronen innerhalb einer kovalenten d.h. gleichwertigen Molekülbindung anzuziehen, nennt man EN.

Die EN Zahl hat ihr Maximum bei Fluor und Minimum bei Francium
somit ergibt sich folgende Tendenz:

Innerhalb einer Periode von links nach rechts steigend
Innerhalb einer Hauptgruppe von unten nach oben steigend

Also um die EN zu bestimmen müssen min. 2 Bindungspartner vorhanden sein!

Die Unterschiede werden sichtbar gemacht indem man sich in einer Verbindung eine Bindung an der zwei Elemente beteiligt sind heraussucht und das Schwächer elektronegativere Element von dem EN Stärkeren abzieht.
Dies wird sichtbar gemacht unter dem Zeichen Delta EN: (Zahl)

Die Differenz die du als Delta EN nun erhälst gibt dir Auskunft über den Bindungstyp:

bei: EN = 0 = Bindung ist unpolar z.B. F2
0<EN<0,4 = schwach polar z.B. H2S
0,4<EN<0,9 = polar z.B. NH3
0,9<EN<+++ = stark polar z.B. H2O

Zudem kannst du damit den Charakter einer Verbindung bestimmen, denn du weisst wie stark die jeweillige Bindung in einer Verbindung polar.
Daraus lässt das Reaktionsverhalten und anderes schließen.

Zum Beispiel H20
H20 ist stark polar, denn EN=1,4
Somit kann man davon ausgehen, dass diser

a)eine großen Dipolmoment besitzt (D = e x d)
b)dadurch ein Dipol ist
c)mit großer Wahrscheinlichkeit für sich spezifische-Brücken ausbauen wird
d)anfällig ist für elektrophile und nucleophile Reaktionen ist
e)eine starke "Säure" ist

Nun zur Elektrostatik der H-Brücken Bindungen

Die Elektrostatik bedeutet ja die Wechselwirkung zwischen ruhenden bzw. ortfesten elektrischen Ladungen.

Nun hier gilt die Formel Dipolmoment(D)= ungleich verteilten Ladung (e) x der Bindunglänge der 2 Atomkerne (d).

Damit ergeben sich die Einheiten (D)= esu cm
0 = bedeutet unpolare kovalente Bindung usw. wie oben

Der Dipolmoment vergrößert sich sobald die Differenz der EN steigt.
Die Aussagen sind allgemein die gleichen wie bei der EN.
Kybernetik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2007, 18:43   #3   Druckbare Version zeigen
bailey2512  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
Lachen AW: elektrostatik und wasserstoffbrückenbindungen

ok..vielen dank..das hat mir echt weitergeholfen!!

jetzt habe ich aber leider noch ein problem entdeckt:siede- und schmelztemperaturen!
das gröbste ist mir klar, aber von was sie abhängen, das kann ich leider nicht sagen..und auch im internet finde ich nichts hilfreiches!
könntest du mir vllt. noch einmal helfen??
bailey2512 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2007, 19:00   #4   Druckbare Version zeigen
Kybernetik Männlich
Mitglied
Beiträge: 27
AW: elektrostatik und wasserstoffbrückenbindungen

Siede- und Schmelztemperaturen

Siede- und Schmelztemperaturen hängen auch von der EN ab
Je höher die EN Differenz desto höher der Siede- und Schmelzpunkt.

Zudem steigt der Siedepunkt mit zunehmender Molekülgröße bzw. mit der Größe der Verbindung.

Der Vorgang denn du wahrscheinlich schon kennst sieht folgendermaßen aus:

Zum Beispiel H2O

H20 ist ein starker Dipol wegen hoher EN.

Je mehr H20 Dipole miteinander in Kontakt treten desto mehr H-Brücken Bindungen werden ausgebaut, sodass die Stärke der Verbindung zunimmt.
Das ergibt dann die hohen Siede- bzw. Schmelzpunkte einer Verbindung.

Aus der energetischen Sicht

Die sich wechselwirkend anziehenden Verbindungen müssen daher mit größeren Energieaufwand auseinandergebracht werden.

Zusammenfassend
je polarer desto mehr H-Brückenbindungen mit anderen polaren verbindungen desto höher Siede- und Schmelzpunkt.
Kybernetik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2007, 19:07   #5   Druckbare Version zeigen
bailey2512  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
Daumen hoch AW: elektrostatik und wasserstoffbrückenbindungen

achsooo
ok vielen dank!!
das war dann jetzt auch erstmal alles...
und morgen geh ich mit guten gewissen in die klausur

danke schön...schönen abend noch
liebe grüße bailey
bailey2512 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 26.11.2007, 20:27   #6   Druckbare Version zeigen
bailey2512  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: elektrostatik und wasserstoffbrückenbindungen

ich ab da doch noch ne frage
ich hab im chemiebuch eine aufgabe gefunden, wo ich mir vorstellen könnte das die morgen auch in der arbeit ist:
beschreibe am beispiel wasser den zusammenhabg zwischen temperatur aggregatzustand und zwischenmolekularen bindungen....

kann mir das jemand erklären?

Geändert von bailey2512 (26.11.2007 um 20:30 Uhr) Grund: hatte da was vergessen...das gehört zur aufgabe
bailey2512 ist offline   Mit Zitat antworten
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