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Alt 13.02.2020, 09:40   #121   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.732
AW: Trinkwasser grüne Ablagerungen im Perlator

Das ist rausgeschmissenes Geld. Dir Bröseln die Dichtungen unter dem Popo weg. Das Bisschen, das ins Trinkwasser gelangt, macht da nix aus. Außer in die Messung gelangt einer der Brösel.

Es sind die physikalischen und anschließend evtl. die biologischen Effekte, die nicht lustig sind: Die Leitungen können verstopfen (da wo sich die Brösel sammeln) und werden undicht (da wo die Brösel fehlen oder das Wasser durchlassen).

Die Folge: Wasserschaden, evtl. Schimmel (gerade bei schleichendem Wasserschaden), der dann alle bekannten Gesundheitsgefahren, die so ein Schimmelbefall verursacht, nach sich ziehen kann.
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Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
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Alt 13.02.2020, 21:10   #122   Druckbare Version zeigen
mikroskopiker Männlich
Mitglied
Beiträge: 9
AW: Trinkwasser grüne Ablagerungen im Perlator

Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Das ist rausgeschmissenes Geld.

Das sehe ich nicht so!
Bis zu dieser Wasseruntersuchung wussten wir nicht ob durch diese grüne Ablagerungen oder auch durch unsere JUDO Entkalkungsanlage unser Trinkwasser in Ordnung ist. Und das hat erst einmal mit evtl. in der Zukunft auftretenden Wasserschäden nichts zu tun.
__________________
Herzliche Grüße
Markus
mikroskopiker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2020, 09:32   #123   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.732
AW: Trinkwasser grüne Ablagerungen im Perlator

Der Grenzwert von Kupfer im Leitungswasser liegt AfaIk bei 2mg/l. Bei einem Wasserverbrauch von mehr als 100 Litern pro Tag und Person macht das im Jahr 365 * 100 l * 0,002 g/l = 73 g. Ich würde mal vermuten, dass so ein Fitting etwas weniger wiegt. Und wie Du an den Brocken siehst, löst er sich wohl nicht ganz auf.

Entweder steht Deine Bude mittlerweile komplett unter Wasser, oder die Dinger tragen eher weniger zur Kupferbelastung bei.

Mit der Entkalkungsanlage ist es etwas anderes: Da weiß ich nicht, was verbaut ist. Grundsätzlich würde ich mir aber immer bei Trinkwasser zuerst Gedanken über die biologische Belastung als über die chemische machen: Es sollte sauber am Haus ankommen und es sind einfach gigantische Mengen, die man durch die Leitungen jagt. Wenn sich da was langsam auflöst, ist das einfach wenig, auf die Masse Wasser gesehen.
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